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[Anime-Rückblick] Barakamon & Momo Kyun Sword

15 Okt

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Ich werde auch immer fauler. Bis vor einigen Seasons habe ich noch zu jedem Anime ein langes Review geschrieben und jetzt mache ich es mir immer einfach. Mal als Frage an die Leser: Vermisst ihr die langen Reviews oder reichen meine kurzen Texte aus?

Barakamon

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Barakamon hat mich schon interessiert, seit ich mal im Internet über die Ankündigung vom US-Release des Mangas gestolpert bin. Die Beschreibung hat mich ein bisschen an Yotsuba&! erinnert – eine wirklich geniale Manga-Serie, bei der aber leider wohl nie ein Anime zu erwarten sein wird. Jedenfalls hatte ich auf Barakamon Lust und beschloss, den Manga zu kaufen. Der Anime kam dem dann noch zuvor, deshalb wurde es nun zuerst die animierte Version.

Und mir hat die Serie von der ersten Folge an richtig gut gefallen. Wie der Stadtmensch Handa sich erstmal in dem abgelegenen Örtchen zurechtfinden musste war herrlich – ich glaube mir wäre es da ganz ähnlich wie ihm ergangen. Und die Kinder sind natürlich auch genial, allen voran Naru. Was übrigens bemerkenswert war: Als Seiyuus für die Kids wurden wirklich Kinder eingesetzt, die ihre Rollen wirklich super spielten. In den meisten Fällen verstellen für junge Charas ja erwachsene Seiyuus entsprechend die Stimme. Die machen ihren Job zwar auch meistens sehr gut, aber hier passte es wirklich so besser.

Generell lag mir der Humor der Animes einfach total. Ich musste in jeder Folge mehrmals kichern oder auch richtig lachen. Und man konnte beim Gucken auch so schön abschalten – für die 20 Minuten, die jede Folge lief fühlte man sich zu Handa, Naru und Co. auf die Insel versetzt. Wirklich toll. Den Großteil der Serie machten verschiedene Slice-of-Life-Abenteuer aus, aber durch Handas Job/Berufung als Kalligraph und die damit zusammenhängenden Ereignisse gab es auch noch eine Hintergrundgeschichte. Da wurde es in den letzten Folgen noch mal richtig dramatisch, als Handa plötzlich nach Tokyo zurückmusste und nicht sicher war ob er wieder auf die Insel kommen würde. Na, aber letztlich war doch klar, wie seine Entscheidung ausfällt ;)

Barakamon gehörte für mich definitiv zu den besten Animes der letzten Season, und sogar zu den besten im Jahr 2014. Wer Lust auf einen guten Comedy-SOL-Anime hat, dem kann ich diese Serie hier nur ans Herz legen! Mit etwas Abstand werde ich mir dann nun auch den Manga zu Gemüte führen. Der erste Band erscheint ja Ende Oktober. Ein bisschen werde ich aber noch warten, denn die Anime-Eindrücke sind ja erstmal noch frisch.

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Momo Kyun Sword

momokyunsword

Wieder eine dieser Ecchi-Serien, die von allen Seiten gebasht und als Mist abgestempelt werden – und mit denen ich trotzdem verdammt viel Spaß habe. Ja, Momo Kyun Sword ist kein niveauvolles Meisterwerk, aber die Serie macht zwischendurch Laune, wenn man sich darauf einlässt und kein Problem mit Ecchi hat. Und das trifft auf mich nunmal zu ;)

Der Anime basiert lose auf der japanischen Legende von Momotaro. Natürlich wurde die aber sehr frei umgesetzt, so wurde aus dem Helden der Sage etwa ein gut gebautes Mädchen. Inwieweit der Anime sich sonst an die Vorlage hält kann ich nicht so genau sagen, da ich die Legende nicht im Detail kenne (sollte ich wohl mal nachholen, wenn ich mich schon für die japanische Sagenwelt interessiere). Aber das ist auch nicht so wichtig, immerhin liegt der Fokus auf anderen Dingen. ^^ Mir haben vor allem die Charaktere und der Humor gefallen (wie sich Momoko etwa mit ihren Begleitern Inugami, Sarugami und Kijigami zofft), aber auch Momokos Verwandlungen per Fusion mit einem ihrer Begleiter waren interessant. Da hätte man natürlich noch mehr daraus machen können, irgendwie könnte ich mir das Konzept zum Beispiel in einem Videogame gut vorstellen, wo man dann je nach Situation die richtige Fusion wählen muss um die Kämpfe zu gewinnen…aber genug geträumt ;)

Die Story war zwar simpel, erfüllte aber ihren Zweck und wurde in den letzten Folgen sogar noch richtig spannend. Interessant war auch die unterschiedliche Reaktion von Momoko und Onihime auf die Enthüllungen über ihre Vergangenheit. Mich hat’s unterhalten, wie gesagt. Als Fazit kann ich nur sagen: Momo Kyun Sword war mal wieder eine Ecchi-Serie nach meinem Geschmack. Das typische Schulsetting mit Jungs, die sich in die Mädchenumkleide verirren und “versehentlich” auch mal einen Mädchenhintern ins Gesicht kriegen nervt mich inzwischen manchmal doch. Da mag ich die Kombi mit Fantasy oder historischem Stoff (Manyuu Hikenchou ist da ein Beispiel) doch inzwischen mehr. Und so hat mir auch Momo Kyun Sword einfach gefallen.

Matsu

☆ One hell of a fangirl ☆ Matsu liebt nicht nur Anime & Manga, sondern mag auch Videogames, Bücher, Geschichte, Modellbau und vieles mehr!

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Tags: Anime, Anime-Reviews, Barakamon, Momo Kyun Sword, Review

 

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