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Rückblick auf die Fall Season: Outbreak Company

13 Feb

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Welche Frau träumt nicht davon, das mal vom Otaku-Mann ihrer Träume zu hören? ;)

Was kommt dabei heraus, wenn ein Light Novel-Autor und eine Eroge-Illustratorin ein Kind miteinander bekommen? Richtig, ein beinharter Otaku ;) Shinichi Kanou ist es zumindest so ergangen. Außer seiner brennenden Liebe für Moe sowie einem enormen Wissen über Anime, Manga, Light Novel und Co hat er aber keine besonderen Talente. Wobei genau das dafür sorgt, dass er das Abenteuer seines Lebens durchmacht: eines Tages landet er urplötzlich in einer Fantasywelt mit Elfen, Zwergen und Magie! Doch statt vielleicht als strahlender Held das Land von einem Tyrannen zu befreien bekommt Shinichi eine ganz andere Mission aufgetragen: Er soll den Austausch zwischen den Kulturen dieser Welt und Japan ankurbeln – durch die Otaku-Kultur! Und dazu ist er genau der Richtige. Mit Hilfe seiner persönlichen Halbelfen-Maid und anderen Freunden errichtet er eine Schule und infiziert alle Bewohner des Landes mit dem Anime-Virus. Aber dient all das wirklich nur dem Kulturaustausch oder haben Shinichis Arbeitgeber doch andere Motive?
[Anime-Koi] Outbreak Company - 07 [h264-720p][966AAAA2].mkv_snapshot_13.13_[2013.12.20_15.51.48]
Ich hatte große Erwartungen an diesen Anime, muss ich zugeben. Seit Lucky Star damals liebe ich Comedy-Serien mit jeder Menge Otaku-Anspielungen. Natürlich wird wohl nie ein Anime an Lucky Star herankommen, denn das gehört zu meinen absoluten Favoriten und ist eine der wenigen Serien, die ich schon mehrmals geschaut habe und noch weitere Male schauen möchte. Aber wie dem auch sei, Outbreak Company hat mich sofort angesprochen. Gute Comedys sind mir immer willkommen und laut der Beschreibung auf MAL sollte auch noch ein Touch Ernsthaftigkeit mit dabei sein, was ich ja auch meist positiv finde.
[HorribleSubs] Outbreak Company - 05 [720p].mkv_snapshot_13.00_[2013.12.19_17.02.57]
Und ein Glück, die erste Folge überzeugte mich dann auch gleich. Shinichi, unser Extrem-Otaku war mir gleich sympathisch (ich kann mich immer verdammt gut mit solchen Charas identifizieren, auch wenn ich selbst nicht ganz so extrem bin in Sachen Otakutum) und die Story startet schonmal interessant. Außerdem bot schon diese Folge einige Lacher für mich, was sich dann auch fortsetzte. Besonders die diversen Anspielungen auf andere Animes waren herrlich, etwa die Poster an der Wand in Shinichis „Büro“, die Stellen als er Petrarca aus Shingeki no Kyojin vorliest, oder die Eyecatcher mit den Angaben der Lieblingsanimes unserer Charaktere. Für mich als Fan der Level 5-Animes (Inazuma Eleven, Danball Senki) waren besonders die Angaben von Minori Koganuma witzig: Lieblingsanime „Inazuma Twelve“ und Lieblingschara „Airplane“, was (so nehme ich zumindest stark an) auf einen kleinen Insiderwitz aus der Szene anspielt, siehe diesen Link hier: *klick mich* Oder aber auf die auch schon berühmt-berüchtigten Level 5-Trucks. Fans der Animes wissen was ich meine ;)
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Folge 6 brachte dann noch eine „richtige“ Inazuma Eleven-Parodie mit einem Fußballmatch der Elfen und Zwerge sowie diversen Spezialschüssen, die doch sehr an Ina11’s Hissatsu-Techniken erinnerten. Ich musste so lachen während der Folge – da merkt man dass Parodien noch mal um einiges witziger sind wenn man das Original kennt und liebt. Die ersten 10 Folgen standen insgesamt mehr im Zeichen des Humors (vor allem die Folge mit Shinichi und seiner Moe-Maido Miusel in der realen Welt war so genial), auch wenn es hier und da einige Reibereien zwischen den verschiedenen Rassen gab wurde es eher selten ernst und meistens gingen die Konflikte gut aus. Doch die letzten beiden Folgen änderten den Tonfall dann gewaltig.
Denn da wurde enthüllt, dass die Chefs von Shinichi und Minori mitnichten nur am friedlichen kulturellen Austausch interessiert waren. Nein, die Bewohner sollten regelrecht abhängig gemacht werden von Anime und Manga (und wir Fans wissen wie schnell das geht ^^), damit sie erpressbar geworden wären: die Japaner hätten den Nachschub an neuem Material in der Hand und könnten sich so alles mögliche erpressen. Faktisch würden sie die Macht im Lande Eldant übernehmen. Ein ganz schön perfider wie cleverer Plan. Shinichi, der die ganze Zeit mit Feuereifer bei der Sache war um allen seine geliebte Otaku-Kultur nahezubringen und dabei keine bösen Hintergedanken hatte stürzte das in eine tiefe Krise. Und nicht mal seine Freunde konnten ihm helfen. Doch glücklicherweise wurde sein Kampfgeist wieder entfacht und er nahm den Kampf gegen den Plan auf, weswegen er natürlich beseitigt werden sollte. Ich war richtig neidisch auf ihn, als er eine Truppe Maids als Beschützer zur Verfügung gestellt bekam – die Mädels haben echt gerockt ;) Letztlich schaffte er es zusammen mit Petrarca die Japaner zu überlisten und schlug den Bewohnen Eldants vor, ihre eigene Otaku-Kultur zu schaffen – mit eigenen Anime- und Manga-Produktionen. Wirklich eine tolle Idee von ihm: aber wo kann ich jetzt die Werke aus Eldant importieren? ;) Jedenfalls fand ich das Ende richtig gut, trotz ernsteren Tönen im Gegensatz zum lockeren Beginn passte es sehr gut zum Anime und ließ mich zufrieden zurück. Naja, nicht ganz zufrieden, denn: ich will eine Fortsetzung! :)
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Rating:

Story 4 Stars (4 / 5)
Otaku-Kultur trifft auf Fantasy-Welt: das ist mal eine neue und frische Idee :)

Charaktere 4 Stars (4 / 5)
Ich hätte es nicht unbedingt erwartet, aber es gibt sogar einiges an Charaentwicklung. Und die Charas waren schon anfangs interessant.

Optik/Animation 4 Stars (4 / 5)
Gute Animationen, passende Hintergründe und nette Charadesigns.

Sound 4 Stars (4 / 5)
Sowohl Opening und Ending als auch die BGM konnten überzeugen.

Gesamtfazit:

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Outbreak Company hat wirklich gehalten was es versprochen hat: jede Menge Anspielungen auf die Otaku-Kultur, ein regelrechtes Gagfeuerwerk, aber auch ernstere Szenen. Mal wieder eine richtig gute Otaku-Comedyserie!

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Anime, Anime-Reviews, Outbreak Company, Review

 

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