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(Komplett-)Rückblick auf die Summer Season 2016

18 Okt

boueibu

Ja, zum Beispiel kann man sich fragen, warum die Season sich für mich recht mager angefühlt hat und ich trotzdem doch einige Animes zu beenden hatte. Oder warum ich mir früher immer die Mühe gemacht habe lange Texte zu schreiben, wenn es doch auch viel einfacher geht ;)

Re:Zero kara Hajimeru Isekai Seikatsu

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Re:Zero ist eine Serie, die sowohl viel Lob als auch viel Kritik bekommen hat…und während ich den Anime zwar insgesamt recht gerne gesehen habe kann ich manche Lobeshymnen nicht so ganz nachvollziehen. Natürlich hat die Serie erstmal ein ziemlich frisches Konzept, nur wurde es nach der x-ten Wiederholung eines Ereignisses durch Subaru manchmal doch etwas langweilig. Außerdem wurde für meinen Geschmack etwas wenig über die Hintergründe erklärt (etwas Mystery ist ja schön und gut, aber manches war doch etwas verwirrend), und ich fand auch, dass Subaru seine Situation etwas zu schnell hingenommen hat ohne sie groß zu hinterfragen. Wenn dann mal Szenen kamen in denen er handelte wie ich persönlich es von jemandem in einer solchen Drucksituation erwarten würde, waren gleich wieder viele Zuschauer von ihm genervt, haha. Sollte es mal eine zweite Staffel vom Anime geben würde ich wahrscheinlich weitergucken – allerdings sieht es nicht wirklich danach aus und die Strategie mich dazu zu bringen die Light Novel zu lesen ist nicht ganz aufgegangen ;)

Gyakuten Saiban: Sono „Shinjitsu“, Igi Ari!

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Danke Phoenix, du hast mir den perfekten Gesichtausdruck geliefert um deine Anime-Umsetzung zu beschreiben. Die war nämlich eher suboptimal, wenn man mich fragt. All das was ich aus den Games geliebt habe – die Charaktere, der Humor, auch die ausgefallenen Kriminalfälle – hat hier entweder gefehlt oder kam nicht ansatzweise so gut rüber wie in den Games. Da frage ich mich schon…was wird jemand denken, der den Anime guckt ohne die Vorlage zu kennen? Er wird sich vermutlich fragen warum alle diese Spielereihe so gut finden. Oder auch nicht, denn vereinzelt fanden Leute den Anime ja auch gut. Naja, ich bleib dabei, ich verstehe es nicht. Die alles andere als schöne Animation hätte ich noch ignorieren können, wenn der Rest gestimmt hätte. Vielleicht funktioniert PW aber auch einfach nicht als Anime…gerade weil es so viel Spaß macht selber Hinweise zu suchen und zu kombinieren, statt alles vorgesetzt zu bekommen.

Danganronpa 3: The End of Kibougamine Gakuen – Mirai-hen

monomi

Achtung, in allen 3 DR-Texten kommen eine Menge Spoiler vor, lesen auf eigene Gefahr!

Future-hen erzählte uns, was nach den Ereignissen aus den bisherigen 3 Danganronpa-Games (DR1 und 2 sowie Ultra Despair Girls) passierte. Los ging es damit, dass sich Naegi vor den Bossen der Future Foundation dafür verantworten musste die Remnants of Despair geschützt zu haben. Doch es kommt anders: Monokuma taucht auf und erneut kommt es zu einem mörderischen Spiel unter den Personen, die im Gebäude eingeschlossen wurden. Ist Junko etwa immer noch am Leben und treibt erneut ihr Unwesen? Natürlich gibt es schnell die ersten Toten…da mein erster Eindruck von den neuen Charakteren aber größtenteils kein besonders guter war war das kein so großer Verlust für mich. Aber schon am Ende von Folge 2 kam dann ein Schocker: Asahinas vermeintlicher Tod. Ich war noch nie so froh darüber mehrere Folgen einer Serie am Stück gesehen zu haben, denn diesen Cliffhanger hätte ich nicht verkraften können… ;_; Und die Erleichterung am Anfang von Folge 3 war gigantisch. Danach fragte ich mich dann: wenn von den Charakteren aus dem ersten Game schon 4 ihren Auftritt hatten (Naegi, Kirigiri, Asahina und Hagakure – letzterer tat mir so leid, wie er draußen alleine vorm Gebäude kampieren musste xD), wo sind dann Fukawa und mein DR1-Husbando aka Togami? Und da wurde ich auch nicht enttäuscht. Fukawa und Naegis Schwester Komaru – die beiden Ultra Despair Girls – bekamen sogar auch noch Screentime und überhaupt wurde es ab der Mitte der 12 Folgen erst noch richtig spannend. Naja…die Auflösung um das Motiv hinter dem erneuten Killing Game fand ich schon etwas seltsam…wenn ich das richtig verstanden habe wollte Tengan damit letztlich Mitarai aus der Reserve locken? o.O Trotzdem hat mir dieser Teil der Geschichte besser gefallen als der Zetsubou-hen – vielleicht lag es auch etwas daran, dass ich (so sehr ich auch die Charaktere aus dem zweiten Teil mag) mich sehr über ein Wiedersehen mit den Charas aus DR1 gefreut habe.

