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Rückblick auf die Winter Season: Schwarzesmarken, KonoSuba & Musaigen no Phantom World

14 Apr

musaigen2

Noch ne Ladung Kurzreviews. Ich wollte doch eigentlich weniger Serien gucken, aber wenn ich schon wieder meine aktuelle Watchlist sehe…..

Schwarzesmarken

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Nein, ich habe keinerlei Ahnung vom Muv-Luv Universum, zu dem auch diese Serie hier als Spinoff dazugehört. Davon habe ich bisher noch keinen Anime gesehen, keine Novel gelesen oder was auch immer. Schwarzesmarken (was für ein Name!) hat mich aber trotzdem angesprochen. Ein Anime, der in der DDR spielt und den Kampf gegen feindliche außerirdische Kreaturen und die Stasi zum Thema hat? Hell yeah! Ja, klar, natürlich darf man das Ganze nicht zu ernst nehmen und sollte einen gewissen Trash-Faktor erwarten. Aber – trotz allem hat mir der Anime gefallen, sogar besser als erwartet. Die ganze Sache mit der Stasi, ihren Spionagetätigkeiten und dem daraus entstehenden Misstrauen der Menschen untereinander wurde mMn doch recht gut eingefangen (ohne die reale Stasi verharmlosen zu wollen, aber immerhin ist das hier ein SciFi-Anime, also etwas fiktives). Und wenn die Story natürlich auch frei erfunden war und es natürlich keine Mechas und Alien-Wesen gibt hatte das Ganze in sich doch einen gewissen Realismus. Ich hoffe man versteht was ich sagen will. Anyway: es hat sich gelohnt hier mal reinzuschauen. Einen Pluspunkt gibt es noch dafür, dass in manchen Szenen sogar mal recht gutes Deutsch zu lesen war und nicht nur irgendwelcher Kauderwelsch ;D

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Kono Subarashii Sekai ni Shukufuku wo!

konosuba

Wieder eine dieser Light Novel-Adaptionen von einer Fantasy-Comedy? Gut, davon gibt es mittlerweile viele – Konosuba gehört darunter aber zu den besseren. Mir hat die Serie einfach Spaß gemacht – unter anderem waren die verrückten Charaktere ein Pluspunkt. Statt perfekten Fantasy-Helden haben wir es hier u.a mit einem NEET als Helden, einer nicht sehr göttlichen Göttin, einer masochistischen Ritterin und einer explosionswütigen Magierin zu tun. Bei so einem Gemisch kann ja nur etwas witziges rauskommen und so war es dann auch. Die Serie hat mich definitiv positiv überrascht, ich hätte nicht unbedingt damit gerechnet dass ich sie mögen würde. Schade, dass es erstmal nur 10 Folgen davon gab – aber umso besser, dass mittlerweile schon eine Fortsetzung angekündigt ist! Das ist doch ein Grund zur Freude und ich bin schon gespannt wie es mit unserer ungewöhnlichen Party weitergehen wird.

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Musaigen no Phantom World

musaigen

Hach ja, was war ich doch früher für ein großer KyoAni-Fan. Serien wie Lucky Star, Clannad und natürlich Haruhi Suzumiya habe ich einfach geliebt, auch Nichijou, Chu2Koi und Hyouka fand ich noch echt gut. Aber dann kamen Vertreter wie Free!, Amagi Brilliant Park oder Hibike Euphonium, die ich entweder gedroppt oder gar nicht erst angefangen habe. Eigentlich schade, aber nicht zu ändern, irgendwie treffen viele KyoAni-Serien heute nicht mehr meinen Geschmack. Musaigen no Phantom World habe ich aber immerhin mal ausprobiert, und wenn mich die erste Folge nicht vom Hocker gehauen hat war sie doch recht okay und so habe ich weitergeguckt. Irgendwie blieb dann mein Eindruck von der ersten Folge die ganze Serie über bestehen: einiges war okay bis gut, vieles aber auch nur Durchschnitt. Animationstechnisch kann man wie immer nicht meckern, aber der Rest war halt oft nur so lala. Erstaunlich war auch der recht hohe Fanservice-Gehalt (ich sag nur Limbo), in der Hinsicht waren KyoAni-Serien ja immer sehr zahm. Als meine Lieblingsfolge wird mir wohl die Episode in Erinnerung bleiben, in der es um ein Shinsengumi-Period Drama ging. Die war immerhin für mich echt lustig. Ansonsten war die Serie halt einfach Durchschnitt. Selten hat die MAL-Wertung 5/10 so gut auf eine Serie gepasst.

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Anime, Anime-Reviews, Kono Subarashii Sekai ni Shukufuku wo, Musaigen no Phantom World, Review, Schwarzesmarken

  1. Happy Happo

    27. April 2016 at 09:59

    „Wenn man in den Abgrund blickt, blickt der Abgrund zurück“… Gleich wieder ein geniales Zitat für meine Sammlung, um es in geeigneten Momenten als Kommentar zu verwenden…

    Wie machen die das bloß immer wieder?

     
 

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