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[Anime-Rückblick] Sengoku Musou & Death Parade

21 Apr

[HorribleSubs] Sengoku Musou - 02 [720p].mkv_snapshot_17.45_[2015.04.08_16.05.04]

Äh, ja….denkt euch jetzt einfach einen geeigneten Einleitungssatz hierhin, mir fällt nämlich keiner mehr ein. ^^‘

Sengoku Musou

[HorribleSubs] Sengoku Musou - 01 [720p].mkv_snapshot_18.27_[2015.01.15_16.01.11]

Was habe ich mich auf diesen Anime gefreut! Vielleicht ist es ja bekannt, aber ich liebe die Dynasty und Samurai Warriors-Videogames und habe immer insgeheim auf eine Anime-Umsetzung gehofft. Und da Samurai Warriors bzw. Sengoku Musou – denn so lautet der Originaltitel – nun 10jähriges Serienjubiläum hat gab es erst eine OVA und dann sogar eine ganze TV-Serie. Da wurden Fangirlträume wahr! Leider wurde ich dann gleich wieder etwas ernüchtert, denn der Anime beginnt erst in der Ära von Hideyoshi Toyotomi und danach. Also kein Oda Nobunaga :/ Damit fehlten auch einige Charaktere auf die ich mich sehr gefreut hatte, wie Mitsuhide Akechi oder Magoichi Saika. Immerhin bekam erstmal Mitsunari Ishida eine Hauptrolle, auch einer meiner Lieblinge. Aber…dass ich das Wort erstmal gewählt habe weist vielleicht schon darauf hin, dass das nicht so blieb. Denn schon nach wenigen Folgen kam es zur Schlacht von Sekigahara und ich konnte innerlich nur schreien. Warum? Naja, aus den Games und auch da ich mich ja viel mit japanischer Geschichte befasse wusste ich ja, wie diese Schlacht ausgehen würde, nämlich mit einem Sieg von Ieyasu Tokugawa. Mitsunari würde also auf der Verliererseite sein, aber dass ich sozusagen also schon vorgewarnt war machte es nicht weniger schlimm, als dann die gewisse Stelle kam ;_; Hach ja….danach ging es vor allem mit Yukimura Sanada weiter, der sich weiterhin mit seinen Verbündeten gegen Ieyasu stellte und Mitsunaris fast aussichtslosen Kampf weiterführen wollte. Leider scheiterte letztlich auch er, aber auch das wusste ich schon. Nach dem Ende des Animes hatte ich also ziemlich gemischte Gefühle. Ja, es war schön eine Animeumsetzung meiner geliebten Games zu sehen. Auch wenn es fast ein bisschen wenig Schlachtszenen gab und dafür viel geredet und verhandelt wurde. Das störte mich zwar ganz und gar nicht, aber erwartet hätte ich es bei dem Vorlagenmaterial nicht unbedingt. Andererseits war der Anime auch eine ziemlich frustrierende Erfahrung für mich, immerhin hat die Armee der ich die Daumen gedrückt habe verloren :/ Ich schätze da sollte ich doch gleich mal eine Konsole anwerfen und Sekigahara nochmal selbst nachspielen. Einmal habe ich im Videogame schon den Lauf der Geschichte verändert und als Mitsunari den Sieg errungen, das schaffe ich doch sicher noch ein zweites Mal ;)

Ach, übrigens: laut MAL war Sengoku Musou der 1500ste beendete Anime für mich. Also wird er in jedem Fall etwas Besonderes für mich bleiben. ^^

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Death Parade

[HorribleSubs] Death Parade - 12 [720p].mkv_snapshot_00.33_[2015.03.28_16.55.23]

Vielleicht weiß es ja der eine oder andere noch, aber vor gut 2 Jahren gab es im Rahmen des Young Animator Training Project/Anime Mirai eine OVA namens Death Billiards, die ich damals wirklich gut fand. Dabei hatte ich eigentlich nur reingeschaut, weil ich ein großer Billard/Snooker-Fan bin und mich der Name des Animes einfach angelockt hat xD Doch dann hat mich das Storykonzept überzeugt: zwei Menschen gelangen nach ihrem Tod in die Bar Quindecim, wo der emotionslose Decim im Rahmen verschiedener Spiele versucht, das Leben und die Taten dieser Menschen zu beurteilen – und dann zu entscheiden wessen Seele wiedergeboren wird und wer im ewigen Nichts landen wird. Bei den Spielen kommen meist Dinge ans Tageslicht, die die Menschen um jeden Preis geheimhalten wollen und mehr als ein Kandidat ist ganz und gar nicht das, was er zu sein scheint. Auch in der Serie kam dieses Prinzip wieder zum Tragen, und es hat mich mit jeder Folge aufs Neue fasziniert. Wie oft täuschte man sich mit der ersten Einschätzung der Personen! Mehr als einmal stellte sich die vermeintlich nettere Person als skrupelloser Fiesling heraus oder umgekehrt. So zeigte Death Parade uns die Abgründe des menschlichen Charakters. Im wesentlichen blieb die Serie dabei in einem episodischen Format, als roter Faden zog sich aber die Geschichte eines vorerst namenlosen Mädchens durch die 12 Folgen. Zusammen mit ihr lernten wir Zuschauer die seltsamen Regeln des Quindecim kennen und erfuhren dann am Ende auch ihre Geschichte. Außerdem ging es natürlich immer um Themen und Fragen wie „Kann man wirklich einen Menschen nur anhand ihrer Reaktionen einer (zugegeben extremen) Spielsituation beurteilen?“ Oder sind die „Arbiter“ um Decim überhaupt dazu geeignet, da der Mensch nunmal ein emotionales Wesen ist und die Arbiter davon keine Ahnung haben? Und warum scheint Decim mit der Zeit doch Emotionen zu entwickeln, obwohl er das gar nicht können sollte? Das alles zusammen ergab einen wirklich spannenden Mix, der mich die ganzen 12 Folgen gut unterhalten sowie emotional mitgenommen und zum Nachdenken angeregt hat. Auf jeden Fall einer meiner Favoriten in diesem (wenn auch noch recht jungem) Anime-Jahr.

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Anime, Anime-Review, Death Parade, Reviews, Sengoku Musou

 

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