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Matsu guckt: TV-Serien #2

09 Dez

Vor gut zwei Jahren habe ich ja schonmal einen Post zum Thema Lieblingsserien veröffentlicht. Westliche Lieblingsserien, um genau zu sein. Mittlerweile hat sich natürlich doch einiges getan und wenn ich heute eine Top-Liste zusammenstellen müsste wären einige Kandidaten nicht mehr mit dabei. (Game of Thrones zum Beispiel…). Dafür habe ich in diesem Jahr unglaublich viel geguckt und auch eine Menge neuer Favoriten gefunden. Und genau um diese soll es nun hier gehen. Die Hälfte vom dem was ich hier über die Serien sage kennt ihr wahrscheinlich schon aus meinen TotW-Posts, aber ich will es trotzdem nochmal gesammelt in einem Post zusammenfassen.

Doctor Who

Manchmal möchte ich mein vergangenes Ich schlagen. Denn im Jahr 2015 hatte ich schon einmal versucht, mit Doctor Who zu starten. Damals habe ich mich aber direkt von den ersten paar Minuten abschrecken lassen. (Und irgendwie war ich auch verwundert, weil ich vorher immer mal gehört hatte wie attraktiv alle den Doktor finden…ich war da erstmal anderer Meinung, aber später habe ich dann erstmal verstanden dass die meisten Fangirls ohnehin vom zehnten oder elften Doktor geschwärmt haben dürften und nicht vom neunten…lol) Diesmal bin ich dann deutlich offener rangegangen, unter anderem halt auch weil ich mittlerweile wusste, dass einzelne Folgen von Mark Gatiss erdacht wurden und ich zumindest diese auf jeden Fall sehen wollte. Und überhaupt wollte ich schon zumindest eine komplette Staffel gesehen haben, bevor ich mir nun ein endgültiges Urteil erlauben würde. Aber wie es halt immer so ist – es hat nicht mal eine ganze Staffel gedauert, bis mich die Serie in ihren Bann gezogen hatte. Ich glaube, die Folge mit den Slitheen-Aliens in der Downing Street hat mich dann vollends für die Serie eingenommen (und ich glaube die wohnen immer noch in der Downing Street ;D). Und von da an habe ich mir eine Staffel nach der anderen reingezogen, so dass ich am Ende, nachdem ich die 11.Staffel abgeschlossen hatte erstmal ein regelrechte Gefühl von Leere verspürt habe. Allerdings ist es damit natürlich noch nicht vorbei, es gibt ja auch noch die 12.Staffel (die ich mir demnächst mal auf DVD besorgen muss!) und angesichts der schieren Größe des DW-Universums bietet sich natürlich auch ein Rewatch an, um vielleicht noch das eine oder andere verpasste Detail aus den Folgen aufzuschnappen. Und natürlich auch, um meine Lieblingsfolgen und -szenen ein zweites Mal zu erleben. Übrigens habe ich meinen ersten Durchgang in deutscher Synchoversion gemacht – der Rewatch ist dann definitiv in Englisch angesagt. Und weil ich mich mittlerweile noch weiter mit der Serie und ihrer Geschichte beschäftigt habe (da stehe ich aber noch ganz am Anfang), habe ich nun auch große Lust, mir die alten Staffeln mit dem ersten bis achten Doktor anzusehen. Da gibt es also noch einiges an Material – von den ganzen Büchern und Fanworks zur Serie mal ganz abgesehen. Wobei ich mich in der Hinsicht bei der Menge an Stoff vor allem auf den zehnten und zwölften Doctor beschränken werde. 12 ist mein Lieblingsdoctor, 10 hatte die meisten meiner Lieblingsfolgen :)

