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Sayonara 2017 – Ein Jahresrückblick

29 Dez

whisper

Ein schönes Motto für das vergangene Jahr, Whisper! Und damit ist es wieder so weit: ein Jahr ist rum und es wird Zeit für meine Rückschau auf das Vergangene. Los geht’s!

Allgemein

Dazu sage ich lieber nicht viel. Nur so viel, dass 2017 für mich persönlich wohl eines der schlechtesten Jahre meines Lebens war. Ein gesundheitliches und/oder anderes Problem jagte das nächste und dementsprechend froh bin ich, dass 2017 bald vorbei ist. 2018 wird zwar auch nicht viel besser werden…aber mal sehen. Wenn ich mal ganz egoistisch sein darf war 2017 sogar schlimmer als 2016, wenn auch die damaligen Ereignisse natürlich für die Welt wesentlich größere Auswirkungen hatte als mein Privatkram.

Anime

Auch 2017 war anime-technisch wieder ein eher durchschnittliches Jahr. Aber irgendwie geht es mir in den letzten Jahren ja immer so. Zwar sind in fast jeder Season einzelne Highlights dabei, die mir beim Gucken auch gute Unterhaltung bringen – aber nur wenig davon bleibt länger in Gedächtnis hängen, so dass ich mich auch später noch mit den Serien befasse und vielleicht sogar Merch davon kaufe. Immerhin, gleich in der Winter Season gab es mit Classicaloid einen solchen Kandidaten, ich liebe die Serie und würde alles erdenkliche Merch kaufen….wenn es welches gäbe. Aber auch sonst konnte sich die erste Anime-Season des Jahres mit Serien wie ACCA, KonoSuba 2, Koro-sensei Quest, Rakugo Shinjuu 2 und Nanbaka 2 sehen lassen.

Die Spring Season hatte mit Seikaisuru Kado erstmal eine Serie parat, die ich über weite Strecken absolut super fand. Leider fand ich die Wendung in den letzten 2-3 Folgen nicht mehr so toll, was die Wertung ingesamt etwas runtergezogen hat. Ansonsten habe ich nur Kabuki-bu und Oushitsu Kyoushi Haine (und ein paar Kurzanimes) in dieser Season angefangen, sowie Yowamushi Pedal: New Generation beendet. Zwar waren diese Serien alle ziemlich gut, trotzdem war es eine recht magere Season, wenn man bedenkt wie viel ich früher geguckt habe. Nun ja, man muss bedenken, dass ich heute alle nicht überzeugenden Serien einfach droppe. Nicht so wie früher, wo ich jeden Mist beendet habe.

Naja, und während ich die Spring Season noch als okay einstufen würde, war die Summer Season eigentlich…schlecht. Es gab genau einen Lichtblick, und das ist Princess Principal. Die Serie hat mich wirklich gut unterhalten und ich würde mich über eine zweite Staffel freuen. Der Rest der Serien, welche ich in dieser Season geguckt oder beendet habe – z.B. Katsugeki/Touken Ranbu, Shingeki no Bahamut: Virgin Soul, Boku no Hero Academia 2 – waren leider mehr oder weniger große Enttäuschungen für mich. BahaSoul habe ich etwa überhaupt nur beendet, weil ich irgendwann so weit fortgeschritten war, dass ich es doch nicht mehr droppen wollte….

Die Fall Season läuft noch, während ich diesen Artikel schreibe. Und so wie das Jahr begonnen hat, endet es dann auch: mit einer soliden, unterhaltsamen Season. Mein Highlight ist natürlich ganz klar die zweite Staffel von Classicaloid – nach den ersten Folgen war ich wegem dem neuen Chara Richard Wagner noch etwas skeptisch, aber mittlerweile liebe ich S2 genauso wie die erste <3 Dann sind da noch Fortsetzungen wie Hoozuki no Reitetsu 2, Love Live!! Sunshine 2 oder das Reboot von Kino no Tabi, welche allesamt gute Unterhaltung bieten. Die Fortsetzung von Osomatsu-san kann mich dagegen bisher nicht so recht überzeugen, was schade ist, denn die erste Staffel habe ich geliebt. Als überraschend gut stellten sich Garo: Vanishing Line, Juuni Taisen und besonders Mahoutsukai no Yome heraus. Gerade Letzteres war mir vorher schon ein Begriff, aber irgendwie konnte ich mir nie etwas unter der Serie vorstellen. Nun bin ich aber doch ziemlich begeistert und muss vielleicht sogar mit dem Manga anfangen! Erfreulich ist, dass die zweite Hälfte von Monster Strike 2 wieder zum alten 2D-Stil zurückkehrte, weswegen ich gleich wieder mehr Lust auf die Serie habe. Auch noch ganz okay sind dann last but not least Animegataris, Sengoku Night Blood und das in der Summer Season begonnene Mahoujin Guruguru. So endet das Anime-Jahr 2017 dann doch auf einer versöhnlichen Note. Und was ist nun mein Anime des Jahres? Muss man das wirklich fragen?

