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Komplett-Rückblick auf die Fall Season 2018

24 Jan

Tja, Katsuragi, da wirst du wohl die Boobs vorerst in Ruhe lassen müssen. Das ist nur fair: immerhin sind meine Hände ja gerade auch nicht frei, weil ich diesen Artikel hier tippen muss ;D Aber Spaß beiseite, hier kommt mit großer Verspätung endlich mein Fazit zur Fall Season 2018. Insgesamt war ich mit den Serien wirklich zufrieden, wenn auch nicht alles ein großer Hit war.

Bakumatsu

Hach ja, für Samurai-Serien oder die Shinsengumi habe ich halt immer noch eine Schwäche, daher hat mich Bakumatsu spontan angesprochen. Und außerdem ruft die Serie ja meinen Namen: BakuMATSU, haha ;D Dementsprechend hat mir die Serie dann doch irgendwie gefallen, auch wenn die Zeitreise- und Scifi-Elemente erstmal etwas seltsam waren. Leider blieben auch die Charaktere recht blass, aber trotzdem gab es doch einige spannende Momente und der Twist um die wahre Identität des Bösewichts Mugensai kam für mich dann doch überraschend. Insgesamt also gute Unterhaltung, nicht mehr und nicht weniger. Und es freut mich, dass eine zweite Staffel angekündigt ist!

Banana Fish

Auch auf die Gefahr hin, dass man ein völlig falsches Bild von diesem Anime bekommt, musste ich diesen Screenshot einfach verwenden weil er so super ist ;) So comedy-haft geht es in der Serie bis auf einige Momente aber normalerweise nicht zu. Fangen wir aber von vorne an: Mir war der Titel “Banana Fish” ein Begriff, weil ich irgendwann vor Jahren mal jemanden vom Manga schwärmen hörte. Der Manga ist ja immerhin schon aus den 80ern! Und der Titel bleibt halt hängen, weil er so ungewöhnlich ist. Irgendwie hat sich das alles auch interessant angehört, aber trotzdem habe ich dann doch nicht gleich reingeschaut. Erst als auf meiner Twitter-Timeline sehr davon geschwärmt wurde habe ich es dann doch angepackt. Na, und was soll ich sagen, eigentlich war ich nach ein paar Folgen gleich überzeugt. Ein bisschen Angst hatte ich aber auch, denn ich hatte gehört, dass in einer späteren Folge ein Charakter stirbt…und irgendwie ahnte ich, dass es ausgerechnet einen meiner Lieblingschars erwischen würde. Was dann auch prompt der Fall war, und das hat mich ganz schön mitgenommen ;_; Das Schicksal der Hauptcharaktere Eiji und Ash hatte mich bis dahin gar nicht sooo sehr berührt, aber irgendwann hatte ich die beiden dann richtig liebgewonnen und naja, ab da wurde es in vielen Folgen noch schmerzhafter. Bis dann die letzte Folge kam, die ich eigentlich noch recht gut verkraftete, trotz aller Dramatik. Da habe ich mich schon gefreut, dass ich zum Glück doch nicht heulen musste, auch wenn ich mit einem recht unzufriedenstellenden Ende rechnete – immerhin würden Ash und Eiji ja getrennt werden, da Eiji nach Japan zurückging. Nur….wäre es mal nur bei dieser Form der Trennung geblieben. Dann kamen die Szenen, in denen Ash Eijis Brief liest und zum Flughafen laufen will…nur um auf offener Straße von einem alten Feind mit dem Messer schwer verletzt zu werden. Die Szene und besonders die folgende in der Bibliothek (als die Mitarbeitein Ash findet und denkt, dass er schläft) haben mir schier das Herz gebrochen. Das war so schlimm ;_; Banana Fish war also ein Anime, der mich emotional wirklich mitgenommen hat. Und das, obwohl mir die Umsetzung alles andere als optimal vorkam. Manches wirkte etwas gehetzt, aber immerhin hat die Manga-Vorlage ja auch 19 Bände, wie soll man das alles in 24 Folgen unterbringen? Scheinbar gab es dort auch eine Art Epilog, der in der Anime-Fassung bisher fehlt, der aber sehr wichtig ist. Wie gut, dass ich früh so sehr von der Reihe begeistert war, dass ich mir den Manga zusammengekauft habe (wer meinen TotW-Posts folgt hat es vielleicht mitbekommen). Mit etwas Abstand werde ich mich bald mal daran machen den Manga zu lesen und nachzuvollziehen wo die Unterschiede liegen. Ich habe zwar ein bisschen Angst davon manche Szenen nochmal zu erleben, aber immerhin hat mir die Geschichte von Ash, Eiji und den anderen so gut gefallen, dass es mir das wert ist. Also ich kann Banana Fish nur empfehlen – man sollte sich nicht vom Shoujo-Label abschrecken lassen. Und um Boys Love oder Yaoi handelt es sich hier übrigens auch nicht. Zwar gibt es zwischen Ash und Eiji eine ganz besondere Beziehung (in die man als Fangirl auch gerne mehr hineinlesen kann), aber wirkliche Szenen in der Richtung gibt es nicht. Es geht einfach um die besondere Beziehung zwischen zwei total verschiedenen Menschen, die sich aber perfekt ergänzen…und nicht wirklich um etwas Körperliches oder dergleichen.

