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Komplett-Rückblick auf die Spring Season 2019

10 Jul

Hmmm. Eigentlich hat mich diese Season wirklich gut unterhalten. Aber keine Ahnung ob es an der Sommerhitze gegen Ende der Season lag oder generell an meiner Vergesslichkeit….jedenfalls habe ich nicht mal von allen Serien irgendeine screenshot-würdige Szene gefunden, lol. Ich bin jetzt aber auch einfach mal zu faul, um das noch nachzuholen. Wie aber eingangs gesagt: schlecht war die Spring Season wirklich nicht, auch wenn ich doch nach ein paar Folgen noch einige Serien gedroppt hatte. Dafür ist aber doch noch eine Menge bis zum Ende erhalten geblieben!

Bakumatsu: Crisis

Den Screenshot musste ich einfach verwenden, weil er so schön gepasst hat, haha. Ich fand die erste Staffel von Bakumatsu ja doch trotz ihrer unübersehbaren Schwächen recht unterhaltsam und habe mich über eine Fortsetzung gefreut. Naja, so im Nachhinein hätte das doch nicht unbedingt sein müssen, denn S2 setzt uns einfach Mugensai 2.0 vor die Nase, ansonsten bleibt alles beim Alten und die Jagd nach dem Chronometer geht von vorne los. Nur irgendwie doppelt so verwirrend und das Ende war dann einfach nur WTF. Da wird die ganze Zeit erzählt, dass Shinsaku sterben wird, wenn der Lauf der Zeit wieder in seinen korrekten Fluss gebracht wird. Und was passiert dann am Ende? Genau, nichts. Naja, das fällt leider in die Kategorie “Fortsetzungen, die die Welt nicht braucht”. Da wäre es wohl besser gewesen, einfach nach S1 so zu tun, als wäre das das Ende.

Fairy Gone

Das ist scheinbar mal wieder eine Serie, die an zu großen Erwartungen gescheitert ist. Keine Ahnung warum eigentlich (vielleicht weil die Serie von P.A. Works kommt?), aber die meisten Animegucker haben wohl ein Meisterwerk erwartet – was die Serie dann nun wirklich nicht war. Mir hat aber irgendwie das grob an den ersten Weltkrieg erinnernde Setting gefallen und so bin ich dann doch drangeblieben, auch wenn ich erst ebenfalls nicht so recht begeistert war. Immerhin, ich muss sagen, dass es später zumindest für meine Begriffe besser geworden ist und ich die Atmosphäre des Animes doch irgendwie gelungen fand. Ein bisschen mehr Backstory zu den Charakteren hätte ich mir vielleicht gewünscht, damit man emotional mehr mitgenommen wird. Vielleicht kommt das in der zweiten Hälfte ja noch, hätte aber doch eher vorkommen sollen. Mein Fazit ist wohl, dass die Serie nicht so schlecht ist wie alle sagen, aber auch nicht so gut wie sie vielleicht hätte sein können. Trotzdem, ich bereue es nicht drangeblieben zu sein und werde dann auch die kommende zweite Hälfte gucken.

Gunjou no Magmell

Uargh, was für eine riesige Enttäuschung dieser Anime doch war. Und dabei hat es doch so gut angefangen: ein neuer Kontinent mit seltsamen Lebewesen und dazu mutige Menschen, die das neue unbekannte Gebiet erforschen wollen. Dazu kommt noch ein bisschen Kampf-Action – klingt doch gut und hat mich irgendwie direkt an Hunter x Hunter erinnert. Der Anfang war ja dann auch noch ganz gut, erstmal gab es Episoden mit einzelnen abgeschlossenen Geschichten und man dachte da kommt noch irgendwie sowas wie eine richtige Story oder eine Hintergrundgeschichte zur Entstehung des Kontinents Magmell, der mysteriösen Kräfte von Mainchar Inyou, etc. Leider kam die aber nicht mehr. Es blieb bei den Einzelepisoden – was ja alleine noch nicht so schlimm gewesen wäre, nur leider ließ dann auch die Qualität nach und überhaupt nutzte sich das Konzept viel zu schnell ab. Sinnlose Fillerfolgen (wie etwa eine, in der die beiden Mainchars die ganze Folge lang einen Ladenbesitzer traktieren…) in einer 13-Folgen-Serie haben dem Anime dann den Rest gegeben. So viel verschenktes Potenzial habe ich leider lange nicht in einer Serie gesehen. Ob wohl der Manga  (bzw. Manhua) besser ist? Es gibt ihn ja mittlerweile sogar auf Deutsch bei Panini. Aber ob es nun ungerecht ist oder nicht, der Anime hat mich jedenfalls eher abgeschreckt und so werde ich mir den Manga nicht holen. Da kaufe ich lieber endlich HxH weiter….