Danganronpa 3: The End of Kibougamine Gakuen – Zetsubou-hen

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Zetsubou-hen hörte sich auch erstmal spannend an – wie kam es eigentlich dazu, dass die Schüler der 77th Class zu den Ultimate Despairs wurden und die Maßnahmen der Future Foundation aus Danganronpa 2: Goodbye Despair notwendig wurden? Erstmal fing aber alles ganz harmlos an und man lernte die Charaktere erstmal kennen…beziehungsweise sah man sie wieder, ohne Kenntnisse der Games sollte man den Anime vielleicht eh nicht gucken. Ein paar neue Gesichter gab es allerdings auch, die man aber wiederum schon aus der ersten Mirai-hen Folge kannte, wenn man die Folgen in der Sendereihenfolge schaute. Schnell wurden dann aber Junkos Machenschaften deutlich und von da an ging es abwärts in Richtung Despair…nur gab es da ein kleines Problem. Nämlich genau die Tatsache wie Junko die Schüler zu den Ultimate Despairs machte. Auch von den Hinweisen, die uns das Game in der Richtung gab hätte ich erwartet, dass Junko jeden einzelnen über einen längeren Zeitraum manipuliert hätte, ihn an seinen Schwachstellen gepackt und eben die Verzweiflung eingeflüstert hätte. Stattdessen lief es so ab, dass Junko sich die Fähigkeiten des SHSL Animators Ryota Mitarai zu Nutzen machte und ein manipulatives Video erstellte, in dem die anderen zusehen mussten wie Chiaki sich durch einen Dungeon kämpft und am Ende stirbt. Naja…nun war die Szene zwar unbestritten grausam, nur kam für mich dort nicht so recht rüber wie es nur durch das Video möglich war alle Schüler innerhalb von Sekunden komplett zu brechen. Das wirkte schon ein bisschen an den Haaren herbeigezogen – der Mirai-hen machte es da besser, als dort eine Stelle mit einem ähnlichen Video vorkam wurden immerhin die psychischen Auswirkungen auf den Zuschauer gezeigt, was es etwas glaubhafter machte. So war das etwas enttäuschend, und auch das was danach kam. Da schickte Junko ihre neu bekehrten Despairs in die Welt hinaus…und bumm, plötzlich waren alle verzweifelt und die Welt lag in Trümmern. Ich hatte mir erhofft, etwas näher zu erfahren wie es zu den schrecklichen Ereignissen die in DR erwähnt wurden kam…aber leider wurde das etwas kurz abgehandelt. Zetsubou-hen war für mich also insgesamt der schwächste Part von DR3.

Danganronpa 3: The End of Kibougamine Gakuen – Kibou-hen

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Kibou-hen war praktisch die gemeinsame Abschlussfolge der beiden Serienarcs und führte die Storyfäden am Schluss zusammen. Hach, und wenn vielleicht da auch nicht alles logisch war, die Folge war so schön! Alleine schon zu sehen, dass Naegi die Remnants of Despair scheinbar doch retten konnte hat mich so sehr gefreut…und auch die kleine Szene mit Chiaki und Hinata war schön. Überhaupt verdient die Folge ihren Namen Kibou-hen bzw. Hope Arc. Nach so viel Despair brauchte es eine Portion Hoffnung…und die habe ich bekommen <3 Insgesamt also ein wirklich schöner Abschluss und wahrscheinlich generell mein Highlight aus DR3. So bleibt mir der Anime als Ganzes trotz seiner Schwächen und Kritikpunkte meinerseits in guter Erinnerung…und hat dazu geführt, dass ich Danganronpa jetzt mal wieder richtig fangirle. Da muss wohl zumindest ein Rewatch des ersten Animes her…oder gleich ein Replay der Games. ^^