Beelzebub-jou no Okinimesu mama.

Naja, ich mag ja Slice of Life und generell auch Serien mit einem eher, hm, gemütlichen Feeling. Beelzebub-jou war allerdings für meinen Geschmack etwas zu süß und fluffig. Dazu in einem seltsamen Kontrast stehen Dinge wie der exteme Shota-Fetisch eines Charas oder die immer wieder erwähnte Tatsache, dass ein Mädel bei Nervosität immer aufs Klo rennen muss… Ich fand die Serie also nicht so wirklich toll, in den letzten Folgen musste ich mich dann beinahe zwingen die Serie noch abzuschließen. Wahrscheinlich habe ich durchgehalten, weil Azazel als Char einfach so süß ist und die Folge, in der er zusammen mit Sargatanas in ein ultraniedliches Themencafe geht fand ich ja immerhin echt gut. Mein Ding war es nicht, aber wer eine süße SoL-Comedy sucht ist hier wahrscheinlich richtig.

Conception

Auf MAL komme ich weiter unten nochmal zurück, aber auch hier war sich die (selbsternannte) Elite der Anime-Gucker mal wieder einig: absoluter Mist, diese Serie. Na, das hätte sie auch sein können, wenn sie sich selber bierernst genommen hätte, was nicht der Fall war. Aber mal von vorne. Ja, schon die Prämisse ist trashig und wenn die erste Folge der Serie schon damit beginnt, dass ein Mädchen ihrem Cousin gesteht, dass sie schwanger ist kann man schon denken: WTF? Andererseits, was erwartet man denn, wenn die Serie schon Conception heißt? xD Jedenfalls erfährt man dann, dass es nicht um “richtige” Babies geht, die da geboren werden, sondern um sogenannte Star Childs. Die müssen zusammen mit dem Mainchar die Welt retten. Und damit die Star Childs überhaupt entstehen können muss unser vielbeschäftigter Held erstmal ran und die “Star Maidens” aka die zukünftigen Mütter von seinen Qualitäten überzeugen. Ja, das ganze ist eigentlich total bescheuert, aber da sich die Serie dessen immer bewusst ist, ist es auch verdammt spaßig. Ist halt mal ein guilty pleasure-Anime, bei dem man das Gehirn abschalten und einfach zuschauen kann. Übrigens basiert das Ganze auf einem PSP-Spiel, was demnächst ein PS4-Remake erhält. Das würde ich bei einem West-Release definitiv spielen – und Teil 2 der Reihe ist ja hierzulande für die PS Vita erschienen und liegt auch schon seit einer Weile auf meinem Pile of Shame. Könnte ich eigentlich auch bald mal anzocken. ^^