Wie auch immer: SciFi war eigentlich immer das Genre, dass mich nicht besonders interessiert hat. Aber Doctor Who (und ein paar Romane, denen ich in diesem Jahr eine Chance gegeben habe) waren ein guter Einstieg und haben nun doch mein Interesse daran geweckt. Und das alleine ist schon ein großer Verdienst! Übrigens ist mir neulich noch etwas bewusst geworden: zwar habe ich vorher auch schon am Rande die Reaktionen des Fandoms mitbekommen, wenn bekannt wurde wer nach eine Regeneration den nächsten Doktor spielen wird. Aber der Wechsel vom 13. auf den 14. Doctor wird das erste Mal sein, dass ich Teil des Fandoms bin und vielleicht auch die vorigen Spekulationen miterleben kann. Zwar freue ich mich jetzt erstmal noch auf eine weitere Staffel mit 13. Aber ich bin wirklich gespannt – eins ist sicher, sollte einer meiner Lieblingsschauspieler das Rennen machen gibt es Freudenschreie von mir :D Wobei…meine drei Favoriten haben alle schon eine Nebenrolle in der Serie gehabt, ob das ein Hindernis sein könnte? Andererseits hatte Peter Capaldi vor seiner Doctor-Ära auch schon eine kleine Rolle in einer Episode inne. Man darf gespannt sein. Ich könnte so spontan jedenfalls abseits meiner Traumkandidaten nicht so recht sagen, wen ich mir vorstellen könnte. (Allerdings fände ich es nett, wenn die nächste Ära wieder ein bisschen…naja, heiterer oder lustiger ist das falsche Wort, aber….sagen wir etwas weniger düster wird? Zum Beispiel in der Ära des zehnten Doctors hat mir die Balance aus lustigen und traurig-dramatischen Szenen besser gefallen.)

The Thick of It

Alleine schon für die offiziellen Fotos und DVD-Cover müsste TTOI in die Liste. Wie Ollie auf dem Stuhl lümmelt als wäre er der Premierminister persönlich…I can’t. xD

Tja. Das Jahr 2020 neigte sich seinem Ende zu und eigentlich war ich der Meinung mit Doctor Who, The League of Gentlemen und Inside No.9 eigentlich schon genug gute Serien für ein Jahr entdeckt zu haben. Monatelang habe ich fleißig über diese Serien gefangirlt und nachdem mit den neuesten beiden Staffeln von Inside No.9 nochmals ein Höhepunkt erreicht war, wollte ich den Rest des Jahres eigentlich vor allem den Rewatches widmen. Vorher sollte aber noch eine Serie von meinem mittlerweile doch stattlichen DVD-Stapel runter: meine Wahl fiel auf die Politsatire “The Thick of It”. Und das eigentlich auch nur, weil ich mir günstig das Boxset mit den ersten drei Staffeln plus Specials besorgt hatte – weil ich die englische Politik auch im wahren Leben interessant finde und Peter Capaldis zwölfter Doctor mein DW-Favorit ist. Außerdem hat die Serie recht wenige Folgen und der Schuber nahm recht viel Platz auf dem Stapel ein – also rein damit in den Player. Naja, Folge 1 fand ich recht anstrengend mit der absichtlich wackligen Kameraführung und den extrem schnellen Dialogen und Gags. Aber interessiert war ich doch. Und zumindest Staffel 1 und 2 mit ihren je drei Folgen könnte ich doch schnell hinter mich bringen. Nun ja, was soll ich jetzt sagen: ich glaube schon ab Folge 2 war ich eigentlich dann doch vollends begeistert und konnte mich kaum noch davon abhalten eine Folge nach der anderen zu verschlingen. Wahrscheinlich war ich noch nie bei einer Serie so glücklich über die Menge an verfügbaren Deleted Scenes auf den DVDs, denn die alleine haben gut und gerne nochmal mindestens 1-2 halbstündige Folgen ergeben. Mittlerweile bin ich natürlich mit der Serie durch, auch wenn ich mir mit den letzten Folgen absichtlich viel Zeit gelassen habe. Ich wollte einfach nicht, dass es vorbei ist! Denn ich war lange nicht von etwas so begeistert. Es gibt eigentlich keine Folge, die ich schlecht oder auch nur weniger gut fand als den Rest, was bei mir eigentlich nur sehr selten vorkommt. Und auch die Charaktere sind mir so dermaßen ans Herz gewachsen – und das, obwohl der Cast vorwiegend aus Egoisten und Karrieristen besteht, die nicht unbedingt in der Politik sind weil sie für die Wähler etwas verbessern wollen. Aber auch gerade darin besteht zumindest für mich ja die Faszination TTOI: eigentlich würde man solche Leute im wahren Leben wohl nicht besonders mögen. Aber es ist einfach so verdammt witzig ihnen in der Serie dabei zuzusehen, wie sie sich gegenseitig Steine in den Weg legen oder auch mal daran scheiten, dass die eigenen Ansprüche doch oft ihre Kompetenzen übersteigen. Letztlich gibt es eigentlich niemanden unter den Charakteren, der nicht im Laufe der Folgen irgendwann einem anderen Charakter aus Eigennutz ein Bein gestellt hat. Und gerade weil alle sowohl austeilen als auch einstecken müssen gibt es zumindest für mich eigentlich keinen Charakter, den ich so gar nicht mag bzw. den ich in der Serie hätte missen wollen. Natürlich hat man aber seine Favoriten. In meinem Fall ist das neben dem Malcolm Tucker, dem Hauptcharakter und Meister der kreativen Beschimpfungen in erster Linie Oliver “Ollie” Reeder, einer der Politikberater im Ministerium. Ollie mangelt es nicht an Vertrauen in seine Fähigkeiten, allerdings funktionieren seine Pläne zum Voranbringen der eigenen Karriere teilweise auch aus mangelnder Erfahrung oft nur bedingt. Ich würde mir ja schon alleine deswegen eine Fortsetzung der Serie wünschen, weil er in der letzten Folge Malcolms Posten übernimmt und ich mir nur bedingt vorstellen kann, dass er Malcolms Rolle wirklich ausfüllen kann. Aber jedenfalls habe ich einfach eine Schwäche für solche arroganten und/oder moralisch fragwürdigen (aber teilweise leicht unfähigen) Charaktere….und nun ja, ich finde Ollie auch optisch sehr ansprechend :P Und das kennen wir ja schon, in einem solchen Fall stürze ich mich dann gleich auf die weiteren Werke, in denen der jeweilige Schauspieler auch mit dabei war. Nun ja, wie groß meine Begeisterung für Chris Addison mittlerweile ist habe ich ja an anderer Stelle schon ausführlich erwähnt…und auch in diesem Beitrag seid ihr davor nicht sicher, denn die Begeisterung hat mir gleich weitere Lieblingsserien beschert. Dazu aber gleich unten mehr.

