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Rückblick auf die Spring Season: Soul Eater NOT!

15 Jul

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DFC-Mates trifft es eher, Maka! ;D

Soul Eater NOT! erzählt eine Sidestory aus dem Soul Eater-Universum. Im Mittelpunkt steht Tsugumi Harudori, die eines Tages entdecken musste dass sie die Fähigkeit besitzt sich in eine Waffe zu verwandeln. Um den Umgang mit dieser Fähigkeit zu erlernen und sich sowie andere nicht zu gefährden bleibt nur ein Schulwechsel an die uns gut bekannte Shibusen. Dort freundet sie sich schnell mit den beiden Waffenmeisterinnen Meme Tatane und Anya Hepburn an. Zusammen besuchen die drei die NOT-Klasse für normale Talente – im Gegensatz zur EAT-Klasse für besondere Überflieger wie Maka, Soul, Kid und Co. Nun muss Tsugumi zusammen mit ihren Freundinnen erstmal ihr neues Leben meistern – und dann stellt sich noch eine wichtige Frage: soll nun Meme oder Anya ihre Kampf-Partnerin werden?
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Ich bin ja ein großer Fan von Soul Eater – der Anime gehörte damals zu meinen ersten überhaupt und beim Manga bin ich auch so gut wie aktuell. Deswegen stand es für mich auch schnell fest dass ich Soul Eater NOT! ebenfalls gucken (und auch den Manga lesen) würde, auch wenn es nur ein Spinoff ist und man schon anhand der Inhaltsangabe merkt dass man es nicht wirklich mit der Hauptserie vergleichen kann. Trotzdem, die Aussicht auf ein Wiedersehen mit den altbekannten Charas in animierter Version war zu verlockend.
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Was als erstes ins Auge fällt ist der andere Artstyle. Die Hauptserie zeichnete sich ja durch einen ziemlich einzigartigen, individuellen Stil aus, was auch zur ganzen leicht verrückten Atmosphäre super passte. Hier dagegen wurde ein ziemlich normaler, eher „niedlicher“ Stil verwendet. Was aber für einen SoL-Anime auch irgendwo nachvollziehbar ist. So sehr ich den alten Stil vermisse, so seltsam wäre es doch gewesen wenn etwa der altbekannte grinsende Mond über den Köpfen unserer Moe-Mädels gehängt hätte. ^^
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Der Anfang war dann doch ganz vielversprechend: die drei neuen Mädels mochte ich jedenfalls auf Anhieb, weil jede ihre Eigenheiten hatte. Besonders Meme mit ihrer Vergesslichkeit war immer für einen Lacher gut! Und die Unterhaltungen über Oppai-Größen sagten mir auch gleich zu ;) Überhaupt gab es in der Serie eine große Prise Fanservice, der aber nicht zu aufdringlich wurde. Übrigens bemerkte ich nach ein paar Folgen, dass NOT! zeitlich vor der Hauptserie spielen muss, denn z.B. waren Liz und Patty erst noch nicht Kids Partnerinnen, und Kim und Jackie waren auch noch kein Duo. Irgendwie dachte ich immer dass die Serie parallel zur alten Story läuft. Warum auch immer. Übrigens fand ich das aber gar nicht so schlecht, so konnte man mal einige Charas ganz anders erleben (Liz und Patty als Kellnerinnen etwa). Apropos Kim und Jackie: die Folgen in denen wir miterlebten wie diese beiden ungleichen Charaktere Partner werden haben mir am besten gefallen. Ich kenne die beiden ja aus dem Manga recht gut, allerdings waren sie für mich immer nur Nebencharas…aber jetzt wo ich ihre Geschichte kenne mag ich sie gleich richtig. ^^ Und Kim ist in NOT! wesentlich mehr moe als in den anderen Versionen ;)
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Im Laufe der Geschichte ging es vorerst noch recht friedlich zu…die wohl größten Bedrohungen waren Memes Schlafwandlerei und die Frage für wen sich Tsugumi nun entscheiden sollte. Doch in den letzten Folgen wurde es dann noch erstaunlich ernst, denn die Hexe Shaula Gorgon (der Nachname verrät es: die jüngere Schwester von Arachne und Medusa) kontrollierte die Gedanken der meisten NOT-Klassen-Mitglieder und sorgte für Chaos. Auch Meme fiel ihr zum Opfer, weshalb Tsugumi und Anya natürlich nicht tatenlos zusehen konnten und zur Rettung eilten. Wie es so ist, wenn es drauf ankommt wächst man manchmal über sich hinaus und so schaffte auch Tsugumi endlich eine richtige Waffenverwandlung. Da hatte Shaula natürlich keine Chance, bei so viel geballtem Moe ;) Übrigens hätte ich mir gewünscht, dass Anya Tsugumis Partnerin wird, aber wie es wirklich ausgeht war mir eigentlich gleich klar. Naja, aber warum nicht. Muss ja für alles ein erstes Mal geben. ^^

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Rating:

Story 3 Stars (3 / 5)
Zum Großteil ist es eben Slice of Life mit Gastauftritten von Soul Eater-Charas. Nur am Ende wird die Story interessanter.

Charaktere 4 Stars (4 / 5)
Das Wiedersehen mit den alten Charas war toll, und auch die neuen Mädels waren durchaus liebenswert.

Optik/Animation 3 Stars (3 / 5)
Ich habe den alten Soul Eater-Stil schon vermisst…aber okay, zu NOT hätte er nicht wirklich gepasst. Leider wirkt die Serie so aber optisch etwas 0815.

Sound 4 Stars (4 / 5)
Vor allem die Seiyuus waren sehr gut, an die BGM werde ich mich dauerhaft wohl nicht erinnern können.

Gesamtfazit:

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Teilweise hat mich der Anime etwas enttäuscht…ich wusste zwar dass es „nur“ Slice of Life im Soul Eater-Universum werden würde, aber manche Folgen waren eher schwach. Die letzten paar Folgen haben mich dann aber doch noch versöhnlich gestimmt, so dass ich die Serie ingesamt ganz okay fand. Vielleicht wäre es besser gewesen wenn wir auch ein bisschen mehr vom „Privatleben“ der bekannten Charas gesehen hätten, die Flohmarktszene mit Maka und Soul war da ein netter Anfang. Aber was es wirklich unbedingt mal geben sollte wäre ein Reboot der Hauptstory a la Fullmetal Alchemist Brotherhood.

Matsu

☆ One hell of a fangirl ☆ Matsu liebt nicht nur Anime & Manga, sondern mag auch Videogames, Bücher, Geschichte, Modellbau und vieles mehr!

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Tags: Anime, Anime-Reviews, Review, Soul Eater, Soul Eater NOT!

 

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