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Rückblick auf die Summer Season: Kingdom 2

14 Mrz

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Diesmal müssen wir ganz schon weit zurückblicken, denn Kingdom 2 – der Anime um den es heute geht – startete schon im vergangenen Sommer :)

Für die grobe Zusammenfassung der Story verweise ich mal auf mein Review zur ersten Staffel. Dort haben wir ja gemeinsam mit Shin begonnen, den steinigen Weg vom niedrigen Fußsoldaten zum größten General aller Zeiten zu beschreiten. Durch seine offene und respektlose Art auch gegenüber viel höhergestellten Persönlichkeiten hat Shin ja schon da die ersten wichtigen Schritte unternommen und ihm wurde das Erbe von Wang Qi anvertraut. Mich persönlich hat die erste Staffel ja schon einfach begeistert. Ein bisschen fragte ich mich da, wie man das noch toppen könnte. Aber naja, schon S1 hat mich in der Hinsicht mehr als einmal überrascht. ^^

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Seit dem großen Krieg am Ende von S1 ist nun schon einige Zeit vergangen, und Shin’s Einheit versucht durch kleinere Scharmützel Erfahrung zu sammeln sowie auf sich aufmerksam zu machen. Denn Shin brennt nun mehr denn ja darauf ein großer General zu werden. Allerdings ist es da nicht der einzige: relativ zu Beginn der neuen Folgen trifft er auf Wang Ben, einen Verwandten von Shins Mentor Wang Qi. Auch der will ganz hoch hinaus und hat dafür die ungleich besseren Voraussetzungen. Deshalb tritt er beim ersten Zusammentreffen mit Shin als ausgesprochener Unsympath auf. Ich hätte den Typen am liebsten vom Pferd gezerrt ;) Aber Shin wäre nicht Shin, wenn er sich von einer vermeinlich aussichtlosen Lage beeindrucken oder entmutigen lassen würde und er schwor sich Wang Ben zu übertrumpfen. Kurz darauf bietet sich dafür auch eine gute Gelegenheit, denn Qin tritt in einen Krieg mit Wei ein. Und dann nimmt die Sache richtig Fahrt auf. Erst lernen wir noch Meng Tian, den Spross der Meng-Familie kennen – und auch der stellt sich als Konkurrent für Shin heraus! Ich muss sagen, dass ich Wang Ben und Meng Tian anfangs nicht besonders mochte und skeptisch war ob mir mit den beiden die Staffel überhaupt so viel Spaß machen würde wie mit den altbekannten Charas. Allerdings irrte ich mich da gewaltig, denn gerade die Zusammenarbeit von Shin und diesen beiden hatte einen großen Reiz. Ich meine, verschiedener können 3 Charaktere kaum sein, aber durch ihr gemeinsames Ziel wurden sie doch irgendwie geeint.

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Aber zurück zum Krieg gegen Wei: natürlich versprach das wieder einige Schlachten-Action und stellte sich als der bisher größte und längste Kampf von Kingdom heraus. Der Arc nahm einen Großteil der 39 Folgen ein und nur anfangs sowie in den letzten paar Folgen ging es um etwas anderes. Da könnte man denken, es wurde auch mal langweilig – aber nein. Entweder standen sich die gewaltigen Armeen in epischen Schlachten gegenüber oder es kam zu packenden Einzelduellen, in denen besonders Shin seine Fortschritte mal wieder unter Beweis stellen durfte. Außerdem bekam Shin endlich die Gelegenheit, auf die er schon so lange gewartet hatte: ihm wurde (erst probeweise, sozusagen auf Bewährung) eine ganze 1000-Mann-Einheit unterstellt. Der erste Schritt zum General ist getan, und Shin meisterte seine neue Aufgabe wirklich bravourös. Natürlich wird Shin nie ein redegewandter, cleverer Taktiker werden, aber seine ganze Art reißt einen einfach mit. Wenn ich in seiner Einheit wäre würde ich auch über mich hinauswachsen ;)

