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“Das ist doch nur was für Mädchen!”

05 Nov

streit

Kampf der Geschlechter!

Die üblichen Klischees fangen in unserer Gesellschaft schon im Kindergarten an: Jungs spielen mit Autos und machen sich gerne schmutzig, wollen Superhelden sein und die Welt retten. Mädchen spielen mit Puppen, lieben die Farbe Rosa und wollen natürlich alle Prinzessinnen werden, wenn sie groß sind. Gähn. Man sollte ja meinen solche altmodische Weltanschauungen haben nun mal ausgedient, aber wenn ich mir so die Kinder von heute anschaue oder im Laden durch die Spielzeugabteilung gehe sieht das anders aus. Und so geht es dann auch später im Leben weiter mit den Frauen- und Männerklischees. Frauen sind alle shoppingsüchtige Zicken und Männer fußballguckende Machos, wollen uns Gesellschaft und Medien weismachen. Wer aus diesem Raster fällt und durch geschlechts-untypisches Verhalten auffällt wird oft misstrauisch beäugt und als komisch hingestellt. Nun fragt ihr euch vielleicht was ich mit dieser umständlichen Einleitung sagen will: nun, ich wollte auf das Thema Geschlechterklischees hinaus – im speziellen unter Anime- und Manga-Fans ;)

ohnoyaoi

Und da ist beispielsweise die Einteilung in Shojo und Shonen-Mangas (oder auch Josei und Seinen, aber da kommt mir das Problem nicht ganz so ausgeprägt vor) ein Thema. Grundsätzlich ist es ja nichts schlimmes, die Manga-Reihen grob nach einer Zielgruppe zu kategorisieren – immerhin gibt es in Japan ganze Manga-Magazine voll mit Mangas für Mädchen bzw. Jungs. Nur wenn dann manche Leute meinen, etwa Shojos wie der Teufel das Weihwasser meiden zu müssen, nur weil sie männlich sind wird es albern. Es mag sein, dass Shojo-Mangas oft Themen ansprechen, die vielleicht eher die Mädels interessieren: Liebe, Gefühle, Herzschmerz (damit will ich übrigens nicht sagen, dass ALLE Shojos sich nur darum drehen!). Genauso sprechen Shonen mit ihrem Fokus auf Abenteuer, Kameradschaft und Kampf-Action vielleicht eher Jungs an. Nur ist es deswegen doch nicht verboten als Junge/Mann Shojo-Mangas zu lesen und als Mädchen/Frau Shonen! Warum sollte man sich selber so einschränken und einen ganzen großen Teil der Manga-Auswahl kategorisch ausschließen? Natürlich muss nun nicht jeder alles lesen, aber man sollte da auch nicht zu engstirnig sein. Ich stelle mich selbst einfach mal wieder als positives Beispiel hin (sorry xD): wenn die neuen Verlagsprogramme herauskommen schaue ich mir grundsätzlich alle Serien mal näher an. Sei es nun Shojo, Shonen, Josei, Seinen, Yuri, BL….einfach alles. Letzlich interessiert mich natürlich nicht alles davon, aber mir wären schon einige Perlen entgangen wenn ich mich nur stur auf Shojo und Josei beschränkt hätte, die ja eigentlich meiner Zielgruppe entsprechen. Obwohl, für die meisten Shojos wäre ich als 22-jährige Oma schon zu alt ;P Außerdem sind mir übrigens schon einige weibliche Wesen begegnet, die generell mehr mit Shonen als mit Shojo anfangen können. Warum auch nicht? Sowas ist einfach eine Frage des persönlichen Geschmacks und da ist es nun wirklich total egal ob man Männlein oder Weiblein ist. Jeder kann das lesen/gucken/machen woran er Spaß hat, egal ob man nun eigentlich zur ursprünglichen Zielgruppe gehört.

