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Rückblick auf die Spring Season: Date A Live

25 Jul

Jungs haben es in der Abteilung für Damenunterwäsche alles andere als leicht! ;)

Das Leben von Itsuka Shidou ist eigentlich ziemlich normal. Doch wie so oft kann sich das schnell ändern: Nach einer Explosion in der Stadt macht sich Shidou auf die Suche nach seiner Schwester Kotori, die nicht mit den anderen Leuten Schutz gesucht hat. Statt Kotori begegnet er einem Mädchen in einer Rüstung. Die gesuchte Kotori taucht dann auch noch auf und eröffnet Shidou, dass es sich bei dem Mädchen um einen „Spirit“ handelt; und dass sie, Kotori, die Kommandantin der Organisation Ratatosk ist. Deren Aufgabe ist es, die Spirits mit friedlichen Methoden aus dem Verkehr zu ziehen. Dazu setzen sie jedoch nicht auf Waffenkraft – nein, Shidou soll die Spirits zu einem Date ausführen und später mit einem Kuss ihre Kräfte versiegeln.

Die Zusammenfassung klingt irgendwie ziemlich albern. Kämpferische Mädchen per Date und Kuss unschädlich machen? Aber ein bisschen erinnert das ja wiederum auch an einen Mix aus Sekirei und The World God Only Knows. Beides sind Serien die ich sehr mag, vielleicht deswegen habe ich dem Anime eine Chance gegeben. Folge 1 fand ich dann aber nur so durchschnittlich, besonders das Verhalten von Kotori ging mir extrem auf den Zeiger. Da habe ich den Anime erstmal auf On-Hold gepackt. Am Saisonende habe ich sie aber glücklicherweise brav nachgeholt, und das hat sich bezahlt gemacht!

Denn der Anime hat mir dann doch noch gefallen! Vor allem den ersten Arc mit Tohka fand ich richtig gut. Wohl auch, weil ich Tohka von allen bisher vorgestellen Mädels am besten fand (sowohl was das Charadesign angeht, als auch charakterlich, und seiyuu-technisch). Doch auch sonst war das Date von ihr und Shidou einfach nur lustig, wie sie da die ganzen Restaurants abgeklappert sind xD Und das dramatische Ende gab dem Ganzen dann noch den letzten Schliff. Übrigens finde ich die Crew von Ratatosk auch sehr genial, hoffentlich erfahren wir von denen noch mehr. Da sind ja einige verrückte Typen dabei, vom 2D-Liebhaber bis hin zu Stalkerin :D

Danach kam der Arc für die Loli-Liebhaber: Yoshino wollte erobert werden. Ich muss zugeben, dass ihr Charadesign auch sehr süß ist, aber wie gesagt, meine Favoritin bleibt Tohka. Yoshinos Arc fand ich dann auch nicht soo interessant. Schlecht war er nicht, aber im Vergleich mit den anderen hat er mir weniger gefallen.

Anschließend drehte sich alles um den mörderischen Spirit Kurumi Tokisaki alias Nightmare, die diesmal nicht erobert werden musste, sondern von sich aus auf Shidou zuging. Natürlich mit dunklen Hintergedanken. Ihre Story wurde dann auch nicht mehr ganz aufgeklärt, weil das finale Duell mit ihr mittendrin unterbrochen wurde. Am Ende stand dann nochmal Kotori und ihre Zweitidentität als Feuer-Spirit im Mittelpunkt: eben jener Feuergeist hatte vor 5 Jahren die Eltern von Shidous Mitschülerin und Anti-Spirit-Kämpferin Origami Tobiichi getötet. Und nun wollte Origami Kotori dafür umbringen, obwohl diese genauso ein Opfer des Spirits war. Nach dieser Auseinandersetzung endete der Anime dann auch. Da die Serie vom Aufbau her wirklich an Sekirei und TWGOK erinnerte und mir auch sonst Setting und Charas zugesagt haben, freue ich mich schon auf die zweite Staffel. Mal sehen was uns da noch so an Spirits erwartet und wie sich die Dinge aus S1 weiterentwickeln!

Zu den Charas habe ich ja teilweise schon meine Meinung gesagt, aber den Mainchar hatte ich bisher ganz vergessen. ^^ Shidou ist ein relativ typischer, etwas blasser Harem-Protagonist, der dann überraschend eine Superkraft in sich trägt. Wenn man mich fragt war er aber ein sympathischer Held und nicht so dümmlich wie viele andere Male Leads. Seine Schwester Kotori fand ich dagegen anfangs nervig, aber eigentlich hat sich das dann später gelegt…warum ich die Serie deswegen erst fast droppen wollte verstehe ich jetzt auch nicht mehr *lol* Ach ja, und Origami gibt es ja auch noch. Sie ist neben Tohka wohl mein zweitliebster Chara des Animes, für leicht emotionslose Typen habe ich immer was übrig. Bin ja selbst einer im RL :)

Fazit:
Man sollte Date A Live nicht zu ernst nehmen – die Serie tut das ja auch selber nicht so ganz. Stattdessen will die Serie einfach unterhalten, und das gelingt ihr auch sehr gut. Besonders als Fan von Ecchi- und Harem-Animes kommt man auf seine Kosten. Ich bin jedenfalls auf die Fortsetzung sehr gespannt!

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Anime, Anime-Review, Date A Live, Review

 

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