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Besonders als es zum Höhepunkt des Krieges kam wendete sich das Blatt ständig und man wusste einfach nicht wer nun als Sieger hervorgehen würde (ja okay, natürlich würden die Macher der Serie Shin nicht sterben lassen – aber Qin ist durchaus nicht immer obenauf!). Also saß ich wieder wie angetackert vor dem Screen und verfolgte gebannt die Ereignisse. Ich kriege beim Kingdom-Gucken laufend Gänsehaut, und ich glaube daran war nicht die Kälte in meinem Zimmer schuld, hehe. ^^ Jedenfalls war ich froh, dass ich öfters durchgehalten habe und mir einige Folgen für einen kleinen Marathon angesammelt hatte. Jede Woche mit einem Cliffhanger leben müssen – nope, das hätte ich nicht verkraftet, dazu fangirle ich die Serie viel zu sehr. Nach dem Ende des großen Wei-Krieges kamen dann noch ein paar „geruhsamere“ Folgen, die nichtsdestotrotz sehr wichtig waren und hoffentlich als Grundstein für Staffel 3 dienen sollten (da war noch was in der letzten Folge, was mir ein paar Freudentränen entlockt hat – ich sage nur: es hat was mit Zheng zu tun). Nein, so könnt ihr das nicht stehen lassen, liebe Kingdom-Anime-Macher. Was ist mit Shins Traum, was passiert mit Zhengs Wunsch China zu einen, was ist mit Qiang Lei? – um nur mal 3 mögliche Fragen zu stellen. Natürlich kann man den Manga weiterlesen (das tue ich ja auch), aber trotzdem, ich will auch eine animierte Version.

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Uuuuuund neben Krieg bot die zweite Staffel noch einen wichtigen Faktor, der in S1 etwas zu kurz kam: die Politik. Während Shin an der Front sein Bestes gab, saß Zheng natürlich nicht nur untätig in seinem Palast herum. Nach seiner Thronbesteigung in S1 war er nun zwar formal der Kaiser, doch die wahre Macht im Staate lag eher beim Kanzler zur Rechten, Lü Buwei. Dessen Verbündete könnten Zheng durchaus gefährlich werden (und ohne zu viel sagen zu wollen, da wurde es auch sehr brenzlig). Ein wichtiger Faktor im Machtspiel wurde Zhengs Mutter, sowie noch jemand anderes, mit dem ich nie gerechnet hätte. Ich muss sagen, dass mich die politischen Episoden mindestens genauso fesselten wie die Schlachten, wobei die Politik natürlich noch mehr Aufmerksamkeit erforderte, damit man da den Überblick behielt. Da wurden Allianzen geschmiedet und geheime Ränke getrieben, dass es eine wahre Freude war. Wirklich toll, dass der Anime neben der reinen Action nun auch noch mehr Tiefe zu bieten hat.

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Noch ein erfreulicher Punkt war der eingestreute Humor, der den Ernst der Lage oft etwas auflockerte. Besonders ein Flashback in die gemeinsame Zeit von Shin und Diao in einem Haus hatte es da in sich, wer die Stelle gesehen hat weiß was ich meine ;) Sowas finde ich immer positiv, sofern es nicht albern oder unpassend wirkt. Und das war es hier (ähnlich wie etwa bei FMA) auf keinen Fall. Ach ja, und die Optik: die war diesmal auch wesentlich besser. Vereinzeltes CGI etwa bei der Darstellung der Soldatenmengen kann man verkraften. Da passt es sogar ganz gut.

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Rating:

Story 4 Stars (4 / 5)
Durch den neu ins Spiel gekommenen Politik-Part gewinnt die Story an Tiefe. Wobei die Grundidee des Animes einfach bleibt: China vereinen ;)

Charaktere 4 Stars (4 / 5)
Besonders Shin entwickelt sich einfach immer weiter, aber eigentlich haben die meisten Charaktere einen interessanten Hintergrund und entwickeln sich.

Optik/Animation 3 Stars (3 / 5)
Hübscher als S1, aber nicht besonders herausragend. Fällt aber nicht so negativ ins Gewicht.

Sound 4 Stars (4 / 5)
Opening und Ending sind toll, und die Schlachten-Sound machen das Geschehen richtig lebendig.

Gesamtfazit:

5_2
Wow. Die schon tolle erste Staffel wurde noch getoppt, und das hohe Niveau konnte durchweg gehalten werden. Ich liebe den Anime einfach. Drückt bitte ein Auge zu, wenn ich etwas zu enthusiastisch war, aber bei der Serie kann ich einfach nicht ganz neutral und sachlich bleiben ;)

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Anime, Anime-Reviews, Kingdom 2, Review

 

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