Isekai Quartet

Auf diese Serie bin ich vor allem aufmerksam geworden weil ich 3 von den 4 Franchises, die hier vorkommen bereits vorher kannte und mochte. Nur Overlord hatte ich vorher noch nicht gesehen, aber ich sage es gleich vorweg, jetzt bin ich auf den Geschmack gekommen und habe mittlerweile auch davon die erste Staffel gesehen. Aber um auf Isekai Quartet zurückzukommen: das war mal eine richtig gelungene Art von Fanservice, die hier aus der Kombination diverser Isekai-Franchises entstanden ist. Und wenn man eben einige der Franchises kennt und mag macht es besonders Spaß zu sehen, wie etwa Tanya aus Youjo Senki, Rem und Ram aus Re:Zero und Aqua, Kazuma und Co. aus Konosuba zusammen zur Schule gehen. Ich freue mich jedenfalls schon riesig auf die angekündigte Fortsetzung und würde mir wünschen, dass dann noch ein paar neue Schüler dazukommen. Charas aus Shield Hero oder vielleicht auch SAO wären doch z.B. nicht schlecht!

Kenja no Mago

Ein weiterer generischer Isekai, sagen die meisten Anime-Gucker. Und vielleicht haben sie damit irgendwo auch recht. Aber Kenja no Mago ist ein generischer Isekai, der mir aus irgendeinem Grund richtig gut gefallen hat. Ich bin ja schnell mal von Anime-Tropes wie einem superstarken Helden, Klischee-Romantik, Schul-Settings etc. genervt, aber hier war das alles irgendwie so gelungen kombiniert, dass zumindest ich mich von der Serie gut unterhalten fühlte. Mehr braucht es ja auch nicht immer! Ich würde jetzt auch wirklich gerne die Light Novel-Vorlage lesen, wenn es denn mal ein englisches Release geben würde. Wer weiß, vielleicht kann ich ja hoffen, es kommen ja inzwischen doch viele Novels in den Westen. Auch eine Anime-Fortsetzung würde ich natürlich begrüßen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Anime-Guckern 8D

King of Prism: Seven Shiny Stars

King of Prism ist scheinbar ein Spinoff der Serie “Pretty Rhythm”, in dem es sich aber anders als in der Hauptserie um männliche Hauptcharaktere dreht. Ich habe allerdings bisher weder die Hauptserie noch die Filme, die es vom Spinoff bereits gab gesehen. Irgendwie hat Seven Shiny Stars jetzt aber doch mein Interesse geweckt, und das war auch gut so. Denn die Serie erreicht schon fast UtaPri-Level, was die Verrücktheit angeht. Und bei der Gayness toppt King of Prism scheinbar nochmal alles! Ich musste manchmal bei den Auftritten der singenden Jungs so lachen 8D Aber die Musik war unironisch ziemlich gut, und auch die Backstorys der Jungs wussten mich zu unterhalten. Ich bin also wirklich positiv überrascht worden, insgesamt war es ein spaßiger Trip – und Trip passt wirklich gut als Bezeichnung für diese Serie 8D Vielleicht gucke ich mir jetzt auch mal die anderen King of Prism-Filme an.

Mayonaka no Occult Komuin

Die Serie habe ich mehr oder weniger zufällig angefangen. Irgendetwas daran hat mich angesprochen und die Serie hat mich dann auch erstaunlich schnell gepackt. Ich mochte den episodischen Aufbau rund um das Grundthema des Zusammenlebens von Menschen und nicht-menschlichen Wesen aus der Sagenwelt wirklich gerne – das fühlte sich manchmal fast nach Natsume Yuujinchou an! Schön fand ich auch, dass auch mal ein paar unbekanntere (und nicht nur aus der japanischen Mythologie stammende) Wesen vorkamen, wie zum Beispiel in der letzten Folge sogar ein Gott aus dem Gebiet der heutigen Ukraine. Das war wirklich spannend, ich mag es immer gerne wenn man in einem Anime noch den einen oder anderen neuen Fakt lernen kann ;) Davon würde ich jedenfalls gerne mehr sehen, aber wie gut dafür die Chancen stehen….hmmm.