Puh. Alleine schon an der Länge des Textes merkt man es vielleicht: das ist meine Lieblingsserie des Jahres. Und vielleicht sogar meine neue Lieblingsserie überhaupt. Wie schon gesagt: es kommt selten vor, dass ich wirklich jede einzelne Folge von etwas mag. Bei den meisten Rewatches überspringe ich Folgen oder zumindest Teile von Folgen. Hier werde ich das aber definitiv nicht tun, denn jede einzelne Minute war einfach ein Genuss. Und während ich nicht jede meiner Lieblingsserien unbedingt weiterempfehlen würde (ich weiß wie speziell und komisch mein Geschmack sein kann): The Thick of It möchte ich jedem ans Herz legen, der eine anspruchsvolle Comedy/Satire-Serie sucht!

(Oh, und noch ein kleiner Nachtrag: es gibt ja noch das Filmspinoff zur Serie namens In the Loop bzw. in der deutschen Version Kabinett außer Kontrolle. Der Film soll hier nicht ganz unerwähnt bleiben – zwar fand ich ihn nicht ganz so gut wie die Serie, aber er hatte auch seine Momente und ich finde die alternativen Versionen der Seriencharaktere ebenfalls sehr witzig. Die Filmvariante von Ollie heißt etwa Toby, hat eine mMn bessere Brille als Ollie, ist aber ansonsten doch noch eine Stufe skrupelloser als dieser. Immerhin, er will laut eigener Aussage einen Krieg verhindern, indem er eine Affäre mit einer Amerikanerin hat. Auch nicht schlecht, ich bleibe aber bei Ollie ;D)

Lab Rats

Willkommen in der Abteilung ‘Serien, die im deutschen Sprachraum außer mir keiner kennt’! Mal ehrlich: wie viele Leute in Deutschland werden von Lab Rats auch nur gehört, geschweige denn so wie ich die DVD importiert haben? Selbst im Entstehungsland England ist es eine recht obskure Serie, die auch keine besonders guten Kritiken bekommen hat. Aber mich hat die Meinung anderer Leute ja noch nie sonderlich interessiert. Zugegeben, auch ich bin ja nur auf diese BBC-Sitcom aus dem Jahr 2008 gestoßen, weil ich mich durch die Liste an Serien und Filmen von und mit Chris Addison gearbeitet habe. Und ja, ich gebe auch gerne zu, dass meine Begeisterung für die Serie auch teilweise daher rührt, dass er die Hauptrolle spielt (und in einem Laborkittel wirklich verdammt gut aussieht…ohne natürlich auch!). Aber auch sonst haben mich die 6 Folgen sehr gut unterhalten. Zwar ist der Humor manchmal direkt comichaft überdreht, aber gerade das ist für mich als großen Fan auch von richtig blödsinnigen Comedy-Animes und -Mangas kein Minuspunkt. Wirklich schade, dass es nie mehr als diese 6 Folgen gab, denn ich hätte gerne mehr davon gesehen und es hätte sicherlich noch einiges gegeben, was in der Serie hätte umgesetzt werden können.