Ach, eins noch: ich liebe das Opening der Serie :D

Double Decker! Doug & Kirill

Als ich noch nicht wusste um was für eine Serie es sich hier handelt, habe ich irgendwo den Titel gelesen und mich drüber amüsiert, haha. Aber dann habe ich mitbekommen, dass die Serie im gleichen Universum wie Tiger & Bunny spielt und da musste ich dann doch reingucken. Und das war auch genau die richtige Entscheidung, denn ich war echt begeistert. Und das, obwohl sich die Parallelen zu TaiBani eher in Grenzen halten. Gut, die Optik und der Humor sind ähnlich, aber statt um Superhelden geht es hier um eine außergewöhnliche Polizeitruppe und die genauso ungewöhnlichen Fälle, die sie bearbeiten. Zwar war ich mir anfangs nicht sicher ob ich diese Story und vor allem die Charaktere auch so mögen würde, aber da gab es wiederum eine große Gemeinsamkeit mit TaiBani, denn das war definitiv der Fall! Auch gut gefallen hat mir, dass der Anime sowohl viele sehr witzige Momente, aber auch eine Menge tragische und spannende Elemente zu bieten hatte, wie etwa die Backstories der Charaktere und einige der Fälle. Zugegeben, diesen Twist um Kirills Herkunft am Ende fand ich erstmal etwas seltsam, aber letztlich doch stimmig. Ich meine, was es in dem Universum nicht alles gibt….da überrascht einen eigentlich nicht mehr. ^^ Es freut mich übrigens sehr, dass 3 Special-Folgen angekündigt sind, die demnächst laufen sollen :D

Senran Kagura Shinovi Master: Tokyo Youma-hen

Auf Reviews gebe ich ja allgemein wenig (außer wenn ich drüber lache lol), aber etwas abgeschreckt hat es mich dann doch, als ich irgendwo gelesen habe dass selbst ein Fan von Senran Kagura die neue Anime-Staffel schlecht fand. Wie immer macht man sich da aber besser ein eigenes Bild und das fiel natürlich ganz anders aus. Mir ist es gar nicht gleich aufgefallen, aber einige der Charaktere habe ich das erste Mal in Anime-Form erlebt, weil sie vorher nur in den Games vorkamen! Da war es umso schöner, sie nun auch in Anime-Form zu erleben. Und die Story? Folge 1 fing da zwar noch langsam an, wurde dann am Ende aber richtig dramatisch und machte Lust auf mehr. Und es blieb auch spannend und actionreich – aber Senran Kagura wäre ja nicht Senran Kagura, wenn es nicht zwischendurch immer mal wieder eine Portion Fanservice gäbe – der manchmal direkter Nonsens ist, aber das macht irgendwie auch gerade den Charme des Franchises aus. Ich fand jedenfalls auch die an Peach Beach Splash angelehnte Folge sowie das Turnier mit diversen Nackt-Wettbewerben irgendwie lustig xD Allerdings ist SK nunmal auch wirklich einer der Ecchi-Vertreter wo es mehr gibt als nur nackte Tatsachen, sondern eben auch sympathische Charaktere mit Backstory, dramatische Momente und eine Story, die sogar ein bisschen zum Nachdenken angeregt hat. Und das mag ich so an Senran Kagura! Insgesamt war auch Shinovi Master für mich ein gelungenes, unterhaltsames Gesamtpaket, welches gerade zur rechten Zeit kam. Denn ich hatte echt mal wieder Lust auf einen guten Ecchi-Anime – das ist ja irgendwie heute etwas, was man selten findet. So richtigen Fanservice z.B. a la To Love Ru….den vermisse ich irgendwie. Aber man kann ja Klassiker rewatchen :3

