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[Anime-Rückblick] Locodol & Kindaichi Shounen no Jikenbo R

01 Okt
[HorribleSubs] Locodol - 03 [720p].mkv_snapshot_06.58_[2014.07.25_16.44.32]
In den heutigen Kurzreviews werfe ich einen ganz genauen Blick auf zwei kürzlich beendete Serien :3

Futsuu no Joshikousei ga [Locodol] Yatte Mita.
locodol1
Locodol ist eine Art Idol-Anime. Allerdings unterscheidet er sich sehr von ähnlichen Serien. Denn hier geht es nicht um eine große Idol-Gruppe a la AKB48 oder die Love Live-Girls. Sondern hier begleiten wir die beiden Mädchen Nanako und Yukari auf ihrem Weg zum Locodol – das sind Idols, die vor allem die Vorzüge ihrer Heimatregion promoten sollen. Später kommt noch das lustige Maskottchen Uogokoro-kun dazu (in dessem blauen Riesenkostüm abwechselnd zwei nicht minder niedliche Mädels stecken). Mir hat gut gefallen, dass die Serie einen gewissen Realismus aufweist. So kommt etwa Nanako zuerst nur schwer mir ihrer Idol-Rolle klar: Lampenfieber macht ihr zu schaffen und die Kommentare der Mitschülerinnen zu ihren TV-Auftritten sind ihr eher peinlich. Doch da kann die erfahrene Yukari helfen und zusammen meistern die beiden das Business dann doch – langsam aber sicher. Auch schön: statt wie nach Idol-Klischee immer nur zu singen (das macht nur einen geringen Teil des Animes aus) müssen die beiden auch diverse andere Werbeauftritte wahrnehmen. So bleibt der Anime abwechslungsreich, es gab jede Menge niedliche und lustige Moe-Abenteuer zu erleben. Der Artstyle trägt dazu seinen Teil bei, er ist nicht herausragend, hat aber seinen Zweck erfüllt und mir ausgesprochen gut gefallen.
Zu den Charakteren: Nanako mochte ich auf Anhieb…ich fand gut, dass sie wirklich ein ganz normales Mädchen ist und eigentlich nur als Locodol ausgewählt wurde weil sie mit dem zuständigen Stadtbeamten verwandt ist. Es muss ja nicht jedes Idol ein verstecktes Supertalent sein. Und außerdem war es nett, dass sie mal nicht so daueroptimistisch war wie mancher Mainchar – im Gegenteil, manchmal versank sie regelrecht im Pessimismus. ^^ Yukari ist eine typische reiche Onee-san, die aber für einige Lacher sorgte…etwa als Nanako bei ihr zuhause Yuri-Mangas findet xD Irgendwie hat sie mich an Miyuki aus Lucky Star erinnert. Die anderen beiden Mädels, Yui und Mirai kamen später dazu, und auch diese beiden habe ich spontan ins Herz geschlossen. Vor allem die schüchterne Mirai ist echt moe ;)
Zum Schluss kann ich nur sagen, dass ich wirklich jede Menge Spaß mit der Serie hatte und ich hoffe, dass es eine zweite Staffel geben wird!
***
Kindaichi Shounen no Jikenbo R
[HorribleSubs] Kindaichi Case Files R - 12 [720p].mkv_snapshot_21.38_[2014.07.05_17.09.38]
Kindaichi ist sozusagen nach Detektiv Conan die zweitgrößte und -bekannteste Manga-Krimi-Serie überhaupt. In Japan war die Serie zeitweise sogar beliebter als Conan! Allerdings ist die Reihe doch recht unbekannt im Westen, während Conan ja eigentlich den meisten ein Begriff sein dürfte. Da ich Krimis sowieso sehr mag und mir Conans Fälle alleine nicht genug sind habe ich mal bei Kindaichi reingeschaut. Genaugenommen ist diese Staffel eine Fortsetzung der ursprünglichen Kindaichi-Serie mit 148 Folgen. Auch die hat mich schon interessiert, nur leider wurden da nie alle Folgen gesubbt und wenn ich die Serie eh nicht beenden kann hält sich meine Lust anzufangen in Grenzen…. Jedenfalls kann man diese Staffel hier aber auch ohne Vorkenntnisse gucken: am Anfang werden die wichtigen Personen kurz vorgestellt und meistens läuft die Serie eh episodisch ab. Ein Arc/Fall erstreckt sich meistens über 3-4 Folgen. Ich fand die Fälle alle recht gut, wobei mein Favorit definitiv die Folgen 19-22 waren. Dort ging es um den Fall eines Mädchens, welches vor 3 Jahren von ein paar Jugendlichen schwer gefoltert wurde, bis zu ihrem Tod. Mittlerweile sind die 3 wieder auf freiem Fuß und werden prompt zur Zielscheibe von Mordanschlägen. Und der Verdächtige ist ein mit Kindaichi befreundeter Polizist – der Fall war wirklich wahnsinnig spannend und emotional.
Noch mal was allgemeines: Die Charaktere sind nicht ganz so sympatisch wie bei Conan, fand ich. Hajime Kindaichi mochte ich, mir hat gefallen dass er nicht das totale Genie ist – sondern im Gegenteil ein recht durchschnittlicher Schüler, der aber über eine gute Beobachtungsgabe verfügt. Miyuki dagegen fand ich ziemlich nutzlos und nervig. Ihr Gegenpart Ran macht sich immerhin mal mit Karate-Kicks nützlich, aber Miyuki….tja. Ansonsten…die Kommissare blieben ziemlich farblos, vielleicht würde man sie aber mehr mögen lernen wenn man die gesamte Serie kennt. Ein Unterschied zu Conan wären auch noch die Hintergrundgeschichten der Mörder. Meistens hat der Täter irgendeinen berührenden Grund für seine Tat. Das gibt es bei Conan zwar auch, jedoch nicht in dem Ausmaß. Eigentlich tut einem nach Lösung des Falles der Täter immer irgendwie leid und man kann seine Beweggründe nachvollziehen.
Als Fazit würde ich sagen: Wenn es eine weitere Staffel gibt würde ich auch die schauen. Oder wenn die erste TV-Serie endlich mal komplett Subs bekommen würde. Meine Nummer 1 im Genre bleibt aber Conan.