Trying Again

Und die Serie kennt erst recht keiner, weil es davon nicht mal eine DVD gibt :( Was schade ist, denn ich hätte sie gerne meiner Sammlung hinzugefügt. Dabei klingt die Beschreibung erstmal nicht nach einer Serie, die ich mögen oder mir auch nur anschauen würde: ein Paar – das zugegeben füreinander gemacht wurde – gibt nach einem kurzen Seitensprung der Frau der Liebe eine zweite Chance. Glücklicherweise haben wir es aber nicht mit einem Liebesdrama zu tun, sondern mit einer Sitcom. Die zugegeben nicht auf sonderlich übertriebenen Humor setzt, aber trotzdem sehr witzig ist. Ist auch kein Wunder, wo doch auch hier die Macher von The Thick of It wieder mit am Werk sind. Und ja, Chris Addison spielt natürlich den männlichen Part unseres Pärchens, was habt ihr anderes erwartet? ;D Allerdings, auch abseits davon hat mir Trying Again sehr gut gefallen. Manche Szenen sind einfach nur genial (die ganze Folge mit der Hauseinweihungsparty, wo alle immer betrunkener werden weil das Essen ewig nicht fertig wird <3) und außerdem könnten Matt und Meg direkt mein neues Beziehungsideal werden. Na, zumindest bis zur letzten Folge, wo es ja ordentlich drunter und drüber geht und es wirklich eine Schande ist, dass es nie eine Fortsetzung geben wird… (Es weiß eh keiner wovon ich rede, aber Meg hat eigentlich nicht wirklich ein Recht darüber entsetzt zu sein, dass Matt eine andere Frau küsst wenn sie vorher spontan mit dem Mann, mit dem sie ihre Affäre (die ihr Matt immerhin verziehen hat) hatte bis nach Edinburgh fährt und es zwischen den beiden immer noch knistert :/ Okay, das hätte ihm nicht passieren sollen und mich hat die Szene auch überrascht, aber…irgendwie kann ich es verstehen. ) Schade, dass Sky UK die Serie nach den ersten 8 Folgen nicht mehr verlängern wollte, ich hätte wahnsinnig gerne mehr davon gesehen.

The League of Gentlemen

TLOG war meine erste Serien-Neuentdeckung des Jahres. Das lag vor allem daran, dass ich zum Jahresbeginn mal wieder einen Sherlock-Rewatch gestartet habe und sich seit einer Weile Mycroft als mein Lieblingscharakter herauskristallisiert hat. Und daraufhin habe ich nun endlich mal geschaut, was ich mal noch so an Serien und Filmen mit Mark Gatiss anschauen könnte. Darüber habe ich im März und April ja schon lang und breit gelabert. ^^ Jedenfalls ist mir vor allem The League of Gentlemen ins Auge gesprungen – die Beschreibung hörte sich jedenfalls sehr lustig an und so habe ich mich mal auf die Suche nach den Folgen gemacht. Eigentlich hat es auch nur eine einzige Folge gedauert, bis ich von der Serie vollends begeistert war und so habe ich mir eine Episode nach der anderen reingezogen. Danach kamen natürlich auch die Specials, der Film und die Live-Bühnenshows dran und was soll ich sagen: Royston Vasey und seine Bewohner sind einfach genial :D Natürlich hat man seine Favoriten unter den Charakteren und Settings, aber eigentlich ist kein Teil der Serie wirklich schlecht, würde ich sagen. Persönlich mag ich die dritte Staffel etwas weniger, allerdings ist das eher meinem persönlichen Geschmack geschuldet. Rein objektiv gesehen ist S3 wahrscheinlich die beste der Staffeln, es ist einfach meisterhaft wie die einzelnen Handlungsstränge am Ende zusammengeführt wurden!

