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Angezockt: Period Cube ~Shackles of Amadeus~ & Hyperdimension Neptunia PP

27 Sep

periodcube_neptunepp

Diesmal ist der letzte Angezockt-Post doch schon eine Weile her…meine Durchspielquote hat in letzter Zeit etwas gelitten. Aber immerhin ein Spiel pro Monat möchte ich schon noch schaffen, und hiermit ist das Soll für August und September erfüllt ;)

In diesem Jahr kamen ja so einige Otome-Games auf den westlichen Markt. Als erstes erschien (iirc) Period Cube, und genau dieses Spiel habe ich nun auch zuerst durchgespielt. Fangen wir mal mit dem Positiven an: die Optik und den Sound fand ich erstmal wirklich toll. Sowohl der Stil als auch die Charakterdesigns trafen genau meinen Geschmack, und dasselbe kann ich eigentlich über die Musik sowie die Leistung der Seiyuus sagen. Selbst die Nebencharaktere ohne eigene Route hatten teilweise bekannte (und durchweg passende) Sprecher. Auch das Storykonzept ist interessant, wenn auch natürlich nicht neu, denn es geht mal wieder um Personen, die in einem Onlinegame gefangen sind. Dass hier aber auch mal erwähnt wurde, wie es den Betroffenen derweil im realen Leben geht und dass es die Möglichkeit gab durch die Erledigung spezieller Quests Zeit im RL verbringen zu können gab dem Ganzen eine eigene Note. Dementsprechend gespannt war ich dann auch auf das Spiel und die ersten beiden Routen fand ich dann auch gleich richtig gut. Meine allererste war Astrums Route….erstmal mochte ich ihn lustigerweise überhaupt nicht, aber spätestens als ich sein RL-Ich kennenlernte habe ich ihn richtig liebgewonnen <3 Gleiches gilt für Radius aus meiner zweiten Route, so dass diese beiden meine spielbaren Lieblingschars wurden. Wirklich bemerkenswert fand ich aber, wie liebenswert die restlichen Chars gestaltet waren. Die Mitglieder der Raid-Party „Forte“ musste man doch einfach mögen und ich hätte mir für jeden von ihnen eine eigene Route gewünscht! Damit kann ich eigentlich auch schon fast zu den negativen Punkten kommen – einige der weiteren Routen bzw. die Charaktere um die es dort ging fand ich nicht sonderlich sympathisch. Okay, Dementos Route fand ich noch sehr gut, aber viiiiiel zu kurz, und Hiroya stand ich neutral gegenüber (zugegeben, süß war seine Route ja). Aber Libera, Zain und insbesondere Poyo-poyo waren überhaupt nicht mein Ding. Libera war mir zu egoistisch und irgendwie kann ich mir ihn und Kazuha gar nicht als Paar vorstellen…. Zains Route driftete mir zu sehr in Creepy-Gefilde ab und bei Poyo-poyo wurde das auf die Spitze getrieben. Zwar fand ich Poyo-poyo zugegeben irgendwie niedlich, konnte ihn mir aber gleich nicht als Love Interest vorstellen und als ich dann wusste wer hinter ihm steckt….nope. (BTW muss ich verpasst haben, wo das erste Mal erwähnt wurde, dass Kazuha und Shiki keine leiblichen Geschwister sind? Das wurde irgendwann einfach als Fakt hingestellt und in der letzten Route dann bestätigt. Aber wie gesagt, das kann an mir liegen?)Ach, und ein weiterer Minuspunkt war unsere Heroine selber. Ich bin niemand, der sich schnell über die passiven Otome-Heldinnen aufregt, aber…Kazuha war doch arg passiv. Sie ließ alles mit sich machen, verliebte sich völlig grundlos in manche der Jungs und wahrscheinlich hätte sich keine Sau um sie geschert, wenn sie nicht der „Almighty Amadeus“ gewesen wäre. Naja. Als Fazit kann ich sagen: Period Cube ist kein schlechtes Game und so viel Auswahl hat man auf dem westlichen Markt ja auch nicht – da nehme ich mit was ich kriegen kann ;) Aber ich habe schon bessere Otoges gespielt. Vielleicht wäre es auch gut, die Routen mit etwas Abstand zu lesen, ich habe das ganze Spiel innerhalb einer Woche durchgespielt. Sollte man wahrscheinlich nicht machen, vielleicht fällt der Eindruck dann etwas positiver aus.

Und wieder ein Neptunia-Spinoff – diesmal ging es in Hyperdimension Neptunia: Producing Perfection darum, aus Neptune und Co. echte Idols und Chartstürmer zu machen. Na, und wer Neptunes Einstellung zur Arbeit kennt, kann sich denken dass das keine ganz leichte Aufgabe war ;) Beschreiben könnte man das Spiel als eine Mischung aus Visual Novel und Idol-Simulation, wobei der erste Teil definitiv überwiegt. Wie vom Neptunia-Franchise gewohnt gibt es in den diversen Dialogoptionen oft einiges zum Schmunzeln, so dass man erstmal sehr motiviert ist alles auszuprobieren und möglichst viele Events zu triggern. Nur…leider hält diese Motivation nicht unbegrenzt an und wenn man zum hundertsten Mal sein Idol etwa zu Publicity-Events schickt wird alles doch arg repetitiv. Gerade wenn man alle Events gesehen haben will (was natürlich auch für Trophy-Jäger eine Bedingung ist) vergeht einem doch nach einer Weile die Lust und man klickt sich nur noch stumpf durch die nötigen Menüoptionen, gibt zwischendurch das eine oder andere Konzert (dort kann man zwar das Kostüm seines Idols sowie ein paar Bühneneffekte einstellen, aber so spannend ist das irgendwann auch nicht mehr) und hofft, bald die 100% erreicht zu haben. So ging es mir jedenfalls irgendwann. Wer nicht auf die Trophies aus ist braucht das zwar nicht machen, aber der wird wiederum nur wenig Spielzeit mit dem Game verbringen. Selbst wenn man alle Optionen mal durchprobiert sollte es eigentlich jeder auf Anhieb schaffen Neptune und Co. zu Top-Idols zu formen. Wirklich schwierig ist das Game also nicht, nur ziemlich langwierig (und nervig) für 100%-Freaks. Wegen all diesen Punkten würde ich das Game eigentlich nur wirklichen Fans des Franchises empfehlen. Für einen wirklichen Idol-Simulator ist das Game zu simpel, und wer Neptune und ihre Freundinnen nicht kennt/mag wird ohnehin keinen Spaß haben.

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Geschrieben von Matsu in Games, Reviews

 

Tags: Hyperdimension Neptunia PP, Period Cube, Producing Perfection, PS Vita, Shackles of Amadeus

 

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