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Komplett-Rückblick auf die Winter Season 2019/20

05 Mai

Ja, und weil ich in meinem Badehaus so viel Besuch hatte, habe ich dann auch prompt vergessen den Rückblick auf die Winter-Season zu schreiben ;D Naja, okay, eigentlich wollte ich nur bis Mitte April auf die letzte Folge von number24 warten und dann den Artikel fertigstellen….nur habe ich es dann wirklich vergessen. Bis jetzt. Meine Kommentare zu den Serien fallen auch gleich wieder recht kurz aus, ich bin froh wenn ich mich überhaupt noch an alles Wichtige erinnern kann, haha.

Dorohedoro

Eigentlich wollte ich diese Serie gar nicht gucken, weil mein erster Eindruck irgendwie so nach einer dieser Serien aussah, die einfach um der Edgy-ness wegen so sind (ergibt das einen Sinn? Glaub nicht lol). Aber ich habe dann doch mal reingeschaut und war sehr positiv überrascht. Das ganze Setting und die Handlung sind zwar komplett verrückt, erstaunlicherweise ergibt das aber zusammen mit den manchmal doch brutal-ekligen Szenen ein wirklich interessantes Gesamtbild. Dazu kommen noch der abgedrehte Humor und die Charaktere und heraus kommt eine wirklich gute und unterhaltsame Serie. Jetzt würde ich auch wirklich gerne den Manga lesen, allerdings sind die englischen Bände zumindest auf Amazon gerade größtenteils vergriffen…deswegen hoffe ich irgendwie auf einen deutschen Release. Hoffentlich erbarmt sich mal ein Verlag D:

Haikyuu!!: To the Top

Irgendwann hatte ich ja mal die ersten drei Staffeln von Haikyuu nachgeholt, nachdem ich die Serie damals nach der ersten Folge gedroppt hatte. So wirklich begeistert war ich nicht und eigentlich wollte ich S4 dann auch nicht mehr gucken. Irgendwie komme ich aber doch nicht von der Serie los – letztlich landete “To the Top” doch auf meiner Watchliste und auch den Manga will ich eigentlich noch nachholen. (Nein, keine Sorge, auch ich selber verstehe meine Gedankengänge nicht immer. In diesem Fall jedenfalls definitiv nicht.) Lustigerweise hat mir S4 dann auch erstaunlich gut gefallen. Vielleicht war ich vorher einfach nicht in der richtigen Stimmung für den Anime? Jedenfalls war S4 gute Sport-Unterhaltung und an meinen Plänen den Manga zu lesen bleibe ich dran. Ach ja, und Tsukki mag ich immer noch wirklich gerne :D

Isekai Quartet 2

Die zweite Staffel hat genau das fortgesetzt, was ich an der ersten so gut fand: einfach ein witziges Crossover verschiedener Isekai-Serien. Diesmal waren sogar Charas aus Shield Hero mit dabei, wenn auch eher in Nebenrollen. Macht aber nichts, auch der alte Cast gibt noch genug Gags her und ich hatte wieder mal viel Spaß. Mehr als mit den meisten richtigen Isekai-Serien jedenfalls, haha. Obwohl ich gerade die hier vorkommenden Franchises alle recht gerne mag.

Kyokou Suiri

Kyokou Suiri alias In/Spectre hat mich schon in Mangaform interessiert, allerdings kam ich nie dazu die Bände zu kaufen. Jetzt nachdem ich den Anime gesehen habe werde ich das aber endlich mal tun. Denn mir gefällt das Konzept der Reihe wirklich gut, allerdings wird im Anime ja praktisch nur ein größerer Arc umgesetzt. Ich will aber unbedingt mehr davon, deswegen müsste ich mir die Bände wirklich bald mal besorgen, eh das Nachholen wieder zu einer Mammutaufgabe wird, haha. Lustigerweise war die Serie irgendwie ganz anders als ich mir vorgestellt hatte – ich hätte mir mehr Action gerechnet und dann war gerade die Story um Steel Lady Nanase sehr text- und dialoglastig. Aber gerade das fand ich echt gut und im Manga könnte das sogar noch etwas besser funktionieren als im Anime. Manchen Leuten war es natürlich gleich wieder zu viel Text und Infodump, aber ich habe das eigentlich nicht so empfunden tbh. Vielleicht ist das wieder ein bisschen so wie bei Rokka no Yuusha, was ja die meisten auch nicht besonders mochten, die Fans der Reihe lieben es aber umso mehr.