Natürlich ist es Classicaloid! Das war jetzt nicht überraschend, was? Jedenfalls hat dieser Anime mein Jahr definitiv am meisten geprägt und mir auch in schwierigen Zeiten irgendwie ein bisschen geholfen. Dafür bin ich wirklich dankbar und freue mich wahnsinnig, dass der Anime so schnell eine zweite Staffel bekommen hat.

Manga

Hm, in diesem Bereich kann ich nicht viel sagen. Man hat übers Jahr verteilt ja gehört, wie viel ich herumgejammert habe, dass ich so wenig Mangas gelesen habe…. Dementsprechend habe ich auch keine besonders herausragenden Serien gelesen, die mich länger beschäftigt haben. Natürlich mag ich all meine laufenden Manga-Reihen wirklich gerne, aber zu denen habe ich eben jeweils im TotW-Post alles gesagt. Ich möchte an dieser Stelle nur noch darüber whinen, dass Kingdom immer noch nicht von einem westlichen Verlag lizenziert wurde ;_;

Videogames

Schauen wir uns doch einfach mal meine Durchspiel-Liste an:

games2017

Wieder habe ich fast in jedem Monat mindestens ein Game beendet, was ja erfreulich ist. Weniger erfreulich ist, dass ich gegen Jahresende doch etwas die Gaming-Lust verloren habe und mich nur zwei Hits wie Danganronpa V3 und Pokemon Ultrasonne ans Handheld fesseln konnten. Und noch weniger erfreulich ist die Tatsache, dass ich wieder mal mehr gekauft als durchgespielt habe…. Gut, nun habe ich immerhin aber wirklich alle dringenden Vita-Käufe getätigt und damit ist Schluss. Nur habe ich mit der PS4 jetzt eine neue Konsole dazugekommen und werde dafür auch das eine oder andere Game kaufen….ups. Immerhin scheint die Preisentwicklung bei PS4-Games besser zu sein als bei Vita-Games. Blablabla, jedenfalls: Es war ein gutes Gaming-Jahr. Kein Spiel war wirklich schlecht und am meisten Spaß hatte ich mit meinem lang ersehnten Fate/Extella. Zwar war das Game natürlich nicht perfekt, aber endlich wieder ein Videogame mit meiner Waifu spielen zu können hat mich mehr als glücklich gemacht <3 Auch sonst kann ich nicht meckern….gut, Root Letter und teilweise auch Operation Abyss hätten besser sein können. Aber man kann ja nicht nur hundertprozentige Hits erwischen, nicht? 2018 erwartet uns nun das Release einiger weiterer Otome-Games auf Vita und PS4…und mich persönlich halt ein riesiger Backlog. Den ich irgendwann abbauen werde. Bestimmt.

Aber halt, so ganz ist diese Kategorie noch nicht vorbei! Denn da sind ja noch die Mobages. Ich muss zugeben, dass ich denen mittlerweile mehr Zeit widme, als ich sollte. Naja, aber solange es nicht ausartet und ich vor allem kein Geld reinstecke sollte das kein Problem sein. Und Geld werde ich nie reinstecken, weil ich dafür eh keins habe, haha. Wie im letzten Jahr spiele ich immer noch fleißig Tales of Link. Nach mittlerweile gut 1 1/2 Jahren merke ich jetzt auch, wie gut ich inzwischen geworden sind. Events, an denen ich letztes Jahr noch krachend gescheitert bin stellen mittlerweile gar kein Problem dar, und selbst den Ares Realm (eins der schwierigsten Events im Game) habe ich Ende diesen Jahres ohne größere Probleme komplett geschafft :D Mir macht das Spiel jedenfalls immer noch eine Menge Spaß und um mal mit einem Gerücht aufzuräumen: nein, man muss kein Geld investieren um erfolgreich zu sein. Klar, Zeit muss man reinstecken und ein bisschen Gacha-Glück haben. Aber mit den richtigen Strategien kann man eigentlich alles schaffen. Definitiv kein Geld investieren muss man in Tales of the Rays, ein zweites Tales-Mobage, welches ich seit dem West-Release spiele. Ähnlich wie bei ToLink finde ich hier vor allem die Original-Story und die Event-Skits richtig gut. Das Gacha beschränkt sich hier ja sogar nur auf Waffen und Mirrage genannte Spezialattacken. Da kann man also fast ohne Gacha auskommen, wenn man sich auf die einfacheren Level beschränkt. TotR spiele ich nicht so intensiv, habe aber trotzdem meinen Spaß damit. Was ich aber wirklich intensiv zocke, ist Fate/Grand Order. Da wollte ich schon länger die japanische Version antesten, aber die Sprachbarriere hätte mir doch etwas den Spaß genommen…. Daher hat mich die US-Veröffentlichung umso mehr gefreut. Auch hier mache ich jedes Event mit und hatte sogar schon gewaltiges Gacha-Glück: ich habe relativ schnell meine Waifu Nero gezogen <3 Damit kann es für mich ja eigentlich gar nicht mehr besser werden, aber das hält mich nicht davon ab trotzdem Quartz in die diversen Gachas zu stecken. Nun wird aber erstmal gespart, immerhin kommt irgendwann ja noch die alternative Bride-Version von Nero :3 Ein Mobage, welches dagegen nicht dauerhaft mein Interesse fesseln konnte war Fire Emblem Heroes. Dazu kenne ich einfach noch die Chars aus dem Franchise nicht gut genug und auch die Level wurden irgendwann monoton bzw. mit nicht entsprechend trainierten Helden unschaffbar. Und hier wollte ich wiederum nicht so viel Zeit investieren. Deswegen habe ich es wieder deinstalliert….genauso wie One Piece Treasure Cruise, aber das musste ich wegen Speichermangel vom Handy werfen ;_; Wenn ich je ein neues Handy habe mache ich dort irgendwann weiter. Wird aber so bald nichts werden.