Was ich immerhin ein Stück weit nachvollziehen kann ist, wenn Männer kein BL lesen wollen. Allerdings ist das noch lange kein Grund ständig zu schreiben/zu plärren “ihh, der Manga ist schwul, sowas lese ich nicht!!”. Man will ja keinen zu etwas zwingen, aber ein bisschen mehr Toleranz und Offenheit sollten doch drin sein. Nein, keiner muss BL lesen wenn er es nicht mag, aber diese überflüssigen Abscheu-Kommentare müssen nicht sein. Es gibt immerhin auch genug Frauen, die Yuri lesen oder zumindest nicht gleich beim Anblick eines Yuri-Mangas losschreien. Mein Genre ist es jetzt nicht unbedingt, aber das ist ja kein Grund gleich einen Hass oder Abscheu auf das Genre zu schieben.

keita

Noch eine Sache ist die Beziehung von Frauen und Ecchi bzw. noch einen Tick extremer, Hentai. Mir ist es schon oft begegnet, dass weibliche User etwa in Foren schon beim Blick auf die Kategorien “Ecchi” erspäht haben und dann sofort sagen “das lese/gucke ich nicht wegen dem Ecchi”, “sowas interessiert mich nicht, weil ich weiblich bin” oder manche haben eine regelrechte Abscheu vor erotischen Mangas. Wahrscheinlich denken solche Mädels dann noch, wer als Frau Ecchi guckt steht automatisch auf Frauen. Was müssen die dann von mir denken? xD Ich bevorzuge im wahren Leben ganz klar Männer, aber im Anime habe ich nichts gegen hübsche Frauenkörper, was ist da denn bitte dabei? Man kann auch als Geschlechtsgenossin mal einen hübschen, gut gebauten Körper anerkennen, finde ich. Vor Oppai und Pantyshots hat es mich nie gegraust, weil ich auch da einfach mit einer offenen Einstellung dran gegangen bin (und mittlerweile weiß man ja, dass ich Ecchi sehr mag). Auch hier gilt: einfach mal etwas offener sein und mal reinschauen. Wenn einen ne Serie von der Story/Optik/was auch immer her total anspricht und man sie dann nur wegen dem Ecchi meidet, ist das schon etwas unnötig. Total nachvollziehen kann ich es dagegen übrigens wenn jemand Hentai-Animes/Mangas meidet, egal ob Mann oder Frau. Das ist einfach nicht jedermanns Sache, und das muss es ja auch nicht sein. Gegen gezeichnete und/oder animierte Erotik habe ich persönlich nichts, aber das sieht wohl jeder anders. Solange es nicht in die üblichen Vorurteile ausartet a la “wer das guckt ist total pervers und ein potenzieller Kinderschänder” oder ähnlichen Quatsch.

kagamiyaoi

Dann gibt es noch das Thema mit dem Einfluss von Yaoi-Mangas auf die eigene Sexualität. Ich persönlich halte es ja für großen Schwachsinn zu behaupten, eine Frau die Yaoi liest würde sich davon so beeinflussen lassen dass sie lesbisch wird. Das erinnert direkt an den Blödsinn von wegen “wenn homosexuelle Paare ein Kind adoptieren wird das durch den Einfluss der Eltern auch so!” von konservativen Hinterwäldlern. Nach der Argumentation müssten alle mit heterosexuellen Eltern auch hetero werden, und es dürfte keiner “von der Norm abweichen”. Aber ich schweife vom Thema ab: jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Medium wie eben BL-Mangas solchen Einfluss darauf hat. Es gibt genug Männer, die Yuri-Mangas lesen oder abseits vom Anime-Bereich in Pornofilmen halt “darauf stehen wenn Frauen miteinander rummachen” – und die werden deswegen sicher nicht alle schwul. Und an meiner Sexualität hat sich sicher nichts geändert, seit ich Yaoi lese. Was sich aber geändert hat ist die Tatsache, dass ich Themen wie die Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften jetzt bewusster wahrnehme, seit ich durch Yaoi damit konfrontiert wurde (ja, ich weiß, Yaoi stellt nicht unbedingt alles realitätsgetreu dar, aber zum Nachdenken bringt es schon mal). Vorher habe ich mir da eigentlich nie wirklich Gedanken darüber gemacht, muss ich zugeben. Und zum Nachdenken angeregt worden zu sein und insgesamt eine zu einer offeneren Einstellung gekommen zu sein, ist ganz sicher nichts Negatives :)

Zum Schluss mal wieder die Frage an euch: seht ihr das ähnlich oder könnt ihr meine Meinung in manchen Punkten vielleicht gar nicht nachvollziehen? Meldet euch ;)

Matsu

☆ One hell of a fangirl ☆ Matsu liebt nicht nur Anime & Manga, sondern mag auch Videogames, Bücher, Geschichte, Modellbau und vieles mehr!

