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MonatsausLESE: Februar 2019

01 Mrz

Immerhin, dieser Monat sieht schon besser aus als der Januar. Das hätte ich anfangs gar nicht gedacht, denn bis Mitte des Monats hatte ich nur 2 Bücher oder so beendet. Immerhin ist mir dann noch ein guter Endspurt gelungen :D Eins ist trotzdem lustig: ich habe in diesem Jahr bisher nur Bücher von 3 verschiedenen Autoren gelesen. Und wie es jetzt aussieht, wird es zumindest mit zweien davon (Jean Plaidy und Karl May) auch im März weitergehen. Eigentlich sollte ich ja zuerst meine Altlasten von 2015 abbauen…aber wenn es doch gerade bei Karl May immer so spannend ist, wenn ich wieder mit einem Band fertig bin!

Statistisches (ohne Sachbücher)
Anzahl Bücher: 6
Seiten-Gesamtzahl: 1980

***

Das Waldröschen 3 + 4: Matavase, der Fürst des Felsens Teil 1&2 (Karl May) 310/344 Seiten
Es ist schon irre, wie es Karl May geschafft hat, diese Geschichte aufzubauen…und dann gilt sie eigentlich auch noch als seichte Literatur. Ich finde es immer wieder toll zu sehen, wie neue Personen in die Handlung eingeführt werden und es dann rauskommt, dass sie in irgendeiner Form längst mit der Haupthandlung verbunden waren – z.B. durch verwandschaftliche Beziehungen zu einem anderen Charakter etc. Ja, gut, es passieren da schon irre viele Zufälle und die Charaktere haben oft irres Glück, dass sie nun gerade zufällig auf einen anderen wichtigen Charakter treffen…aber wenn man das Ganze eben zur Unterhaltung liest macht es eine Menge Spaß :D Und mir gefällt gut, dass der eine oder andere Konflikt relativ schnell aufgelöst wird und man trotz allen Bemühungen der Bösewichte auch oft merkt, dass diese nicht immer die Überhand haben und man für eine Auflösung erst aufs Happy End der Reihe warten müsste. In diesen beiden Bänden gab es dann sogar noch etwas Western-Action a la Winnetou und Co. und am Ende einen wahnsinnig fiesen Cliffhanger. Was soll ich machen, nun muss ich doch gleich zum nächsten Band greifen.

Wohin mit der Leiche, Mr. Mozart/Zu viele Noten, Mr. Mozart (Bernard Bastable) 249/222 Seiten
Die Grundidee dieser Bücher besteht darin, dass Mozart als Kind nach einer Konzertreise nach England nie nach Österreich zurückgekehrt ist, sondern stattdessen auf der Insel blieb. Scheinbar ist ihm das gut bekommen, denn statt wie in der Realität viel zu früh zu sterben, ist er in Bernard Bastables Version mittlerweile in seinen Sechzigern und komponiert immer noch. Die wirkliche Anerkennung seiner Werke erhält er aber leider nicht immer, weswegen er beispielsweise des schnöden Geldes wegen eher seichte Kompositionen für ein Musiktheater erschaffen muss. Und dort stolpert er auch prompt in einen Mordfall hinein. Der zweite Fall führt in dagegen als Klavierlehrer der künftigen Queen Victoria an den Hof, wo es aber auch durchaus kriminell zugeht. Leider muss ich sagen, dass mir die Idee zwar gefällt und auch die Schilderung der Verhältnisse im damaligen London teilweise recht stimmungsvoll sind, aber der Funke nicht so recht übergesprungen ist. Dass es sich bei unserem Hauptcharakter um “den” Mozart handelt, wird für mich irgendwie zu wenig deutlich. Vielleicht bin ich da auch etwas von Classicaloid beeinflusst, aber Mozart galt doch allgemein eher als lebenslustiger, teilweise auch mal leichtsinniger Mensch, und das kann man von dem Mozart in diesen Büchern eher nicht behaupten. Vielleicht soll aber auch gerade dadurch gezeigt werden, dass er auf seine alten Tage etwas verbittert ist, weil andere Komponisten mittlerweile viel mehr Lorbeeren einheimsten? Mich hat es jedenfalls nicht ganz überzeugt, aber die Idee ist wie gesagt wirklich spannend.

The Italian Woman/Queen Jezebel (Jean Plaidy) 388/467 Seiten
Band 1 hat mir ja schon gut gefallen, und auch die beiden Folgebände waren echt gut. Catherine intrigiert immer weiter und wird von den Franzosen dementsprechend angefeindet. Lustigerweise war das wirkliche Ausmaß ihrer Tätigkeiten dem Volk aber gar nicht bekannt. Und ich mochte Catherine als Person trotzdem sehr gerne, auch wenn immer wieder betont wurde was für eine Schlange sie doch ist etc. Allerdings waren die Mächtigen damals alle keine Heiligen und es ist schon bemerkenswert, wie sie es geschafft hat den Thron so lange für ihre, realistisch gesehen total unfähigen, Söhne zu sichern. Das einzige war mich an der Trilogie etwas gestört hat war das abrupte Ende…aber nun ja, es ging nun mal um Catherine und deswegen konnte es nach ihrem Tod halt einfach nicht weitergehen. ^^ Mir hat die Trilogie sehr gut gefallen (fast noch besser als die Tudor-Reihe der Autorin, weil hier die historischen Begebenheiten völlig neu für mich waren) und nun kann ich endlich mein Sachbuch über die Medicis rausholen und mal was über Catherine und ihre Zeit nachlesen :D

Matsu

☆ One hell of a fangirl ☆ Matsu liebt nicht nur Anime & Manga, sondern mag auch Videogames, Bücher, Geschichte, Modellbau und vieles mehr!

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Geschrieben von Matsu in Reviews, Buchvorstellungen

 

Tags: Das Waldröschen, Matavase der Fürst des Felsens, Queen Jezebel, The Italian Woman, Wohin mit der Leiche Mr. Mozart, Zu viele Noten Mr. Mozart

 

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