Sora to Umi no Aida

Bei dieser Serie war ein Blick ins MAL-Forum und -reviews mal wieder einen echten Lacher wert. Denn weil es hier darum geht, dass Frauen plötzlich einen Männerberuf ausüben wollen – nämlich den des Weltraumfischers – handelt es sich hier natürlich um übelste feministische Propaganda und damit um totalen Müll!!! Ja, MALs User sorgen immer wieder für Spaß. Naja, aber genug von den Trollen – ich bin auf die Serie aufmerksam geworden, weil sie von Hiroi Ouji (dem Sakura Wars-Schöpfer) erdacht wurde. Gut, an Sakura Wars kommen die Weltraumfischerinnen nicht heran, aber ich fand die Serie trotz der etwas seltsamen Prämisse wirklich gut. Es machte Spaß, den Mädels dabei zuzusehen, wie sie sich nach und nach zusammenrauften und von einer zusammengewürfelten Gruppe zu einer verschworenen Einheit wurden. Bemerkenswert ist übrigens, dass für die Hauptcharaktere allesamt Seiyuus eingesetzt wurden, die bisher nur wenige Rollen hatten – oder die sogar das erste Mal in einem Anime dabei sind. Also, mir hat’s gefallen, ich wurde gut unterhalten und mochte auch die Charaktere gerne. Meinetwegen dürfte es sogar noch eine Staffel geben, ist aber wohl leider eher unwahrscheinlich, denke ich.

***

Thunderbolt Fantasy 2

Etwas separat behandle ich diese Serie, weil es sich hier ja genaugenommen nicht um einen Anime handelt.

Lange habe ich darauf gewartet, aber dann hat es mich doch überrascht, als ich gesehen habe dass die erste Folge von Thunderbolt Fantasy 2 mittlerweile draußen war. Umso größer war dann aber die Freude! Zwar war meine Erinnerung an die erste Staffel nicht mehr so wirklich frisch, allerdings habe ich mich dann doch schnell wieder an die alten Charaktere etc. erinnert. Und auch die neuen Charaktere hatte ich schnell kennen gelernt. Anfangs fragte man sich ja, ob diese Staffel auch wieder so spannend werden würde wie der Vorgänger, aber diese Sorge erwies sich als unbegründet. Schnell war es wieder genauso mitreißend wie in S1 und neben dem Intrigenspiel und den Schwertkämpfen waren auch vor allem die Puppen wieder toll anzusehen. Ich wünschte es gäbe solche Puppen zu einem erschwinglichen Preis, da würde ich glatt zugreifen. Aber das bleibt ein Traum. Kein Traum muss aber wahrscheinlich eine Fortsetzung bleiben, denn mal ehrlich, die Szenen am Ende schreien nach einer weiteren Staffel. Das wäre toll!

Matsu

☆ One hell of a fangirl ☆ Matsu liebt nicht nur Anime & Manga, sondern mag auch Videogames, Bücher, Geschichte, Modellbau und vieles mehr!

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Tags: Bakumatsu, Banana Fish, Beelzebub-jou no Okinimesu mama, Conception, Double Decker! Doug & Kirill, Senran Kagura Shinovi Master: Tokyo Youma-hen, Sora to Umi no Aida, Thunderbolt Fantasy

  1. Mathias Schönrock

    27. Januar 2019 at 22:17

    Hey Matsu,

    Ich hab mir einige deiner Berichte durchgelesen und muss sagen das sie sehr detailliert und aufschlussreich geschrieben sind. :). Ich würde gerne deinen Blog auf meinem Blog aufnehmen und weiterempfehlen wenn das für dich okay ist ?. Gern kannst du auch mal auf meinem Blog vorbeischauen, wenn du Lust und Zeit hast. Hab allerdings grade mal erst meinen 10 Beitrag gepostet.. Freu mich aber über weitere Berichte und Empfehlungen von dir zu lesen. :)

    Lg Katosako/Matt

     
    • Matsu

      28. Januar 2019 at 16:59

      Hi!
      Vielen Dank für das Lob und wenn du meinen Blog weiterempfehlen möchtest würde ich mich sehr freuen :D Und wenn du willst, kann ich gerne im Gegenzug auch deinen Blog in meine Linkliste aufnehmen, okay? ^^

       
 

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