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(Komplett-)Rückblick auf die Fall Season 2016

11 Jan

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Exakt! Und deswegen widme ich mich heute wieder der üblichen Nachbesprechung der letzten Season, damit ich endlich das Jahr 2016 endgültig hinter mir lassen kann. ^^

Bloodivores

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Aus irgendeinem Grund, an den ich mich nicht mehr wirklich erinnern kann, habe ich vor der Season Interesse an dieser Serie gehabt und dann auch mal reingeschaut. Und irgendwie waren die ersten Folgen auch interessant. Was steckt eigentlich hinter den Ereignissen? Warum wachen Mi Liu und seine Freunde plötzlich in einer verfallenen, monsterverseuchten Stadt auf? Deswegen habe ich die Serie weitergeguckt, auch wenn mich die 0815-Charaktere und die alles andere als hübsche Animation ziemlich genervt haben. Nur – auf die Lösung für die Mysterien der Serie gab es praktisch keinerlei Lösung. Dinge passierten einfach, man bekam mal ein paar Flashbacks die nicht sonderlich viel zur Erhellung beitrugen und man fragte sich als Zuschauer manchmal direkt ob man vielleicht eine Folge verpasst hätte? Eigentlich ist das alles schade, denn so hielt sich die Unterhaltsamkeit der Serie selbst unter Berücksichtigung des Trash-Faktors in Grenzen. Ich meine gehört zu haben, dass der chinesische Webcomic, auf welchem die Serie basiert besser sein soll. Nur, wirklich Lust mal reinzulesen hat mir die eher suboptimale Adaption nun wirklich nicht gemacht.

Bungou Stray Dogs 2nd Season

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Staffel 2 begann erstmal mit einem Flashback, den ich erstmal für überflüssig hielt, weil ich lieber die bekannten Charaktere sehen wollte. Nun ja, da hat mich die Serie eines Besseren belehrt und eine der emotionalsten Szenen dieser 12 Folgen fand ausgerechnet im Flashback statt ;_; Auch der Rest der Staffel hat mir richtig gut gefallen – positiv fand ich etwa, dass der Anteil an den slapstick-artigen Szenen aus S1 zurückgefahren wurde und es diesmal ernster zuging. Insgesamt ist die Serie klar eines meiner Jahreshighlights 2016. Wenn doch jetzt nur endlich der erste Band des Mangas bei mir ankäme :/

Nanbaka

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Genaugenommen ist Nanbaka gar nicht zuende gegangen, aber da der Anime ab Januar statt im TV als Web-Anime läuft hat MAL die Serie geteilt….deswegen tue ich das jetzt einfach auch mal. Jedenfalls freut es mich definitiv dass es mit Jyugo, Uno, Nico und Rock weitergeht, denn bisher gefällt mir die Serie wirklich gut! Alleine schon die Optik ist super, ich liebe den bunten Style und die wie meisten Charaktere einfach mal pausenlos von einem Glitzer-Effekt umgeben sind ist schon an sich zum Kichern. Und ich wurde auch noch überrascht, denn während ich anfangs eine reine Nonsens-Comedy erwartete ging es nach einigen Folgen dann deutlich ernster und dramatischer zu. Dementsprechend gespannt bin ich auf die weiteren Folgen. Hoffentlich geht es so gut weiter!