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9 Comments

Geschrieben von Matsu in Anime und Manga, Random Blah

 

Tags: Manga, gender, genre, geschlecht, klischee, rant

  1. Hotaru Kiryu

    5. November 2013 at 13:59

    Ich kann deine Meinung ganz gut nachvollziehen! Als ich damals in die Weiten des Internets kam, hab ich natürlich auch alles geschaut, was mir unter die Lupe kam. Angefangen mit Ecchi Titeln wie Sekirei, aber auch noch anderen Serien, die eher sehr ernst waren. Was Manga betrifft, würde ich mich eigentlich in den Shoujo Bereich stellen. Allerdings gibt es da eine Sache, die mich manchmal gestört hat: zu kitschig. Ich mag Romance wirklich sehr, aber in manchen Serien fand ich das auch etwas übertrieben. Deshalb wandte ich mich irgendwann an actionreiche Shonen Titel an, die ich mir bis heute sehr gerne ansehe! Zeitweise war ich – durch die Fanfiktion Szene – ein sehr vernarrtes Yaoi-Fangirl, habe aber nie wirklich Yaoi Titel gelesen/geschaut. Wo wir bei der Sachen wären – ich habe immer versucht, quer durch den Wald alles zu schauen. Ich wollte offen auf einen Titel zu gehen, auch wenn man durch die Meinungen im Internet vielleicht Vorurteile hat. Deshalb kann ich es zum Beispiel auch nicht nachvollziehen, wenn man z. B. meint: “Ja, BL is mir zu schwul!” Ich fahr da ja mittlerweile auch nich mehr so drauf ab, aber wenn ich was interessant finde, warum nicht? Yuri Serien würd ich mir auch ansehen/durchlesen, wenn ich wirklich Bock drauf habe. Da kann ich die Einstellung mancher Leute nicht wirklich nachvollziehen! Okay, ich weigere mich heute noch gegen manch Serie (z. B. Black Butler), aber eigentlich gehe ich sehr offen auf alles zu, was man mir empfielt, bzw. was mir gefällt/mich anspricht. Im Grunde ist mir die Message der Serie wichtig, allerdings lege ich aber auch auf die Charaktere wert.

    Irgendwie traurig, wie man sich nur auf eine Sache versteifen kann. Bin da ganz deiner Meinung.

     
  2. Sakura

    5. November 2013 at 14:27

    Ich sehe es absolut genau so! Allgemein bin ich schon immer eine Außenseiterin gewesen weil ich mich von der Menge eindeutig abhebe xD Meine Lieblingsfarbe früher war schon immer Blau! Vor Puppen hatte ich schon immer ne Phobie! Und ich wüsste auch niemals weswegen ich jemals zickig werden sollte?! Das ich shoppingsüchtig bin liegt nur im Bereich Anime & Manga… :3 Ebenfalls habe ich auch nichts gegen Yuri oder Yaoi… Gut ich mag jetzt nicht Yaoi… Aber Yuri dann doch schon wieder xD Lesbisch bin ich auch nicht wirklich! Ich habe zwar 6 Frauen! Aber da unter gibt es auch noch 7 Männer… öhmm… okay nein xD Ich bin 15… wir wollen ja nicht übertreiben ;D Zumindest werde ich von so ziemlich jeden komisch oder pervers genannt. Aber das ist schon okay, stimmt ja auch in so ziemlich jeder Hinsicht ;D Hentais schaue ich mir auch nicht an. Es liegt einfach daran das sie meist eh keine Story besitzen… also wieso sollte ich mir das antun? Und das komischte an mir ist ja das ich an Manga fast nur Shojo lese, allerdings so gut wie nie auf die Idee kommen würde mir einen Shojo Anime anzuschauen… Oh man…. ich sollte echt aufhören meine Lebensgeschichten in Kommentaren zu verfassen… Das wird immer viel zu viel gespamme :’D Aber sehr schön geschrieben!

