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Rückblick auf die Spring Season: Toaru Kagaku no Railgun S

08 Okt

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Onee-sama! ~

Toaru Kagaku no Railgun ist eigentlich ein Spinoff zur Serie Toaru Majutsu no Index. Mittlerweile sind die Abenteuer der „Railgun“ Misaka Mikoto fast genauso erfolgreich geworden. Kein Wunder also, dass es jetzt eine zweite Anime-Staffel gab, auf die ich mich sehr gefreut habe. Was die Story angeht, wurde diesmal der Sisters Arc animiert, dessen Anfänge ich schon aus dem Manga kannte und dort sehr beeindruckt war. Es geht darum, dass Misaka entdeckt dass mit ihrer freiwillig gespendeteten DNA Missbrauch betrieben wurde und massenweise Klone – die Sisters – erschaffen wurden. Diese sollen nun als Kanonenfutter herhalten, um den stärksten aller Level 5-Esper auf das bisher unmögliche Level 6 aufsteigen zu lassen. Misaka lässt das nicht einfach geschehen und kämpft einen verzweifelten Kampf gegen einen übermächtigen Feind!
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Wie gesagt, ich lese parallel auch den Railgun-Manga, und dort bin ich schon beim Anfang des Sisters-Arcs angekommen. Die erste Begegnung von Misaka und „MISAKA“ fand ich schon da einfach herrlich, und animiert war das Ganze nochmal so toll. <3 Außerdem bringt die Sprechweise der Sisters mich noch jedesmal zum Schmunzeln. Leider blieb dann alles nicht so fröhlich, wie es erst schien. Misaka fand heraus welches Schicksal ihre Sisters erwartet und begegnete Accelerator, dem alten Unsympathen. Ich finde den Typen grauenvoll :/ Statt sich aber auf einen aussichtslosen Kampf gegen ihn einzulassen begann Misaka, die Labore zu zerstören in denen die Klone erschaffen wurden. Ganz alleine, denn ihre Freunde weihte sie nicht in ihre Pläne ein, um sie nicht in Gefahr zu bringen. Dabei erreichte ihre Verzweiflung solche Höhen, dass sie am Ende sogar bereit war zu sterben, um nur den finsteren Plänen ein Ende zu setzen. Ich muss sagen, dass ich diese Folgen mit Misakas einsamen Kampf zwar auf der einen Seite beeindruckend fand (optisch und storytechnisch), andererseits war es aber auch ein bisschen monoton. Besser wurde es dann als Touma Kamijou (den ich vorher gar nicht mochte, aber nun ist er deutlich in meiner Achtung gestiegen) sich ihrem Kampf anschloss. Er öffnete Misaka die Augen und zeigte ihr, dass man seine Sorgen mit seinen besten Freunden teilen muss damit man sie gemeinsam leichter bestehen kann. Eine Moral, die ich sehr schön und wichtig finde und die Misaka auch im Laufe der Serie nicht wieder vergaß! Touma stellte sich dann gegen Accelerator und ich habe so gefeiert als dieser mal so richtig schön eine Faust von Touma ins Gesicht bekam. In your face! Danach fand der Sisters-Arc dann einen in meinen Augen sehr würdigen Abschluss. Übrigens bin ich gespannt, was wir im Laufe der weiteren Story noch von den neuen Gegnerinnen Mugino, Frenda und Co. sehen werden. Misakas Duelle mit ihnen waren jedenfalls geradezu nervenzerreißend spannend.
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Aber damit war Railgun S noch lange nicht zuende. Als nächstes wartete ein Anime-only Arc auf uns, in dem es um die kleine süße Loli Febri ging. Zuerst vermuteten Misaka und ihre Freunde noch, dass es sich bei ihr einfach um ein heimatloses Kind handelt. Doch einmal mehr verbarg sich dahinter deutlich mehr: Febri und ihre später entdeckte Schwester war das Produkt einiger verrückter Wissenschaftler, die die beiden ausnutzen wollten um Kampfmechas zu steuern, mit denen Academy City in ernsthafte Gefahr geraten würde! Glücklicherweise machte Misaka diesmal nicht den gleichen Fehler wie im Sisters-Arc, sondern sie teilte ihr Wissen von Anfang an mit ihren Freunden und Mitstreitern. Mit vereinten Kräften machte man sich an den Kampf gegen Febris Erschaffer. Diese letzten paar Folgen der Serie haben mich fast wieder so berührt, wie es Staffel 1 geschafft hat. Es war einfach toll, alle gemeinsam an einem Strang ziehen zu sehen. Der Arc hat mir wirklich sehr gut gefallen, deswegen kann ich nicht so ganz verstehen warum manche geradezu einen Hass darauf entwickelt haben (habe da einige geschmacklose Kommentare im MAL-Forum gelesen….) Übrigens ist durch diesen Arc Mitsuko Kongo zu einem meiner Lieblingscharas geworden. Ich finde das Mädel einfach nur genial, vor allem die Szenen mit ihrer Hausschlange. xD
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Zu den Charas kann ich nicht mehr so viel sagen. Misakas Clique ist ja hinreichend bekannt, und Kongo-san habe ich bereits erwähnt ;) Ansonsten habe ich mich prächtig über die witzigen Szenen mit den MISAKAs amüsiert, bin bei Febri’s Moe-ness dahingeschmolzen und war schwer von Accelerator genervt. Kurz und knapp: es waren wieder sehr spaßige 24 Folgen!

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Fazit:
Mich hat Staffel 1 zwar emotional mehr gepackt als Staffel 2. Allerdings war Railgun S trotzdem eine sehr gute und würdige Fortsetzung, die mich super unterhalten hat. Bitte mehr davon! Ich werde mir vorerst mal die beiden Index-Staffeln anschauen, denn die kenne ich bisher noch nicht.

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Anime, Anime-Reviews, Review, Toaru Kagaku no Railgun S

  1. Glove

    10. Oktober 2013 at 12:13

    Manchmal frage ich mich ob die Welt, in Animes auch mal von Erwachsenen gerettet werden kann^^
    Unabhaengig von diesem Anime, sind die Protagonisten meistens Teenager aber vermutlich muessen die Erwachsenen immer arbeiten und haben keine Zeit fuer so Kinderkram xD

     
 

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