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Angezockt – Mary Skelter: Nightmares & 7’scarlet (PS Vita)

13 Dez

Etwas verspätet kommt der letzte Games-Post in diesem Jahr. Gegen Jahresende lässt meine Games-Motivation ja immer etwas nach, deswegen bin ich froh immerhin noch zwei weitere Platin-Trophys ergattert zu haben :D

Dieses Jahr im Frühling hat Aksys ja in kurzer Abfolge drei Otome-Games für die PS Vita auf den westlichen Markt gebracht. Während ich mich über die beiden Psychedelica-Teile richtig gefreut habe, war 7’scarlet eher sowas wie eine nette Dreingabe. Denn schon mein erster Eindruck anhand von Coverart etc. sah eher generisch aus und deswegen war ich mir nicht so recht sicher ob ich das Spiel mögen würde. Gekauft habe ich es halt aber trotzdem, man will ja den westlichen Otome-Markt unterstützen wo man kann. Jedenfalls war ich jetzt auf der Suche nach einem recht kurzen Spiel aus meinem Pile of Shame, damit ich noch eine weitere Platin-Trophy in diesem Jahr holen konnte. Deswegen ist meine Wahl dann gerade auf dieses Game gefallen. Und irgendwie hat sich mein Eindruck bestätigt, so recht begeistern wollte mich das Ganze einfach nicht. Und das, obwohl das Setting eigentlich interessant sein könnte und ich z.B. die Hintergründe und Schauplätze echt hübsch gestaltet fand. Nur gab es dann halt andere Probleme. Zum Beispiel fand ich manche der Charaktere bzw. ihre Routen nicht gerade toll. Hino war halt der generische Kindheitsfreund, der heimlich in die Heroine verliebt ist; Isora überraschte immerhin mit einem Twist, der direkt an Amnesia erinnerte (und nicht an die besten Routen von Amnesia /hust) – na, und die Heroine Ichiko selbst fand ich auch eher lahm. Als sie in Sosukes Route von seinem übertrieben logischen Verhalten fast zur Verzweiflung getrieben wurde…da konnte ich mich einer gewissen Schadenfreude nicht erwehren. Apropos Sosuke, ihn fand ich als Chara immerhin ziemlich sympathisch. Genauso wie Yuzuki und Toa. Allerdings fand ich Toas True Ending aber mal so richtig blöd und es hat mich eher geärgert als mich emotional sehr mitzunehmen. Der arme Junge, erst hat er kein schönes Leben und dann stirbt er auch noch auch, kaum dass er seine große Liebe wiedergefunden hat :/ Generell fand ich, dass der mystische Aspekt irgendwie nicht gut integriert war. Ichiko bandelte viel zu schnell mit den Jungs an, und dann wirkte die jeweilige Verwicklung des jeweiligen Protagonisten in die Hintergrundgeschichte irgendwie eher so hingeklatscht und insgesamt nicht sehr stimmig. Und auch gar nicht gefallen wollte mir die abschließende True Route. Ichikos vermisster Bruder war also die ganze Zeit gar nicht ihr Bruder, sondern hatte irgendwas mit den Revenants zu tun etc….naja, ich weiß nicht, mich hat das nicht überzeugt. Leider bleibt also am Ende bei mir kein besonders guter Eindruck vom Spiel zurück. Ich gebe zu, es gab gute Momente (wie gesagt war Sosuke teilweise herrlich und Toa war sowas von süß <3) und alleine schon für den tollen Seiyuu-Cast könnte man das Spiel/VN spielen bzw. lesen. Aber mein Ding war es irgendwie nicht.

Für Dungeon Crawler habe ich ja immer eine Schwäche, daher musste ich mir auch Mary Skelter: Nightmares holen. Allerdings hat mich das Spiel beim ersten Anzocken, dann doch nicht so recht packen können. Deswegen lag es dann erstmal noch ein paar Monate herum, bis ich mich endlich mal daran machte nun doch die Platin-Trophy zu ergattern. Immerhin: als ich mich nach einer Weile dann doch mit den Spielmechaniken anfreunden konnte hatte ich dann doch wieder meinen Spaß und habe es – wie immer bei dieser Art von Spiel – regelrecht durchgesuchtet. Gefallen hat mir z.B., wie die einzigartigen Fähigkeiten der Charaktere (die übrigens alle auf Märchenfiguren basieren) eingesetzt werden, um im Dungeon weiterzukommen. Snow White kann etwa Giftbomben auslegen, mit denen man versperrte Durchgänge öffnen kann; oder Rapunzel kann mit ihren Haaren weit entfernte Schalter und Items erreichen. Etwas nervig war nach einer Weile das Bonus-Roulette, welches beim Erkunden der Dungeons immer wieder auftauchte. Manche der Boni wie etwas Heilung, Auffüllen von MP etc. waren zwar nützlich, aber manchmal unterbrach das dauernde Auftauchen des Roulettes doch etwas den Spielfluss. Ebenfalls manchmal störend fand ich die Tatsache, dass man im Kampf ständig darauf achten musste, dass die Korruptionsanzeige der kämpfenden Mädels nicht in den kritischen Bereich gehen zu lassen. Gut, es fügte den Kämpfen ein weiteres taktisches Element hinzu, aber da ich persönlich die Blood Skills etc. kaum genutzt habe hat es mich vor allem beim Nebenbei-Farmen doch manchmal etwas gestört. Naja, ich brauche bei Dungeon Crawlern eigentlich kaum Abweichungen vom klassischen Kampfsystem – aber geschadet hat die Abwechslung nun wiederum auch nicht! Was mir aber am Spiel noch besonders gefallen hat sind die Story und die Charaktere. Jack und die Mädels sind mir gerade durch die kleinen Neben-Events alle schnell ans Herz gewachsen und ich konnte mich kaum entscheiden wen ich in meine Party aufnehmen wollte. Auch die Story wusste mich zu unterhalten, die Einbindung der typischen Charakteristiken der Märchenfiguren fand ich etwa sehr gelungen! Nur das Ende fand ich leider etwas zu gehetzt und vorhersehbar. Etwas schade, aber da das Spiel insgesamt doch unterhaltsam war, kann ich darüber hinwegsehen. Und nun: mal sehen ob es das Sequel auch zu uns in den Westen schafft.

Matsu

☆ One hell of a fangirl ☆ Matsu liebt nicht nur Anime & Manga, sondern mag auch Videogames, Bücher, Geschichte, Modellbau und vieles mehr!

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Geschrieben von Matsu in Reviews, Games

 

Tags: 7scarlet, Mary Skelter Nightmares, PS Vita, Playstation Vita

 

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