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Das Wort zum Sonntag #45/2014

09 Nov

senkagu

Diese Woche bestand für mich vor allem aus Büchern…und Senran Kagura Burst. Unglaublich aber wahr, endlich habe ich meinen 3DS mal wieder angeworfen und gleich mal die Hanzo-Story abgeschlossen. Und natürlich auch gleich mit der Hebijo-Story begonnen – schon die ersten Levels fand ich so herrlich, dass ich die wohl hoffentlich recht bald durchspielen werde. Wobei, bei mir kann man sich da nicht allzu sicher sein xD Und zur Feier dieses Anlasses gibt es gleich mal ein bisschen Fanservice ;D

Omochikaeri!

Anime

Meh. Da wollte ich die Kategorie diese Woche mal weglassen…und ausgerechnet jetzt habe ich 2 Anime-Filme nachgeholt. So ein Pech aber auch :P

The iDOLM@STER Movie
Ein Wiedersehen mit all den Mädels von 765Pro? Darauf hatte ich diese Woche mal richtig Lust, deshalb habe ich den Film mal in Angriff genommen. Wie gewohnt war er auch sehr unterhaltsam und spaßig, wobei er auch seine ernsten Szenen hatte. Und die Songs waren natürlich auch wieder toll. Erinnert mich daran, dass ich zumindest eine gewisse Folge aus dem Anime mal rewatchen müsste….die wo Chihaya am Ende “Yakusoku” singt und ich jedesmal heulen muss ;_;

Tamako Love Story
Habe ich eher der Vollständigkeit halber geguckt, denn Tamako Market fand ich eben nur “nett”. Der Film war aber ganz niedlich, und vor allem das Ende war schön. Mehr Dera hätte den Film aber noch besser gemacht ;)

Manga

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Beelzebub Band 10
Diese Woche hat mich die Mangalust der letzten Wochen etwas im Stich gelassen, deswegen hat es nur für diesen einen Band gereicht. Und dessen Inhalt kannte ich eigentlich schon aus dem Anime. Allerdings ist der nun schon eine ganze Weile her, deswegen kamen mir die Ereignisse nicht zu bekannt vor. Und Baby Beel ist und bleibt genial. An einer Stelle musste ich so lachen: Oga sagt zu Beel “Erklär du es ihr!” und als Antwort kommt ein beherztes “Dah!”…na, damit sind doch alle Fragen beantwortet xDD

Bücher

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Das Buch vom Tee (Kakuzo Okakura)
Gleich vorweg, mir hat das Buch nicht so gefallen. Ich hatte eigentlich erwartet, etwas über die Teezeremonie, ihren Ablauf, die dazu benötigten Geräte, etc. zu lernen. Immerhin wurde das im Nachwort noch erklärt, denn im Werk selbst ging der Autor eher auf den Hintergrund und die Bedeutung der Teezeremonie auf die gesamte japanische Kunst und Kultur ein. Teilweise war mir das etwas zu kompliziert, dazu kenne ich mich im Taoismus und in den japanischen Religionen allgemein wohl noch zu wenig aus. Außerdem störte mich etwas, dass der Autor ein ziemlich negatives Bild vom Westen zeichnete, so nach dem Motto “die in Europa verstehen unsere Kultur eh nicht”. Jedenfalls machte es auf mich diesen Eindruck. Und nach der Lektüre des Buches fühlte ich mich auch in der Tat so, als würde ich das alles niemals verstehen. Dabei würde ich es doch gerne. Schade eigentlich.

Der Tod des Teemeisters (Yasushi Inoue)
Gleich nochmal Tee – und in dieser Form fand ich ihn gleich wesentlich bekömmlicher ;) In diesem Buch hat Yasushi Inoue die Aufzeichnungen des Mönches Honkaku bearbeitet und in eine moderne Form gebracht. Honkaku war ein Schüler des wohl größten und bedeutendsten Teemeisters aller Zeiten: Sen no Rikyu. Nach dessen von Hideyoshi befohlenen Selbstmord machte sich Honkaku in Form eines Tagebuches Gedanken über die Gründe für diesen Befehl. Dazu sprach er mit diversen Freunden und Wegbegleitern Rikyus. Übrigens ist es definitiv kein Krimi, wie man anhand des deutschen Titels und des Klappentextes denken kann. Stattdessen taucht man ein in die Welt der Teezeremonien und in die Zeit der Samurai. Es ist nicht schlecht, wenn man vor dem Lesen des Buches ein paar Vorkenntnisse über diese Zeit hat. Muss aber nicht sein, man kann es auch so genießen. Nur wer unbedingt Spannung in seinen Büchern braucht, wird sich wohl mit “Der Tod des Teemeisters” langweilen. Da ich persönlich aber auch mal ruhigere Töne genieße hat mir das Werk wirklich sehr gefallen.