Inside No.9

Von TLOG war es zu Inside No.9 kein großer Schritt mehr, denn während ich Ersteres zwar praktisch nur wegen Mark Gatiss angefangen habe sind mir im Laufe der Folgen alle drei Gentlemen ans Herz gewachsen. Deswegen war es dann auch keine große Frage ob ich mir Inside No.9 (und vorher auch Psychoville – was auch gut war, sich aber nicht unter meine Lieblingsserien einreiht) anschauen würde, da die Serie ja von den beiden anderen TLOG-Mitgliedern Reece Shearsmith und Steve Pemberton erdacht wurde und ein ähnlicher Humor zu erwarten war. Und natürlich merkt man es beiden Serien an, dass dieselben kreativen Köpfe dahinterstecken. Allerdings, so sehr ich TLOG auch liebe: Inside No.9 ist einfach nochmal einen Tick genialer. Jede einzelne Episode spielt in einem anderen Setting und mit anderen Charakteren (die teilweise von den beiden Erfindern gespielt werden, was auch deren erstaunliche schauspielerische Vielfältigkeit beweist!), so dass nie Langeweile aufkommen kann und der Zuschauer sich immer wieder aufs Neue fragen kann: welcher dunkle Twist erwartet uns diesmal am Ende der Folge? Denn irgendeinen Clou haben die Folgen immer. Besonders erwähnt sei in diesem Zusammenhang das Halloween-Special der Serie. Bei der Live-Erstausstrahlung gab es vermeintliche Übertragungsprobleme beim Sender, welche sich erst in kurzen Ton- und Bildaussetzern äußerten und später immer unheimlichere Züge annahmen – bis hin zum großen Finale der Episode. Und das hätte mich definitiv so richtig in Angst und Schrecken versetzt, wenn ich die Folge damals live gesehen hätte und mir nicht klar gewesen wäre, dass das alles wirklich so sein soll.

Neben The Thick of It ist Inside No.9 definitiv die Serie aus meiner Auswahl, die ich jedem nur empfehlen kann. Die Serie ist einfach genial und selbst wenn man nicht mit allen Folgen etwas anfangen kann dürfte bei der großen Bandbreite der Folgen jeder seinen Favoriten finden.

Torchwood

Hier musste ich schon alleine deswegen reinschauen, weil Captain Jack Harkness einer meiner Lieblingscharaktere aus Doctor Who ist – die Folgen, in denen er vorkam waren einfach immer besonders unterhaltsam! Und außerdem hat mich mit Ianto Jones auch ein weiteres Torchwood-Mitglied rein vom DW-Cameo her spontan sehr interessiert. Da war es eigentlich umso erstaunlicher, dass mich die Serie nach ihren ersten Folgen so überhaupt nicht fesseln wollte. Okay, die erste Staffel hatte bessere und schlechtere Folgen, erstmal war ich aber recht enttäuscht. Nach ein paar Folgen sind mir die Charaktere dann aber doch nach und nach sehr sympathisch geworden und mit dem Beginn der zweiten Staffel hatte mich die Serie dann endgültig in ihren Bann gezogen. Irgendwie war ab dem Beginn von S2 aber auch alles viel besser! Zwar gab es auch immer noch genug Drama, aber manche Szenen und Sprüche der Charaktere waren einfach nur so herrlich albern <3 Ganz sicher war ich mir trotzdem nicht, ob ich der Serie einen Platz in diesem Beitrag gönnen soll, aber wenn ich mir so überlege wie viel Spaß ich in den letzten Tagen und Wochen damit hatte…. Und dann ist da noch der Fakt, dass es zahlreiche Audio-Dramas zur Serie gibt, die von den Settings her den verrücktesten Crack-Fanfictions in nichts nachstehen. Alleine dafür muss es schon einen Bonus geben! Und da mir einige der Folgen gegen Ende der Serie dann doch emotional schwer zugesetzt haben bin ich dafür umso dankbarer. Da kann man einfach so tun als wären manche Ereignisse aus der Serie nie passiert, haha… Die letzte Staffel Miracle Day klammere ich für meine Wertung übrigens mal aus, die fühlt sich für mich nicht mehr nach dem originalen Torchwood an. Ehrlich gesagt habe ich die Staffel auch noch nicht komplett gesehen und ich weiß auch nicht ob ich das noch tun werde.

***

Es gibt natürlich noch ein paar weitere Serien, die ich in diesem Jahr gesehen habe. Und während die zwar nicht schlecht waren, haben sie es doch nicht in meine Favoritenliste geschafft. Darunter ist z.B. Hannibal…nun musste ich doch mal schauen was an der Serie so dran ist! Aber ich denke, diese restlichen Kandidaten erwähne ich dann im Jahresrückblick-Post noch ausführlicher. Sonst wird das Ganze hier auch einfach zu lang!

Matsu

☆ One hell of a fangirl ☆ Matsu liebt nicht nur Anime & Manga, sondern mag auch Videogames, Bücher, Geschichte, Modellbau und vieles mehr!

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Geschrieben von Matsu in Sonstiges, Random Blah

 

Tags: Doctor Who, In the Loop, Inside No.9, Kabinett außer Kontrolle, Lab Rats, The League of Gentlemen, The Thick of It, Torchwood, Trying Again

 

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