Binan Koukou Chikyuu Bouei-bu LOVE! LOVE!

boueibu2

Hm, obwohl diese zweite Season von Bouei-bu wieder denselben Trashfaktor hatte wie die erste fand ich die erste doch einen Tick besser. Wahrscheinlich weil da die Rivalen mehr hergemacht haben und dem Zuschauer der Twist am Ende – dass alles eine Reality-TV Show für die Zuschauer im Weltall war – da noch nicht vorhergesehen hat. Trotzdem, Dinge wie das gute alte rosa Wombat, die Verwandlungen und die herrlich blöden Kampfsprüche der Battle Lovers haben wieder richtig Laune gemacht und ich hatte trotzdem Spaß mit der Serie.

Kono Bijutsubu ni wa Mondai ga Aru!

konobi

Diese Serie wollte ich eigentlich gar nicht gucken, gegen Ende der Season habe ich dann aber irgendwie spontan Lust drauf bekommen und mehr oder weniger alle Folgen am Stück nachgeholt. Und das war gar keine schlechte Entscheidung – vermutlich wird mir die Serie zwar nicht lange im Gedächtnis bleiben, aber sie hat solide Comedy geboten. Und weil ich da mittlerweile auch etwas kritischer geworden bin ist es gar nicht mehr so leicht Serien in diese Richtung zu finden, die mir noch gefallen. Konobi hat das aber geschafft und wer etwas gute Unterhaltung für zwischendurch sucht ist hier richtig.

Tales of Zestiria the X

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Ich habe das Game ja nicht gespielt, allerdings habe ich gehört dass viele den Anime sogar besser als das Game finden. Nun ja, ich weiß nicht was das über das Game sagt, denn besonders berauschend fand ich den Anime bis auf die Optik nun auch nicht (und Äußerlichkeiten sind mir bei den meisten Medien eh egal, der Inhalt muss stimmen). Da mir aber erfahrungsgemäß beim Spielen von Tales of-Games die Charaktere und alles erst so richtig ans Herz wachsen hätte ich vermutlich mit dem Spiel mehr Spaß gehabt. Aber wie gesagt, ich habe es nicht gespielt und kann da nur mutmaßen. Glücklicherweise gibt es noch die Manga-Version, von der ich bisher zwei Bände gelesen habe und die mir deutlich besser gefällt. Vielleicht auch, weil die Story dort zügiger voranschreitet und nicht wie hier im Anime ziemlich langgezogen wirkt.

Thunderbolt Fantasy

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Huch, das ist ja gar kein Anime! Nein, hier handelt es sich eigentlich vielmehr um eine Puppentrickserie – da jedoch Gen Urobuchi daran beteiligt war und die Story und Präsentation durchaus an einen Anime erinnern sind einige Anime-Fans darauf aufmerksam geworden. So auch ich – und ich bin ziemlich froh darüber! Zum einen war es mal eine total neue Erfahrung für mich, eine derartige Serie zu gucken – die letzten Puppentrickserien, die ich gesehen habe waren wohl in meiner Kindheit und so ganz kann man Thunderbolt Fantasy ja nun auch nicht mit der Augsburger Puppenkiste oder den Muppets vergleichen ;) Zum anderen hat mich die Serie aber auch sowohl optisch als auch inhaltlich angesprochen. Ich finde die Puppen immernoch wunderschön gestaltet, und auch was die Spezialeffekte und Kulissen angeht macht die Serie einfach eine Menge her. Und die Story war ebenfalls interessant – ich will nicht zuviel verraten, aber was erst nach einer simplen Handlung a la „eine Gruppe Helden muss gemeinsam ein bestimmtes Ziel erreichen und baut dabei auf die Kraft ihrer Freundschaft“ oder so ähnlich aussah, bekam dann doch irgendwann noch einen Twist. Jedenfalls – da freut es mich umso mehr, dass am Ende von S1 gleich die Fortsetzung angekündigt wurde! Da bin ich wieder mit dabei und bin schon sehr gespannt drauf.

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Binan Koukou Chikyuu Bouei-bu LOVE! LOVE!, Danganronpa 3, Gyakuten Saiban, Kono Bijutsubu ni wa Mondai ga Aru!, Phoenix Wright, Re:Zero, Re:Zero kara Hajimeru Isekai Seikatsu, Tales of Zestiria the X, Thunderbolt Fantasy

 

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