Namu Amida Butsu! Rendai Utena

Es hat ja nun schon einiges an Reverse Harems, Otome-Serien und anderen Bishie-Animes für die weibliche Zielgruppe gegeben. Aber buddhistische Gottheiten als Bishies, das war mir auch neu. Und erstaunlich gut war es auch noch. Sowohl die Slice of Life-Eskapaden der angehenden Erleuchteten als auch die eher actionlastigen Episoden waren gelungen. Schon da hätte ich eigentlich nicht meckern können, dann gab es aber da noch die tolle düstere Folge 7. Die hat mich dann vollends für den Anime eingenommen! Umso trauriger, dass der insgesamt doch ziemlich gute Anime von den üblichen Otome-Hassern auf MAL gebasht und runtergezogen wird. Naja, ist halt aber einfach so. Mir hat’s jedenfalls super gefallen. Übrigens konnte sich auch der Seiyuu-Cast sehen lassen, da waren einige meiner Favoriten mit dabei ;)

Nande Koko ni Sensei ga!?

Keine Ahnung warum ich diese Serie überhaupt geguckt habe, aber wahrscheinlich war ich mal wieder in der Stimmung für so richtig flachen Ecchi-Blödsinn. Man muss ja auch mal wieder sein Image pflegen! Aber selbst für einen Ecchi ist die Serie irgendwie nicht so richtig gut, die Story taugt gerade dazu um das ganze etwas zusammenzuhalten und die Ero-Szenen könnten zwar aus einem Borderline-Hentai stammen, sind aber allesamt zensiert. Allerdings mochte ich irgendwie die Charaktere noch recht gerne, vor allem die Mädels. Wenn auch alles arg klischeeerfüllend war. Naja, was soll’s. Muss man jetzt nicht gesehen haben, auch nicht als Ecchi-Fan. Zeitverschwendung war es für mich aber gerade angesichts der 12-Minuten-Folgen auch wieder nicht. Nur sollte ich doch mal wieder einen meiner Lieblings-Ecchi-Klassiker rausholen. Die haben mir einfach mehr Spaß gemacht.

Senryuu Shoujo

Dieser Anime ist in einem Wort gesagt einfach verdammt niedlich. Sowohl der Stil als auch die sich anbahnene Liebesgeschichte zwischen Nanako, die nur schriftlich per Senryuu-Gedichten kommuniziert und dem Ex-Delinquenten Eiji hat mich einfach total angesprochen. Und das, obwohl ich ja kein großer Fan von Romance-Animes mehr bin. Aber vielleicht spielt es da eine Rolle, dass die Folgen der Serie nur 12 Minuten lang sind? Oder die Vorlage ist einfach so gut. Ich habe mich auf jede neue Folge gefreut und hatte wirklich viel Spaß mit der Serie. Zumal mich auch japanische Gedichtformen interessieren und ich mir wünschen würde, dass ich selber so prägnante Gedichte schreiben könnte. ;)

Strike Witches: 501 Butai Hasshin Shimasu!

Wie passend, gerade wo ich letztes Jahr durch das Figurensammeln meine Leidenschaft für die Strike Witches wiederentdeckt habe wurden dann mehrere neue Anime-Adaptionen angekündigt. Den Auftakt machte nun dieses Comedy-Spinoff, welches auf einem nun auch schon wieder 8 Jahre altem Manga basierte. Manchmal lohnt sich langes Warten eben doch! Inhaltlich kann ich über die Serie übrigens wirklich nicht meckern, viele der Episoden waren pures Comedy-Gold für Fans des Franchises. Und es war einfach schön nach der langen Zeit die Charaktere mal wiederzusehen! Weniger gut gefallen hat mir die Optik, manchmal waren die Animationen und der ganze Stil doch etwas arg simpel. Andererseits passte es irgendwo auch wieder zur slapstickhaften Comedy, also hatte ich mich irgendwann doch dran gewöhnt. Nun freue ich mich auf die nächsten SW-Spinoffs und werde die Zeit bis dahin mal für einen Rewatch der alten Serie nutzen. (Oder doch endlich mal Brave Witches gucken….das hatte ich damals sogar gedroppt, weil ich manche Chars nervig fand ^^”)

Matsu

☆ One hell of a fangirl ☆ Matsu liebt nicht nur Anime & Manga, sondern mag auch Videogames, Bücher, Geschichte, Modellbau und vieles mehr!

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Tags: Bakumatsu: Crisis, Fairy Gone, Gunjou no Magmell, Isekai Quartet, Kenja no Mago, King of Prism: Seven Shiny Stars, Mayonaka no Occult Komuin, Namu Amida Butsu! Rendai Utena, Nande Koko ni Sensei ga!?, Senryuu Shoujo, Strike Witches: 501 Butai Hasshin Shimasu!

 

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