Yuri!!! on Ice

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Gleich vorweg, eigentlich wollte ich YoI erst gar nicht gucken, da ich zum einen mit Eiskunstlauf nichts am Hut habe und mir Yuri beim flüchtigen Durchklicken der ersten Folge irgendwie nicht sehr sympathisch war. Aber dann habe ich doch noch einen Versuch gestartet und letztlich hat mich die Serie doch gut unterhalten. Ein bisschen awkward waren natürlich die, nun ja, nicht sehr hübsch animierten Eislauf-Sequenzen. Das lag aber vermutlich daran, dass das Budget in andere Dinge geflossen ist? Naja, aber darüber konnte ich hinwegsehen weil ich die meisten Charaktere irgendwie interessant fand und ich später mit JJ einen Lieblingschara gefunden hatte, mit dem ich richtig mitfiebern konnte. Ich muss sagen, dass der Anime in dem Punkt das Gefühl eines richtigen Sportwettkampfes für mich gut eingefangen hat. Auch wenn ich keine realen Eislauf-Wettbewerbe gucke kenne ich das Gefühl des Mitfieberns doch vom Skispringen.
Aber kommen wir mal zum Punkt, mit dem YoI die meiste Aufmerksamkeit erregt hat: die unübersehbare Gayness. Okay, anfangs hat man ja eher darüber rumgewitzelt dass sich etwa Viktor in Folge 1 gleich mal vollkommen nackt vor Yuri gezeigt hat, oder dass er die Frage nach Yuris früheren Beziehungen gestellt hat. Nur stellte sich dann doch irgendwie heraus, dass da mehr dran war und irgendwann konnte man die Hinweise nicht mehr übersehen – zwischen Viktor und Yuri bahnte sich eine Beziehung an. Da beide nicht zu meinen absoluten Lieblingscharakteren zählten habe ich zwar nicht so mit dem Ship mitgefiebert, aber mMn waren die Andeutungen doch unübersehbar. Allerdings, und genau das störte scheinbar laut Reviews manch eine Person, es blieb wirklich mehr oder weniger bei Andeutungen. Es gab einen nicht richtig sichtbaren aber doch vermutlich realen Kuss, es gab die (Verlobungs-)Ringe, die natürlich nur ein Glücksbringer waren und nicht mehr…. Naja, ich möchte da jetzt nichts hineindichten, aber für mich (und die meisten Zuschauer) waren die Hintergründe aber klar und so wurde die Serie meist dafür gelobt auch mal abseits des BL/GL-Genres oder Comedy Relief-Elementen eine homosexuelle Beziehung relativ realistisch darzustellen und somit vielleicht auch einen Beitrag für mehr Toleranz zu leisten. Wie gesagt, ich habe gelesen dass sich manche daran störten, dass es zum Beispiel keine explizite Liebeserklärung gab – aber vielleicht hat man sich das auch ganz einfach für die Fortsetzung aufgehoben? Ist es nicht realistischer, dass zwei Männer oder allgemein zwei Personen ihre sich entwickelnde Beziehung erstmal langsam angehen? Nun ja, aus meiner Sicht als heterosexuelle Frau war es zumindest so und ich kann und will da natürlich nicht für homosexuelle Zuschauer sprechen, denen der Realismus fehlte.
Aber als Fazit mal ganz abseits der heißen Diskussionen um die Serie, mich hat sie letztlich trotzdem gut unterhalten. Hätte ich so nicht erwartet, weswegen ich positiv überrascht war. Auch auf eine Fortsetzung würde ich mich definitiv freuen.

Occultic;Nine

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Mal wieder eine von diesen Serien, die ich nach Folge 1 gedroppt und dann aufgrund der positiven Stimmen auf meiner Twitter-TL noch nachgeholt habe. Folge 1 fand ich jedenfalls schonmal sehr abschreckend, alleine schon die Tatsache dass eine Band der LN-Vorlage in eine Folge (!) gequetscht wurde…. Immerhin, dann wurde es besser und da ich einen gewissen Spoiler gelesen hatte und deswegen die Charaktere umso genauer unter die Lupe genommen habe war die Serie doch recht unterhaltsam zu gucken. Vom Hocker gerissen hat sie mich jetzt aber nicht. die LN muss ich auch nicht unbedingt lesen – eine VN soll es ja irgendwann auch noch geben, die würde ich mir bei einem West-Release zumindest mal anschauen. Ansonsten, was die „Semikolon“-Reihe angeht ist und bleibt Steins;Gate das Maß der Dinge.

Udon no Kuni no Kiniro Kemari

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Ahhhh, was für eine verdammt süße Serie! Den kleinen Poco und seine Abenteuer muss man einfach mögen. Mich hat die Serie schon rein von den Bildern und der Beschreibung ja sehr an Barakamon erinnert. Damit lag ich auch richtig, auch wenn die Story eigentlich total anders ist fühlen sich die Serien doch ähnlich an. Wer also Barakamon mochte – oder generell etwas für entspannende Slice of Life-Serien übrig hat – sollte hier mal reinschauen. Mir hat auch einfach wahnsinnig gut gefallen wie die Charaktere miteinander interagieren, und wie es um Themen wie Familie, Liebe und Trauer ging ohne in Kitschige abzurutschen. Das Ende hat mich dann sogar etwas traurig gemacht, allerdings macht es wiederum Hoffnung auf eine zweite Staffel. Wünschenswert wäre es!

