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Rückblick auf die Winter Season: Inari, Konkon, Koi Iroha.

27 Mrz

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Willkommen zum ersten Review der Winter Season! Und es kommt gleich eine Serie dran, die mir ausgesprochen gut gefallen hat.

Inari Fushimi ist ein etwas schüchternes Mädchen, welches in Kyoto zur Mittelschule geht. In ihrem Alter hat man einige Sorgen, so ist sie etwa in ihren Mitschüler Tanbabashi verliebt, traut sich aber nicht ihre Gefühle auszusprechen. Als sie eines Tages einen kleinen Fuchs rettet verleiht ihr die Gottheit Uka-no-mitama die Fähigkeit, sich in andere Menschen zu verwandeln. Inaris gewohntes, normales Leben wird damit gehörig auf den Kopf gestellt.
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Angesprochen hat mich die Serie mal wieder auf den ersten Blick, wie es schon bei Gingitsune aus der letzten Season gewesen war. Ich mag diese Art von Slice-of-Life Setting mit Fantasy-Elementen einfach sehr, und auch die japanische Götterwelt und Sagengestalten interessieren mich. Außerdem hat mir auch das süße Design gleich zugesagt. Als ich Folge 1 dann anschaute fiel mir sofort der OST auf, und ein Blick auf MAL verriet mir dass Takeshi Senoo dafür zuständig war. Schon der geniale Soundtrack von Aria the Animation war von ihm, also war das auch ein weiterer Pluspunkt.
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Auch sonst überzeugte mich die erste Folge auf ganzer Linie. Niedliche Optik, witzige Charaktere (eine Göttin, die Otome-Games zockt – man muss sie doch einfach lieben) und es versprach eine nette Slice of Life-Serie mit großem Romance-Anteil zu werden. Denn in den ersten Folgen stand die Liebe von (der noch sehr schüchternen) Inari zu Tanbabashi im Mittelpunkt. Allerdings rückte das in den weiteren Episoden immer mehr aus dem Fokus – natürlich blieb ihre Liebe bestehen, aber wir lernten mehr über Inaris Umfeld und ihre Freunde. Ein wirklicher Romance-Anime ist es eigentlich nicht, würde ich sagen, es geht eher um Freundschaften (immerhin sind die meisten Protagonisten auch Mittelschüler, da wäre mir zu viel Liebe auch wieder unglaubwürdig). Allen voran ist da natürlich die Freundschaft von Inari und der Gottheit Uka-sama – lernen sich die beiden erst eher zufällig kennen, wächst zwischen ihnen bald eine richtig gute Freundschaft heran und Uka-sama steht Inari helfend zur Seite. Die Beziehung der beiden zueinander fand ich richtig schön, das hat für mich viel von der Faszination des Animes ausgemacht. Dazu komme ich gleich nochmal. Ein weiterer Bestandteil des Animes war der Humor, Uka-samas Leidenschaft für Videogames war richtig niedlich. Wie sie zusammen mit Touka gezockt hat <3
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Wie gesagt, für mich steht der Anime unter dem Zeichen verschiedener Arten von Freundschaft und Beziehung. Da sind eben Inari und Uka-sama. Da sind aber auch die Gefühle von Uka-sama für Inaris Bruder Touka. Der ist eine waschechte Tsundere: man merkt, dass er Uka mag, aber natürlich will er es nicht so recht zugeben. Zumal die Beziehung zwischen Gottheit und Mensch ja auch einigen Zündstoff mit sich bringt. Auch Inaris Freunde haben so ihre Probleme. Etwa die hübsche und allseits bewunderte Akemi Sumizome, die sich mit Inari anfreundet und auch mit deren Otaku-Freundin Marutamachi (genannt Maru) gut auskommen will. Doch ganz entgegen dem Bild der hübschen erfolgreichen Schülerin fällt ihr es nicht so leicht diese Absicht zu zeigen. Maru dagegen ist nicht besonders gut im Umgang mit anderen Leuten und missversteht Akemi daher anfangs, weswegen es vor dem Happy End zu einigen Querelen kommt. Die vierte im Bunde die die burschikose Keiko – in die Akemi sich später verliebt, was sie aber erst nicht eingestehen will, weil sie nicht weiß wie sie damit umgehen soll. Ich fand wirklich schön, wie der Anime diese verschiedenen Beziehungen darstellte. Besonders Akemi – man meint ja immer die beliebten und bewunderten Menschen hätten es immer leicht und wären mit allen gut Freund. Doch so einfach ist es eben doch nicht immer.
inarikonkon
Neben diesen „normalen“ Dingen passierte natürlich auch noch einiges „göttliches“. Inari lernte neben Uka noch andere Götter und Mythenwesen kennen, und als Uka drohte von ihren Eltern mit einem anderen Gott verheiratet zu werden schritt Inari ein. Da merkte man deutlich, wie sehr sie sich doch weiterentwickelt hatte. Anfangs noch das schüchterne Mädchen, traute sie sich da dem versammelten Haufen Götter die Meinung zu geigen und ihre Freundin Uka zu verteidigen. Und es war mitnichten die göttliche Kraft, die ihr dazu verholfen hatte: nein, sie war schlicht und ergreifend aus ihrem Schneckenhaus hervorgekommen und war über sich hinausgewachsen. Für eine Serie mit nur 10 Folgen war die Charaentwicklung wirklich erstaunlich, zumal sie auch nicht erzwungen sondern total natürlich wirkte. Ich hätte mir ja mehr Folgen gewünscht, denn so kam das emotionale Ende viel zu früh: Uka drohte ihre Göttlichkeit an Inari zu verlieren, was ihren Tod bedeutet hätte. Deswegen trennte Göttin Amaterasu die beiden voneinander und stellte sie so auf die Probe. Letzlich gab Inari die göttliche Kraft zurück – was Uka das Leben rettete, doch dafür verlor Inari die Fähigkeit Uka sehen zu können. Ich musste bei der letzten Folge mal wieder ein paar Tränen verdrücken, es war einfach alles so emotional. So traurig und doch hoffnungsvoll und schön zugleich.
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Rating:

Story 3 Stars (3 / 5)
Die Story ist einfach, gewinnt im Lauf der Episoden aber an Tiefe.

Charaktere 4 Stars (4 / 5)
Die Charas sind liebenswert, und besonders Inari entwickelt sich auch noch deutlich weiter.

Optik/Animation 4 Stars (4 / 5)
Sehr hübsch und passend zum Setting, insbesondere die Hintergründe.

Sound 4 Stars (4 / 5)
Sehr schöne BGM, die immer bestens zum Geschehen passte. Und auch OP und ED konnten gefallen.

Gesamtfazit:

5_2

Ich fand die Serie schon von Anfang an sehr süß, aber die weiteren Folgen haben mich dann in meiner Meinung noch bestärkt und so musste ich die Serie einfach so gut bewerten :) Schon Gingitsune aus der letzten Season fand ich ja ausgesprochen gut, aber dieser Anime hat das noch einmal getoppt.

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Anime, Anime-Reviews, Inari Konkon Koi Iroha, Review

 

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