Bücher

Dass ich über schlechte Lesejahre maule hat ja Tradition. Und das kann ich auch dieses Jahr wieder machen, denn es kommt mir wieder so vor. xD Immerhin, weil ich viele Bücher aussortiert habe sind es nicht mehr gar so viele ungelesene Bücher. Aber nur, wenn man meint, dass 200 nicht so viele sind…naja, weniger als 400 zu meinen Spitzenzeiten jedenfalls ;) Geprägt war das Jahr vor allem von einer Menge Fantasyromanen und einem Schuss Krimi. Und wie immer gab es einige Flops, wie etwa die Spiel der Götter-Reihe von Steven Erikson oder die hochgelobte Captive Prince-Trilogie, deren erster Band mich gar nicht überzeugen konnte. Auch weitere einzelne Bände waren weniger toll, aber so ist das halt. Immerhin habe ich diese Bücher noch durchgelesen, wirklich schlechte habe ich abgebrochen.

Aber kommen wir mal zu den wirklich guten Büchern des Jahres. Da waren zum Beispiel die ersten drei Bände der Götterkriege von Richard Schwartz. Überhaupt waren die Bücher von Richard Schwartz definitiv bei meinen Jahreshighlights ganz vorne mit dabei. Und da ich sie zu Jahresbeginn gelesen habe fing das Jahr gleich gut an. Ein weiteres Highlight waren die Bücher von Hisako Matsubara. Ich hatte schon vor einer Weile etwas von der Autorin gelesen und fand es sehr gut. Dieses Jahr habe ich mir dann die restlichen Bücher von ihr besorgt. Die Romane „Brokatrausch“ und „Karpfentanz“ haben mich richtig bewegt und beeindruckt, und auch die weiteren Werke waren durchweg interessant. Ein erwähnenswerter Einzelband wäre dagegen etwa „Drachensturm“ von Torsten Fink. Den Band hatte ich jetzt fast 3 Jahre herumliegen und ich wünschte ich hätte ihn viel eher gelesen, ahhhh! Gleiches gilt für die Reihe „Im Zeichen des Mammuts“ von Tobias O. Meißer. Wer meine MonatsausLESEn liest, kann sich vielleicht noch an mein Gejammer wegen einer Fortsetzung erinnern….ich will immer noch eine! Ein Highlight kam dann noch ganz am Ende des Jahres: „Barbara und die Schlacht von Waterloo“ von Georgette Heyer. Was für ein toller historischer Roman <3

Und damit will ich es mal als Highlight-Aufzählung belassen. Natürlich habe ich noch viel mehr gute Bücher gelesen, aber dazu gibt es ja schließlich meine monatlichen Leseposts! Aber eine positive Sache fällt mir gerade noch ein: Zum Jahresanfang habe ich mir vorgenommen, jeden Monat mindestens ein englisches Buch zu lesen. Und diesen Vorsatz habe ich auch erfüllt – mit der kleinen Einschränkung, dass ich in einem Monat das englische Buch genaugenommen nicht mehr beenden konnte, dafür aber im nächsten Monat zwei englische Bücher gelesen habe. Aber am Ende sollten es ohnehin mehr als 12 englische Bücher geworden sein, und damit hat das Vorhaben doch seinen Zweck erfüllt. Nämlich den Abbau meines englischen Lesestapels, der mittlerweile auch etwas zu große Dimensionen angenommen hat.

***

Damit bin ich schon wieder am Ende angekommen. Habe ich irgendwas vergessen? Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass dieses Jahr mein Interesse an Super Sentai und Kamen Rider erst so richtig erwacht ist – eine neue Leidenschaft, die ich definitiv ins Jahr 2018 mitnehmen möchte. Ansonsten gibt es natürlich Gründe zur Vorfreude: all die guten Spiele, Animes und Bücher, die uns erwarten und die mich hoffentlich nicht enttäuschen werden. Zuletzt bleibt mir wie immer nur eines: euch einen guten Rutsch und ein gutes neues Jahr zu wünschen. Prosit Neujahr!

Matsu

☆ One hell of a fangirl ☆ Matsu liebt nicht nur Anime & Manga, sondern mag auch Videogames, Bücher, Geschichte, Modellbau und vieles mehr!

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Tags: 2017, Jahresrückblick

 

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