Matsu

☆ One hell of a fangirl ☆ Matsu liebt nicht nur Anime & Manga, sondern mag auch Videogames, Bücher, Geschichte, Modellbau und vieles mehr!

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Tags: Anime, Anime-Reviews, Futsuu no Joshikousei ga [Locodol] Yatte Mita., Kindaichi Case Files Returns, Kindaichi no Shounen Jikenbo R, Locodol, Review

  1. Mario

    1. Oktober 2014 at 16:59

    Ich habe ja auch erst mit dem Anfang von Kindaichi Returns mit Kindaichi angefangen und muss sagen das es mir besser gefällt als Conan von dem ich fast up to date bin mein Vergleich sieht wie folgt aus.

    1. Kindaichi ist realistischer anders als Conan Shinichi weiß er nicht alles ich mein ernstaft gibt es irgendwas was Conichi nicht weiß und natürlich ist der Kerl gleichzeitig eine echte Sportskanone. Punkt für Kindaichi

    2. Keine Detektiv Boys. Punkt für Kindaichi

    3. Kindaichi hat nicht so einen Ruf wie Kogoro Mori jetzt mal ehrlich da planen welche einen Mord während ein Detektiv dabei ist der seine letzten 100 Fälle ohne schwierigkeiten (im schlaf) gelöst hat warum nicht einfach warten bis er abgereist ist. Punkt für Kindaichi

    4. Da Kindaichi kein Story im dem Sinne hat und die Schwarze Organisation schon recht cool ist. Punkt für Conan

    5. Ran ist etwas nützlicher als Miyuki. Halben Punkt für Conan

    6. Jetzt das Wichtigste das Motiv der Täter finde ich in Kindaichi einfach Spitze und sehr glaubwürdig wo man gar nicht anders kann als Mitleid zu empfinden. Punkt für Kindaichi

    Endstand 4 zu 1.5 für Kindaichi

     
    • Matsu

      1. Oktober 2014 at 17:35

      Das mit den Detective Boys ist in der Tat ein großer Pluspunkt für Kindaichi – ich find’s immer so nervig wenn ich eine Conan-Folge gucken will und die Kids kommen vor… xD

       
 

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