     
  3. Glove

    5. November 2013 at 19:39

    Okay Madels, ich als männliches individuum, schaue meistens Shonen/Seinens, weil ich in diesen Genres häufiger die Settings finde, die mir am meisten gefallen (Sci-Fi, Horror, Fantasy usw.). Hin und wieder bekomme ich aber auch lust auf eine Romanze, denn wo sonst bekommt man diese Herzergreifenden “And now kiss” Momente, häufiger zu sehen?^^ Ob zwei Charaktere am Ende zusammen finden, kann genauso spannend werden, wie ein Epischer Bosskampf. Aber darf man mich deshalb in irgendeine Schublade stecken? Hell NO! Menschen, auf Basis von irgendwelchen Vorurteilen abzustempeln, ist ziemlich peinlich und zeugt von dem Mangel an eigener Identität.
    Soll doch jeder schauen wonach ihm/ihr gerade ist und wenns in dem Moment Hardcore Gay Tentacle Pr0ns sind, viel Spaß! Ich muss ja nicht mitgucken. ;)

     
  4. Mellando

    6. November 2013 at 08:38

    ich setze nicht noch einen drauf und wage (ich glaube zum wiederholten male auf diesem Blog) zu behaupten das nicht nur dieses oder jenes Genre für Mädchen oder Jungen ist, sondern das der gesamte Bereich Manga (Anime) hier zu Lande auf weibliche Kundschaft ausgelegt ist.
    Zumindest sagt mir dies die selektive Wahrnehmung. Den gemäß dieser gibt es mehr Manga für weibliche Leser bzw. generell mehr weibliche Leser als männliche.
    Weiterführend kann man schon fast sagen das im Zuge der Emanzipation das “Männer Genre” abgeschafft wurde, weil es diskriminierend gegen über den weiblichen Lesern wäre zu sagen, dieses Manga Genre sei für männliche Leser.
    Aber wie gesagt selektive Wahrnehmung.

    Für mich selber kann ich sagen das ich durchaus mal den ein oder anderen Shojo Titel lese, und diese gar nicht mal so schlecht finde (auch wenn Cheeky Vampire iwan nur noch albern war)
    um BL/Shonen ai habe ich bisher wegen Desinteresse einen Bogen gemacht, Shojo ai bzw. Yuri was in Japan ja auch auf weibliche Leserschaft zielt (wenn man mal von der Hentai und manchen Ecchi Varianten absieht) lese ich hingegen sehr aufmerksam und freue mich riesig wenn ein neuer Band hier zulande Erscheint.

     
    • Matsu

      6. November 2013 at 11:37

      Naja, und eben weil es wohl mehr weibliche Leser gibt (ob es wirklich so ist weiß ich nicht, aber es kommt mir schon manchmal so vor) bringen die Verlage dementsprechend mehr Shojo oder anderes für eine weibliche Zielgruppe. Man will ja schließlich auch genug Umsatz machen mit seinem Mangaangebot. Das stört ja selbst mich teilweise schon, wenn z.B. bei EMA massig 0815-Shojo-Einzelbände kommen, statt mal mehr auf eine Balance zwischen Shojo (und BL) sowie den restlichen Genres zu sorgen.

       
  5. Glove

    6. November 2013 at 13:29

    Wir lesen wirklich weniger.;) Ich kenne viele die Anime gucken, aber kaum welche, (Mich selbst mit eingeschlossen), die Manga lesen ..
    Andersrum gilt es aber auch für Lizensierte Animes. Die sind, zumindest wenn man nach dem Genre geht, überwiegend für männliche Zuschauer.
    Wenn ich mir allein bei Nipponarts die Kategorien angucke, würde ich grob von einem 80:20 Verhältnis ausgehen…

    Emanzipation hat damit rein garnichts zutun. Lediglich die Nachfrage bestimmt, was in die Läden kommt. Und da sich die Publisher selbst, größtenteils nur auf Statistiken beziehen, wird nunmal das gepublished, wofür es mehr potenzielle Käufer gibt. Das Genres Geschlechterübergreifen Anklang finden können, ist irrelevant, was zählt ist nur Return on invest. Da haben Hardcore Fans, die nur eine marginalen Anteil bilden, kaum eine Chance, ihr Nischenprodukt zu erhalten, wenn stattdessen ein riesen batzen Geld mit dem Mainstram Anime/Manga gemacht werden kann.
    Und die Masse beschränkt sich nunmal auf die für ihr Geschelcht etc. angepassten Genres. Siehe Puppen vs. Autos, blau vs. pink usw.