Uta no☆Prince-sama♪ Maji Love Legend Star

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Schade, meine Vermutung was UtaPri angeht hat leider nicht ganz gestimmt. Denn da ich Staffel 1 okay, Staffel 2 super und Staffel 3 wieder nur okay fand hätte S4 ja wieder super sein müssen! Hat aber nicht ganz geklappt. Gut, die erste Folge war wieder richtig schön bekloppt (in einem Song kam die Textzeile „we don’t need common sense“ vor und das ist praktisch UtaPri in a nutshell ;D), aber danach ging es wie zuletzt darum dass immer je ein Mitglied einer Band zusammen mit einem Mitglied der anderen Gruppe einen gemeinsamen Song schreiben musste. Und je nachdem um wen es da gerade ging war das mehr oder weniger spannend bis vorhersehbar. Einige Charas gingen mir da richtig auf die Nerven. Naja, aber lustige übertriebene Otome-Unterhaltung ist UtaPri immer noch, deswegen werde ich mir auch die nächste Staffel wieder reinziehen. Was mir aber noch viel lieber wäre, wäre ein Release der Games im Westen. Aber die sind mittlerweile wohl schon zu alt :/

Saiki Kusuo no Psi-nan (TV)

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Kommen wir endlich zu meinem Anime of the Year! Ich müsste etwas überlegen wann ich zuletzt einem Anime auf MAL die höchstmögliche Bewertung gegeben habe (ich glaube es war Osomatsu-san?), aber Saiki Kusuo hat es gleich mal locker geschafft das 10er-Rating von mir einzuheimsen. Dabei ist die Story wie ich überhaupt zum Anime gekommen bin schon lustig: als ich im Sommer J-Stars Victory VS+ gespielt habe kam Saiki dort als Charakter vor, ich habe mich spontan in ihn verliebt und war sehr froh als ich bemerkte, dass es mittlerweile sogar einen Anime mit ihm gab. Den habe ich dann gleich anfangen und was soll ich sagen, ich war eigentlich gleich begeistert. Wie immer bei Comedy-Serien muss ich dazusagen, dass Humor Geschmackssache ist und nicht jedem Zuschauer jede Serie liegt. Saiki Kusuo no Psi-nan liegt mir persönlich aber einfach perfekt und es gab keine Folge in der ich nicht mehrmals lachen musste. Die skurrilen Charaktere und ihrer Erlebnisse sind einfach herrlich – und mittendrin immer der von allem etwas genervte Saiki, der eigentlich nur seine Ruhe haben und ein friedliches Leben leben möchte. Übrigens hat der Anime auch einige namhafte Seiyuus zu bieten – besonders den Fakt, dass Saiki und Nendou stimmtechnisch gleich Choromatsu und Jyushimatsu aus Osomatsu-san sind fand ich herrlich :D Jedenfalls: ich fand den Anime herrlich und würde ihn auch definitiv weiterempfehlen!

Monster Strike

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Für, nun ja, Kinder- und Mobage-Animes habe ich ja immer eine kleine Schwäche und deswegen hat mich auch Monster Strike interessiert. Die Serie hat auch knapp über ein Jahr lang diese Rolle gut erfüllt. Ja, okay, die Story ist nicht die ausgefeilteste, aber die Charaktere habe ich doch nach einer Weile liebgewonnen und die Monster-Fights waren ebenfalls simpel, aber unterhaltsam. Überhaupt muss der Anime (oder vielleicht eher die Mobage-Vorlage?) sich in Japan einiger Beliebtheit erfreuen, denn es gibt neben der 51-teiligen Serie auch 2 Specials, einen Film und auch eine zweite Staffel ist schon angekündigt. Jaja, die meisten Anime-Elitisten werden jetzt die Nase rümpfen, aber mich freut’s, weil mir die Serie einfach Spaß gemacht hat.

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Bloodivores, Bungou Stray Dogs 2nd Season, Monster Strike, Nanbaka, Occultic;Nine, Saiki Kusuo no Psi-nan, Udon no Kuni no Kiniro Kemari, Uta no☆Prince-sama♪ Maji Love Legend Star, Yuri!!! on Ice

  1. Matsu

    12. Januar 2017 at 11:55

    Da unbedingt von jemandem ein Nachtrag zu JoJo no Kimyou na Bouken: Diamond wa Kudakenai gefordert wurde, dann eben als Kommentar:

    Definitiv die schwächste Season bisher. Nicht mal den allerersten Part von JoJo fand ich dermaßen lahm, und mit meiner bisherigen Lieblingsstaffel Stardust Crusaders kann es schon gar nicht mithalten. Kira ist einfach ein extrem langweiliger Bösewicht ohne großartige Tiefe mMn – dass die Staffel dann auch gerade noch auf 39 Folgen in die Länge gezogen wurde hat da nicht viel geholfen. Auch sonst gab es einige Fragwürdigkeiten, wie die Tatsache dass Yukako Koichi erst foltert und sie dann später ein Paar werden. Wenn ich da an die ersten Folgen mit den beiden denke, ist das ja direkt krank…. Naja, im Nachhinein hätte ich die Staffel lieber gedroppt. Und die nächsten brauchen auch nicht so bald zu kommen, Stand jetzt weiß ich nicht mal ob ich die noch weiter verfolgen möchte.

    (So, zufrieden?)

     
 

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