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Angezockt: Yo-Kai Watch (3DS)

16 Aug

yokaiwatch

Monge~! Endlich gibt es Yo-Kai Watch auf dem deutschen Markt, zura! Den Anime fand ich ja ziemlich nyan-tastisch, wie wird mein Fazit zum Spiel ausfallen? (Sorry, das musste sein, Anime-Gucker werden mich verstehen :P)

Die Demo von Yo-Kai Watch hatte mich ja nicht so überzeugt, deswegen hatte ich beim Game nicht sofort zugegriffen. Irgendwann war es dann aber doch soweit und da habe ich relativ schnell gemerkt, dass die Demo nicht viel Aussagekraft hatte. Denn das richtige Spiel hat mir von Anfang an Spaß gemacht und mich zum Weitermachen animiert. Zum einen will man sich ja doch mit dem einen oder anderen Youkai (ich mag die Schreibweise lieber :P), den man aus dem Anime kennt anfreunden – zum anderen gibt es eine Menge kleinerer Nebenaufgaben zu erledigen, die neben Geld und Items auch EXP fürs eigene Team bringen. Es lohnt sich also auch zum Aufleveln einige der Quests zu erledigen. Mich hat das definitiv eine ganze Weile motiviert. Positiv ist auch, dass sich auch nach dem Endkampf einiges machen lässt. Einige Quests sind etwa erst dann verfügbar, ein paar neue Bereiche werden freigeschalten und man kann sich mit weiteren Youkai anfreunden. Ich schätze, ich muss mich auch noch ein bisschen am Postgame versuchen….nur hätte ich da erstmal für eine bestimmte Quest Items farmen müssen und hatte keine Lust…mache ich aber irgendwann noch. ^^

Kommen wir mal zu den Dingen, die nicht ganz so gut waren. Je nach Sichtweise gehört auch die deutsche Übersetzung dazu. Wobei die mich persönlich nicht gestört hat, da ich die eingedeutschten Namen sowohl von Personen und Orten als auch von den Youkai größtenteils sehr lustig fand. So heißen die besten Freunde des Mainchars hier einfach mal Bernhard Grabowski und Alfred Neumeier….sorry, aber diese Namen sind so herrlich, ich musste so lachen xD Auch die Youkai haben teilweise etwas seltsame, aber lustige Namen. So sehr ich mich auch manchmal über die deutschen Namen in den Pokemon-Spielen amüsiere, hier fand ich das alles irgendwie passend. Natürlich geht das etwas auf Kosten des Japano-Flairs, aber das ist Geschmackssache.

Ein weiterer Punkt wäre das Kampfsystem, über das man auch geteilter Meinung sein kann. Ich fand es zum einen wirklich nett, es ist mal was anderes. Andererseits nervte es manchmal, dass man nicht wirklich die volle Kontrolle über seine Youkai hat und besonders in Bosskämpfen vor lauter Reinigen der beseelten Youkai gar nicht mehr zu etwas anderem kam als ständig über den Touchscreen zu rubbeln. Allerdings wird die mangelnde Kontrolle wieder damit wettgemacht, dass das Spiel insgesamt nicht sonderlich schwer ist. Meistens kriegt das eigene Team die Herausforderer schon klein. ^^ Apropos Schwierigkeit, wie gesagt ist das Spiel im Storyverlauf nicht sonderlich schwer – und allzu lang ist es auch nicht. Ich habe nicht mal 20 Stunden gebraucht um die Story abzuschließen, und das trotz diverser Sidequests. Allerdings dürften die Postgame-Inhalte noch einige Stunden verschlingen….und wer wirklich jeden Youkai sammeln will sollte sich auch auf eine laaaange Spieldauer gefasst machen.

Ach ja, die Youkai: das Anfreunden mit den kleinen Wesen muss ich auch noch ein bisschen monieren. Um mal den Vergleich zu Pokemon zu ziehen: dort kann man den Gegner schwächen, vielleicht noch einschläfern und dann z.B. einen Hyperball werfen. Dann hat man eigentlich die meisten nicht-legendären Pokis geschnappt. Die Youkai machen es einem da deutlich schwerer. Man kann zwar jedem Youkai sein Lieblingsessen zuwerfen, was die Freundschafts-Chancen deutlich erhöhen kann. Allerdings ist das keine Garantie dafür, dass es mit dem Anfreunden auch klappt. Teilweise habe ich mich schon mit simplen Rang E-Youkai ganz schön abplagen müssen. Wenn man da auf der Suche nach einem bestimmten Youkai ist, kann das schon etwas lästig werden….zumal man manche auch selten genug trifft und es dann sehr ärgerlich ist wenn sie einem durch die Lappen gehen.

Mein Fazit: man sollte sich nicht davon täuschen lassen, dass ich hier relativ viele Kritikpunkte aufgeführt habe. Mir hat das Spiel trotz allem sehr viel Spaß gemacht – nur gibt es halt an manchen Punkten noch Verbesserungsbedarf oder manches ist einfach Geschmackssache. Sollten je die Fortsetzungen auch bei uns rauskommen (was ich doch sehr hoffe!), werde ich sie definitiv ausprobieren! Eins ist jedenfalls sicher, ich bin froh eine Alternative zu Pokemon gefunden zu haben. Auch wenn man die Games eigentlich nicht direkt vergleichen muss, bis auf das Prinzip des Monster-Sammelns halten sich die Parallellen in Grenzen.

Matsu

☆ One hell of a fangirl ☆ Matsu liebt nicht nur Anime & Manga, sondern mag auch Videogames, Bücher, Geschichte, Modellbau und vieles mehr!

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Geschrieben von Matsu in Reviews, Games

 

Tags: Nintendo 3DS, Yo-Kai Watch, Youkai Watch

 

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