Winter im Mumintal (Tove Jansson)
Wow, was für ein Kontrast zu den vorherigen Büchern. ^^ Die Mumins kenne ich schon aus Kindertagen: damals habe ich die Serie im TV gesehen (die übrigens auch in Japan produziert wurde) sowie einige der Bücher in der Bibliothek ausgeliehen. Weil das aber schon einige Jahre her ist will ich nun mal meine Erinnerungen auffrischen, und einige Titel kenne ich auch noch gar nicht. Der “Winter im Mumintal” gehört dazu und passt ja auch ziemlich gut zur Jahreszeit. Auch wenn es noch nicht wirklich winterlich ist, aber da macht es doch gleich umso mehr Spaß, mit Mumin das verschneite Tal zu entdecken. Die Bücher haben einfach einen ganz besonderen Zauber, und deshalb kann man sie auch als Erwachsener noch sehr gut lesen.

Der scharlachrote Löwe (Elizabeth Chadwick)
Die Fortsetzung von “Der Ritter der Königin” – ein Buch, welches mir sehr gefallen hatte, deswegen hat es gar nicht mal so lange gedauert bis ich diesen Band hier nun gelesen habe (hey, der erste Band im Juli und der zweite im November – bei mir ist das ein kurzer Abstand! ;D). Nachdem der Leser im ersten Band die jungen Jahre von William Marshal miterleben konnte, ist dieser nun ein erfahrener Mann in seinen besten Jahren. Am Anfang des Buches ist noch alles sehr harmonisch und William genießt seine freie Zeit mit seiner Frau Isabelle und den Kindern…doch dann stirbt König Richard Löwenherz und der hinterhältige Johann besteigt den Thron. Fortan hat William keine ruhige Minute mehr und muss hart kämpfen, damit er alles was er sich über die Jahre aufgebaut hat nicht durch Johann wieder zerstört wird. Wieder war die Story sehr fesselnd und interessant. Beim Lesen der Bücher habe ich immer das Gefühl, dass ich die Geschichte der Familie Marshal schon ewig mitverfolge – liegt wohl daran, dass oft auch mal Zeitsprünge von mehreren Monaten zwischen den Kapiteln liegen. Ich finde das aber gut, so kennt man zwar nicht jede Szene aus dem Leben von William, ist aber bei den wichtigsten Ereignissen immer mit dabei. Generell ist mir William im Laufe der beiden Bücher sehr ans Herz gewachsen. Ich konnte mich einfach irgendwie gut in ihn hineinversetzen. Deswegen war das Ende dann auch umso trauriger für mich, es war wirklich ein schwerer Abschied… Obwohl, so ganz Abschied nehmen muss ich doch noch nicht, immerhin gibt es noch einen Band, der sich um Williams Vater dreht sowie zwei Bände, die die Geschichte von seiner Tochter Mahelt erzählen. Wen wundert es da, dass diese Bücher schon längst auf meiner Wunschliste stehen. ^^

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Kommen wir nochmal auf das Thema Japan zurück – nein, die Tee-Bücher waren mir da nicht genug, ich musste diese Woche noch mehr über das Land der aufgehenden Sonne lesen ;) Da kam zum einen “Die elektrische Geisha” dran. Das Buch enthält diverse kurze Kapitel, die jeweils einen Einblick in einen Aspekt des japanischen Alltags geben, der in anderen Büchern oder Reiseführern kaum behandelt wird. Zusätzlich erfährt man in den meisten Fällen auch noch etwas zur historischen Entwicklung des jeweiligen Aspekts. Es gibt etwa ein Kapitel zum Phänomen Karaoke, über Badehäuser, die Geschichte des Kimono und vieles mehr. Besonders interessant fand ich den Abschnitt über den Aufbau der japanischen Verwaltung und des Beamtenwesens. Das ist vielleicht nicht das erste Thema, mit dem man sich als Japan-Interessierter befasst, aber doch ein sehr spannendes. Insgesamt kann ich das Buch wirklich empfehlen, wenn man mal einen etwas anderen Blick auf Japan bekommen möchte.

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Weiter ging’s dann gleich mit dem “Fettnäpfchenführer Japan“. Dort werden anhand des (fiktiven) Geschäftsreisenden Egon Hoffmann diverse Fettnäpfchen geschildert, in die man in Japan halt so treten kann. Das fängt bei der Benutzung der High-Tech-Toilette an,  setzt sich fort über unnötigen und unliebsamen Körperkontakt in der Öffentlichkeit, bis hin zu einer Begegnung zwischen Herrn Hoffmann und einem hungrigen Affen. Das ist alles sehr unterhaltsam, und nebenbei auch noch wirklich lehrreich. Wieder habe ich einige neue Fakten gelernt, die mir noch kein anderer Japan-Ratgeber vermittelt hat. Na, und da es auch noch superwitzig war Herrn Hoffmanns viele Patzer mitzuerleben hätte sich auch alleien dafür das Lesen schon gelohnt :)

Matsu

☆ One hell of a fangirl ☆ Matsu liebt nicht nur Anime & Manga, sondern mag auch Videogames, Bücher, Geschichte, Modellbau und vieles mehr!

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Tags: Beelzebub, Das Buch vom Tee, Der Tod des Teemeisters, Der scharlachrote Löwe, Die elektrische Geisha, Fettnäpfchenführer Japan, Tamako Love Story, Tamako Market, The iDOLM@STER, Winter im Mumintal

 

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