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Angezockt: Samurai Warriors – Spirit of Sanada & Digimon Story Cyber Sleuth – Hacker’s Memory

05 Apr

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Hurra für lange Videogame-Titel, die fast die Dimensionen des Titels dieses Posts gesprengt haben! Immerhin, nicht nur die Titel waren lang, sondern beide Spiele haben mir auch lange viel Spielspaß geboten. :)

Endlich wieder ein Samurai Warriors-Titel nach einer sehr langen Pause….ich glaube 2015 hatte ich SW4 auf der Vita gezockt? Spirit of Sanada war ein guter Wiedereinstieg in die Reihe, finde ich. Denn neben dem klassischen Warriors/Musou-Gameplay erlebt der Spieler hier hautnah das Schicksal der Krieger der Familie Sanada mit und da kann es in der einen oder anderen Cutscene richtig emotional werden. Vor allem als es wieder mal zur Schlacht von Sekigahara kam und natürlich ganz am Ende des Games hat mich die Handlung doch wieder mitgenommen. Schon alleine Gameplay und Story machen also viel Laune, aber da Spirit of Sanada sich doch etwas von den klassischen Titel der Hauptreihe unterscheidet ist das noch nicht alles. Es gilt noch diverse Nebenaufgaben zu erfüllen, die einem von Passanten in den Städten und Dörfern, die man so besucht, aufgetragen werden. Meistens drehen sich diese Aufgaben darum, dem Auftraggeber ein bestimmtes Item zu besorgen oder dergleichen – nicht besonders spannend also, aber eine nette Abwechslung. Interessanter waren aber die neuen Exploration-Areas: das sind separate Gebiete mit deutlich weniger Gegnern als auf den normalen Schlachtfeldern. Dort gilt es an Sammelpunkten Items zu finden und in Missionen z.B. Spione zu finden und unschädlich zu machen. Auch das fand ich eine nette Abwechslung, und es dauerte auch eine Weile, bis man alle der Gebiete komplett erforscht hatte. Insgesamt also ein wirklich lohnenswerter Warriors-Titel, den man auch spielen kann, wenn man die Hauptreihe nicht gezockt hat.

Auch der Vorgänger von Digimon Story Cyber Sleuth: Hacker’s Memory ist jetzt schon wieder zwei Jahre her, wie doch die Zeit vergeht. Weil ich das Game damals so toll fand, hat mich die Ankündigung einer Fortsetzung wahnsinnig gefreut und weil es wieder die Möglichkeit eines Asia-Imports gab habe ich auch wieder zur Vita-Version gegriffen. Das hat mir auch den Import meiner Speicherdaten aus Teil 1 einfach gemacht – ein Feature, welches man gerade als Trophäenjäger unbedingt nutzen sollte. Denn so wird der Fortschritt im Digidex sowie die Liste der gesammelten Medaillen übertragen und es bleibt einem zumindest erspart, die alten 500 Medaillen aufs neue zu sammeln. 200 neue gilt es trotzdem zu finden, die machen auch genug Arbeit ;) Ansonsten fühlt man sich als Kenner des ersten Teils gleich heimisch in den altbekannten Gebieten wie Kowloon, Akihabara und Co. Ich habe das auch nicht als negativ empfunden, wobei der eine oder andere Spieler sich bestimmt über mangelnde Abwechslung beklagen mag. Das eine oder andere neue Gebiet gab es aber doch und mir hat der Mix gereicht. Was auch beim Alten blieb, war mein Spaß am Trainieren und Digitieren der diversen Digimon sowie das Erledigen von Sidequests. Gut, die neuen Domination Battles waren weniger spaßig, die hätte ich nicht gebraucht….aber wenn man den Dreh raushat geht es. Storytechnisch geht es diesmal eher um die Seite der Hacker und nicht so sehr um die Cyber-Detektive (was aber angesichts des Titels keine große Überraschung ist, nicht? ;D). Ich mochte die neuen Hauptcharaktere eigentlich fast alle…naja, Ryuji nicht so sehr, aber die Interaktionen zwischen Mainchar Keisuke, Erika und Wormmon waren herrlich und Womanizer Chitose hat auch für einige Lacher gesorgt. Natürlich besteht die Story aber nicht nur aus Spaß und es gibt einige wirklich düstere Momente…überhaupt regte etwa die Thematik um digitalisierte Erinnerungen und die Frage nach der Identität im digitalen Zeitalter zum Nachdenken an. Denn wer ist denn nun eigentlich die wirkliche Person: der Körper, welcher sich in der realen Welt befindet? Oder der Avatar in der digitalen Welt, mit all den Erinnerungen und Gefühlen der Person? Schwierige Themen, welche im Game selbst zwar nicht in die Tiefe gehend behandelt wurden, die man sich aber unweigerlich selber durch den Kopf gehen lässt. Selbst manche der Sidequests hatten überraschend ernste Themen. Die meisten der Nebenmissionen waren aber eher heiter und es machte wieder viel Freude zu sehen, wie der MC zwischen Menschen und Digimon vermitteln konnte….würde es doch in der Realität auch so einfach funktionieren durch Reden alle Probleme aus der Welt zu schaffen.
Insgesamt war Hacker’s Memory wieder ein spaßiges Spielerlebnis, welches mich über viele Stunden fesseln konnte. Das Grinden für die Trophäen war dieses Mal etwas langweiliger als im ersten Teil, aber insgesamt waren die 75 Spielstunden zu einem Großteil sehr unterhaltsam. Was die Story angeht, war Teil 1 vielleicht einen Tick besser, aber ansonsten würde ich mich nicht zwischen den beiden Teilen entscheiden wollen. Wem Teil 1 gefallen hat, der wird ohnehin die Fortsetzung spielen wollen. :3

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Geschrieben von Matsu in Games, Reviews

 

Tags: Digimon Story Cyber Sleuth Hacker's Memory, Samurai Warriors, Spirit of Sanada

 

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