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Rückblick auf die Spring Season: Hentai Ouji to Warawanai Neko

30 Jul

….eigentlich habe ich ja heute Geburtstag, aber einen extra Beitrag dazu gibt’s nicht ;) So, hätten wir das auch unauffällig erwähnt xD

Mancher Otaku wäre jetzt gerne in Youto’s Situation!

Youto Yokodera hat oft perverse Dinge im Kopf, aber keiner nimmt wirklich wahr, was für ein Perversling er doch ist. Was anderen Anime-Helden wie ein Traum erscheinen muss, gefällt Youto überhaupt nicht und er will etwas ändern. Da erfährt er von einer Katzen-Steinstatue, die angeblich Wünsche erfüllen kann. Kurzerhand wünscht er sich von der Statue, dass er seine perversen Gedanken fortan frei aussprechen kann – wo und wann immer er will. Bei der Statue trifft er Tsukiko Tsutsukakushi, ein Mädchen mit einem ebenfalls sehr speziellen Wunsch: sie will, dass man ihr ihre Gefühle nicht mehr so leicht ansehen kann. Die Statue erfüllt ihre Wünsche – doch ist das wirklich das, was die beiden glücklich macht? Und so leicht gibt die Katzenstatue auch keine Ruhe, denn das Prinzip der Wunscherfüllung verfolgt die beiden noch eine ganze Weile.

Vor einer Weile war ich mal über den Manga von HenNeko gestolpert, der in den USA erscheint. Ich wollte eigentlich den ersten Band kaufen, bin dann aber erstmal nicht dazu gekommen – meinem Vorsatz erstmal keine neuen Serien mehr anzufangen sei dank. Als dann die Ankündigung des Animes kam wollte ich dann entgültig mit meiner Kaufentscheidung abwarten – und das war auch gut so.

Die erste Folge des Animes fand ich schon nur so-so. Man muss dem Anime zu Gute halten, das die Story wirklich mal etwas Originelles im RomCom-Genre ist und es zwar Fanservice gab, der einem aber nicht so aufdringlich ins Gesicht geklatscht wurde. Okay, das Titelbild möchte meine Worte da Lügen strafen ;) Naja, aber Folge 1 war bestenfalls durchschnittlich, wenn man mich fragt. Dennoch habe ich die Flinte aber nicht gleich ins Korn geworfen, denn der erste Eindruck muss nicht immer der beste sein. Leider war der zweite Eindruck dann auch nicht viel anders. Es gab hier und da mal ein paar Lacher für mich, aber mehr auch nicht. Vor allem war es moe Tsukiko, die mich noch bei der Serie hielt. Mit dem Rest der Charas konnte ich nicht viel anfangen, aber dazu weiter unten mehr.

ACHTUNG SPOILER / Die letzten paar Folgen waren dann immerhin ganz gut. Youto und Tsukiko reisten durch einen unachtsam geäußerten Wunsch in die Vergangenheit und trafen auf Tsukikos mittlerweile verstorbene Mutter sowie auf Mini-Ausgaben von Youta, Tsukiko und ihrer Schwester Tsukushi. Die beiden Schwestern und ihre Mutter hatten damals nicht das beste Verhältnis miteinander, stattdessen war Shota-Youto fast täglich bei ihr zu Gast. Da die Mutter schwer krank war und bald sterben würde halfen Youto und Tsukiko ihren Kinder-Ichs bei der Versöhnung, damit sie später nichts bereuen würden. Gleichzeitig übertrug Shota-Youto per Wunsch seine Erinnerungen auf Tsukushi – was einige Fragen klärte, etwa warum sich Tsukushi an eine Zeit in Japan erinnern konnte obwohl sie da eigentlich im Ausland war; und warum sich Youto überhaupt nicht an manche Dinge erinnern kann. Deswegen verspricht Tsukiko Youto, dass sie nicht von ihm weggehen wird, damit sie für ihn nicht zu einer Erinnerung wird und er sie damit vergessen würde. Das Ende war zugegeben süß, aber naja….Lust auf eine eventuelle zweite Staffel habe ich nicht bekommen.

Die Charas haben mich wie gesagt auch nicht so begeistert. Tsukiko war da noch die beste, ich mag emotionslose Mädels irgendwie und außerdem leistete ihre Seiyuu Yui Ogura noch sehr gute Arbeit mit ihrer „Vertonung“. Youto, der Möchtegern-Perverse war auch nicht so mein Ding…perverse Mainchars mag ich zwar in vielen Fällen, aber bei ihm wirkte das alles so erzwungen. Was noch zu einer RomCom gehört sind natürlich weitere Harems-Teilnehmerinnen, und das waren hier Azuki Azusa und Tsukushi Tsutsukakushi. Azuki Azusa (die warum auch immer ständig mit ihrem vollen Namen angesprochen wurde) ist eine vermeintliche reiche Ojou-sama…auf vermeintlich liegt die Betonung! Das erinnerte mich gleich an das eine Mädel aus The World God Only Knows, bei der war es genauso. ^^ Am wenigsten mochte ich Tsukushi. Zum einen hackte sie dauernd auf Youto rum, was für ein Siscon…. Und als er dann behauptete gar nicht er selbst, sondern nur sein jüngerer Bruder zu sein glaubte sie das auch noch….wie blöd kann man sein…. Natürlich verliebt sie sich am Ende doch noch in ihn, wie soll es anders sein?

Fazit:
Klar, Tsukiko ist extrem niedlich, das muss selbst ich zugeben. Aber davon alleine wird der Anime nicht gut. Die letzten paar Folgen waren okay, sonst habe ich mich eher gelangweilt. Immerhin weiß ich jetzt, dass ich den Manga dann auch nicht kaufen muss – wieder etwas Geld gespart xD

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Anime, Anime-Reviews, Hentai Ouji to Warawanai Neko, Review

  1. Glove

    30. Juli 2013 at 12:26

    Gw zum unauffaelligen lvlup!^^

     
  2. Laniify

    31. Juli 2013 at 11:33

    Alles Gute nachträglich zum Purzeltagchen :3

     
  3. Matsu

    31. Juli 2013 at 11:50

    Danke, ihr beiden! :)

     
 

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