number24

Nach dem letztlich wirklich grottigen “Try Knights” (und ich habe mir wirklich Mühe gegeben diese Serie zu mögen…aber sie war halt wirklich lahm) im letzten Jahr jetzt also wieder ein Rugby-Anime. Und glücklicherweise macht number24 es wesentlich besser als sein Vorgänger. Wie genau Rugby funktioniert weiß ich nun zwar immer noch nicht – aber eigentlich handelt es sich hier auch nicht um einen klassischen Sportanime in dem Sinne. (Was man sich schon daran denken kann, dass der Hauptcharakter aufgrund einer schweren Verletzung gar nicht mehr aktiv mitspielen kann, sondern stattdessen dem Trainerstab beitritt.) Stattdessen stehen mehr die Mitglieder des Teams und ihre Beziehungen untereinander im Mittelpunkt. Manche Folgen waren zwar etwas langweilig, aber insgesamt hat der Anime gute Unterhaltung geboten. Alleine Natsusas Charakter ist schon irgendwie ein Grund die Serie zu mögen. Da wirkt er so brav und harmlos und ist dabei oft ganz schön manipulativ und sadistisch. Me likes :D

Somali to Mori no Kamisama

Für Vater-Tochter-Geschichten in Animeform hatte ich irgendwie schon immer eine Schwäche. Und wenn dann noch das ganze Drumherum stimmt, umso besser. Somali to Mori no Kamisama hat mir jedenfalls auf Anhieb sehr gut gefallen – Somali ist einfach nur wahnsinnig niedlich, was alleine schon Grund genug wäre die Serie zu schauen. Allerdings haben mich auch die Geschichten überzeugt, die der Anime erzählt. Neben einigen wirklich traurigen und emotionalen Momenten gab es auch immer wieder etwas zum Schmunzeln und man fragt sich gerade gegen Ende der 12 Folgen immer wieder, ob es ein Happy End für Somali und ihren Vater geben wird. Da der Manga noch läuft erfährt man das natürlich im Anime nicht, aber umso besser, dass der Manga mittlerweile sogar auf Deutsch erscheint. Zwar gefällt mir dort der Zeichenstil nicht so hundertprozentig, aber da ich eigentlich nicht wirklich mit einer Anime-Fortsetzung rechne werde ich wohl zum Manga greifen müssen, denn ich will unbedingt wissen wie es weitergeht.

Uchi Tama?! Uchi no Tama Shirimasen ka?

Wer brauchte in dieser Season schon Nekopara, wenn es Uchi Tama gab :D Ernsthaft, dieser Anime ist einer der seltsamsten den ich in der letzten Zeit gesehen habe – aber auch ein sehr lustiger! Denn während wir als Zuschauer die Charaktere meistens in Menschengestalt zu sehen bekamen, so ist es doch immer klar dass es sich eigentlich um Katzen und Hunde handelt, was für einige sehr lustige Situationen sorgte (wenn zum Beispiel Bull vom Frauchen einen hässlichen Hundepullover angezogen bekommt und ihn dann natürlich auch in seiner menschlichen Bishie-Gestalt trägt :D). Lustigerweise basiert Uchi Tama auf einer Kinderserie, wo die Charaktere als normale Hunde und Katzen vorkommen. Also wer auch immer auf die Idee kam plötzlich Jungs und Mädels aus den Haustieren zu machen, ich würde ihm gerne gratulieren, denn es war eine tolle Idee, haha.

Matsu

☆ One hell of a fangirl ☆ Matsu liebt nicht nur Anime & Manga, sondern mag auch Videogames, Bücher, Geschichte, Modellbau und vieles mehr!

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Tags: Dorohedoro, Haikyuu!!: To the Top, Isekai Quartet, Kyokou Suiri, Somali to Mori no Kamisama, Uchi Tama?! Uchi no Tama Shirimasen ka?, number24

 

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