     
  6. Nekosani

    6. November 2013 at 15:50

    Ich finde es immer lustig wenn ich irgendwo von den Klischees lese, was eher der männlichen und was der weiblichen Zielgruppe zugeordnet ist.
    Bei mir ist das nämlich eher so: Romance schaue ich ziemlich selten (nur wenn es mit guter Comedy aufgepeppt ist oder etwas anderes “Besonderes” hat), dafür ziehe ich mir so gut wie jeden Shonen rein, der mir unter die Finger kommt. Direkt danach kommen Mystery, Horror, Seinen oder Sci-Fi – Serien. Und ich lese auch kaum mehr Mangas, bei mir spielt sich das alles vorm Bildschirm ab ;)
    Und ein großer Yaoi-Fan bin ich auch nicht.
    Bin ich jetzt deswegen keine Frau? XD

    Ich finde diese Klischees einfach schon total veraltet. Früher hat das vllt noch eher gestimmt, da ist man als Kind ja auch richtig in eine Richtung erzogen worden, aber das ist doch immer weniger so. Es gibt immer mehr Personen, die total aus dem Klischee heraus fallen…

    Aber was mir aufgefallen ist: Man muss sich schon ganz schön oft rechtfertigen, wenn man zu seinen Vorlieben steht. Ich habe auch ein paar Freundinnen, die so richtig “Mädchen” sind und konnte mich da schon öfter komisch anschauen lassen, weil ich gesagt habe dass ich Filme wie Star Wars und Marvel Umsetzungen mag –
    Ich kann mir gut vorstellen dass sich einfach viele gar nicht trauen würden zuzugeben, dass sie mit ihrem Geschmack doch nicht ganz mit der Masse gehen. Da wird besser geheim in den 4 Wänden der eigene Geschmack ausgelebt.

    Ich finde es aber echt traurig, dass manche teilweise so intolerant sind und das verurteilen, das nicht ihr Ding wäre. Ich bin da echt voll bei dir.
    Aber ich passe mich da sicher nicht an, nur damit ich in die Masse passe. Vielleicht ändert sich das ja mal, wenn mehr zu ihrem Geschmack stehen und sich nicht immer jeder vor Anderen verstellt >-<

     
  7. Bakayaro

    9. November 2013 at 00:15

    Zum Glück setze ich mir bei so etwas keine Grenzen. Ja ich hab mich als Kind mit Dinosaurieren, Autos und Actionspielzeug vergnügt aber ich hatte zum Beispiel auch Ponys weil sie mir einfach gefielen. Mal davon abgesehen habe ich nie wirklich ein großes Interesse an Autos oder Fußball gehabt und bin nicht der Gesellschaft gefolgt sondern dem was mich interessiert und Spaß macht. Meine Eltern haben mich bereits zu meiner Anfangsschulzeit in einem Fußballverein angemeldet und schon in den ersten 10 Minuten bin ich wieder nach Hause gegangen weil es einfach nicht das ist was ich machen will. Auch was Trends und Mainstream angeht, man sollte auf soetwas nicht achten und den ganzen Kram ausblenden. Einfach das genießen worauf man Lust hat und sich nicht einreden lassen das irgendetwas blöd ist oder falsch. Wenn etwas falsch ist dann ist es das Weltbild der Masse und der Medien.

     
  8. Murasaki

    10. November 2013 at 11:47

    Ich hab schon als Kind nicht nur mit Puppen, sondern auch mit Autos gespielt und heutzutage lese ich am liebsten Seinen-Manga.
    Yaoi mag ich gar nicht, weil ich die Geschichten einfach nicht erotisch finde. Dafür mag ich aber Borderline-Hentai und auch Yuri (und ja, auch ich bin Hetero^^).
    Ich denke, ab einem bestimmten Alter werden diese ganzen Abgrenzungen einfach unwichtig, sowohl bei Frauen als auch bei Männern, wenn sie denn dann noch Manga lesen. Solange man noch minderjährig ist bzw. zur Schule geht hat man noch einen ganz anderen Druck von außen und will zu einer Gruppe dazu gehören. Dann wird man entweder der Außenseiter oder passt sich an. Im Erwachsenenalter ändern sich die Freunde sowieso und dann haben die meisten Freunde auch teilweise ganz andere Hobbys. In meinem Freundeskreis interessiert sich der Großteil überhaupt nicht für Manga.

     
 

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