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Rückblick auf die Winter Season: Super Sonico The Animation

08 Apr

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Schlagkräftige Argumente hat die gute Sonico ja. Aber bringt sie einen damit auch dazu ihren Anime zu mögen?

Super Sonico ist das Maskottchen der Games-Schmiede Nitroplus. Und sie ist auch ziemlich beliebt, wenn man sich so anschaut was laufend an Figuren von ihr erscheint. Da lag es natürlich nahe als kleines Leckerli für die Otakus einen Anime mit ihr zu machen. In erster Linie ist er wohl das – ein Gimmick, nicht mehr und nicht weniger. Ich selbst zähle mich jetzt zwar nicht direkt zu den Sonico-Fans, so habe ich etwa keine einzige Figur von ihr. Grundsätzlich mag ich ihr Charadesign aber und dass es in dem Anime noch um Musik geht ist auch ein Pluspunkt, also habe ich mal reingeschaut.

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Nach der ersten Folge war ich dann erstmal erstaunt wie wenig ecchi-haft die Serie doch ist. Gerade in ihren Figurenposen zeigt sich Sonico doch meist eher sehr sexy, hier dagegen lernten wir eher eine tollpatschige Moe-Version kennen. Und auch wenn Sonico auch während der gesamten Serie nicht wirklich intellektuelle Meisterleistungen vollbringt und immer etwas naiv bleibt (und für Fanservice sorgt) wächst sie einem doch ans Herz. Ich fand sie jedenfalls wirklich niedlich und es machte Spaß ihre Alltagseskapaden mitzuerleben. Da gab es einige wirklich witzige Szenen, etwa als wir ihren Manager das erste mal sahen. Hätte man nun nicht gedacht, dass Sonicos Manager so aussieht. ^^ Einige Lacher konnte die Serie mir definitiv liefern.

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Meine persönlichen Lieblingsfolgen waren zum einen der Flashback in Sonicos Schulzeit, als sie von Toma ihre Gitarre überreicht bekommt. Das emotionale Feeling dieser Episode war einfach schön, davon hätte ich mir mehr gewünscht! Und dann war da noch die Folge 8 mit einem „Kriminalfall“ und einer kleinen Detektiv Conan-Parodie – beim Anblick des Eyecatchers mit der bekannten Tür musste ich sehr schmunzeln ;) Generell fand ich diese Folge sehr witzig, wie Ena sich in immer wieder neue Theorien zum Tathergang verstrickte – da musste man doch glatt an Kogoro denken, nur kam hier zu Enas Pech kein Betäubungspfeil von Conan angeflogen. ^^

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Und dann gab’s ja noch die Musik. Sonico und ihre beiden Bandkolleginnen spielten nette Songs, von denen ich manche richtig gut fand und gerne nochmal hören würde. Die Optik in den Konzerten war dagegen manchmal nicht so hübsch, zuweilen sah der CGI-Einsatz recht komisch aus (ich muss da an Fuuris Giga-Brüste in einer Szene denken….). Was mir dagegen gut gefallen hat waren die vielen verschiedenen Endings im Musikvideo-Style.

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Noch ein Wort zu den Charas: leider blieben die allesamt etwas blass. Unsere Heroine Sonico blieb wie schon erwähnt meistens recht passiv, und ihre Bandkolleginnen waren auch nicht besonders gut ausgearbeitet. Schade eigentlich, mit besseren Charakteren wäre die Serie noch besser gewesen. Gerade bei Slice of Life sind die Charas eben immer besonders wichtig, und dieser Punkt fehlte hier eben etwas. Ansonsten würde ich sogar soweit gehen die Serie mit K-ON! zu vergleichen. Da hätte man mehr draus machen können, so wurde die Serie von vielen Leuten eben als Trash und purer Otaku-Service abgetan. Wobei ich etwa das schlechte MAL-Rating und die negativen Reviews etwas arg harsch finde. Soooo schlecht war die Serie nun auch wieder nicht! Aber bei Fanservice-Animes denken wohl viele Leute reflexartig: „das muss Mist sein“.

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Rating:

Story 3 Stars (3 / 5)
Es ist ein Slice of Life, was will man erwarten. Aber die Story ist auch nicht so wichtig.

Charaktere 2 Stars (2 / 5)
Erwartet keine besondere Charatiefe. Aber liebenswert sind die Mädels, allen voran Sonico (und ihre Oma).

Optik/Animation 3 Stars (3 / 5)
Bisschen komischer CG-Einsatz in den Konzertszenen. Sonst solide, wenn auch nicht spektakulär.

Sound 4 Stars (4 / 5)
Der starke Punkt der Serie: Sonicos Songs sind nette J-Pop/Rock-Nummern, die ins Ohr gehen.

Gesamtfazit:

4_1

Super Sonico The Animation ist mal wieder eine dieser Ecchi-Serien, die eigentlich nichts Herausragendes zu bieten haben und mir doch supergut gefallen. Wie etwa Rio: Rainbow Gate vor ein paar Jahren. Mir hat die Serie jedenfalls Spaß gemacht, Sonico war sehr niedlich und die Songs gut – was will man mehr. Als nette Unterhaltung zwischendurch taugt die Serie auf jeden Fall.

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Anime, Anime-Reviews, Review, Super Sonico The Animation

  1. HappyHappo

    9. April 2014 at 12:12

    Irgendwas sagt mir, Miku Hatsune wird ebenfalls verarscht^^

     
 

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