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Rückblick auf die Winter Season: Amnesia

23 Mai

Bishies und ein süßer Shota, I’m in!

Eines Morgens wacht die namenlose Heldin des Animes auf…und hat keine Erinnerungen an die Vergangenheit mehr. Nicht mal ihr Name und ihre Beziehungen zu anderen Menschen wollen ihr wieder einfallen. Licht ins Dunkel bringt ein Junge namens Orion, der laut seiner Aussage für den Gedächtnisverlust verantwortlich ist und dem Mädchen jetzt helfen will. Mit seiner Unterstützung muss sich die Heldin erstmal wieder zurechtfinden, was ohne Erinnerungen alles andere als leicht ist. Und zu allem Überfluss darf auch noch keiner ihren Zustand bemerken, weil sie sonst in Erklärungsnöte geraten würde.

Amnesia basiert auf einem Otoge, welches ich natürlich mal wieder nicht gespielt habe – wegen einem fehlenden West-Release. Anime-Umsetzungen von Otoges sowie Reverse Harems sprechen mich aber bekanntlich trotzdem meistens an, so auch Amnesia. Ein bisschen Bishie-Eyecandy muss ja auch mal sein. Als erstes ist mir zu Beginn der ersten Folge natürlich das tolle Opening „Zoetrope“ von Nagi Yanagi ins Auge bzw. Ohr gefallen. Hach, der Song ist einfach toll <3 Wird wohl eines meiner Lieblingsopenings dieses Jahr. Und was die Optik angeht fielen mir die zweifarbig gestalteten Augen der Charas auf – sehr hübsch wie ich finde, sowas habe ich bei anderen Charadesigns auch noch nicht gesehen! Was die Story angeht, war man anfangs ähnlich verwirrt wie die Heldin. Deswegen konnte man auch gut mit ihr mitfühlen – man wusste als Zuschauer genausowenig wie sie was hier eigentlich abging. Zum Glück tauchte dann schnell Orion auf (so ein süßer Shota <3) und erklärte den Grund für den Gedächtnisverlust. Orion führte unsere Heldin dann auch durch den Tag, gab ihr auf ihrer Arbeit im Maidcafe ein paar Tipps und stand ihr generell bei. Ich finde man merkte dem Anfang sehr deutlich seine Game-Herkunft an, Orions Erklärungen wirkten wie ein Tutorial am Anfang eines Videospiels. Fehlte nur noch, dass er erklärt wie man seinen Spielstand speichern kann ;)

Naja, und kaum hatten ich und die Heldin uns dann halbwegs mit der Situation angefreundet….starb die Heldin. Und wachte kurz darauf wieder auf. Wieder am 1.August, wie schon zuvor als sie ihre Erinnerungen verloren hatte. Dieses Prinzip wiederholte sich dann im Laufe der Serie mehrmals, und bei jedem neuen Erwachen der Heldin stand sie einem anderen der Jungs nahe. Besonders hart fand ich den Abschnitt mit Toma, der vor lauter Angst um die Heldin sie gleich in einen Käfig sperrte und mit Schlafmitteln ruhigstellte o.O Ja, er hat’s ja aus Liebe gemacht, aber das war schon etwas übertrieben und creepy. Storytechnisch ging es in den ersten ~10 Folgen übrigens nicht so sehr voran, man lernte erstmal die 4 Jungs alle kennen. Ein paar Mysterien wurden immerhin nach und nach geklärt, richtig Licht ins Dunkel brachte aber erst das Auftauchen von Ukyou. Er ist der interessanteste Chara des Animes, wenn man micht fragt. Die Erklärung am Ende, warum die Heldin immer wieder sterben musste war aber irgendwie ziemlich konfus: Ukyo und sie konnten wohl aus irgendeinem Grund nicht in der selben Timeline leben, sondern einer der beiden musste sterben. Die Welt versuchte dann jeweils einen der beiden zu töten, weswegen die Heldin laufend Unfälle hatte. So habe ich das verstanden, korrigiert mich wenn ich falsch liege. Ich finde diese Wendung kam ein bisschen zu plötzlich, aber ich denke mal das war der Tatsache geschuldet, dass die gesamte Game-Story in 12 Folgen gequetscht werden musste. Am Ende musste ich dann noch ein paar Tränchen verdrücken, weil mir der Abschied von Orion so leid tat…  Abschließend hat mich dieses ganze Springen zwischen verschiedenen Welten fast ein bisschen an Higurashi erinnert, wobei sich abgesehen davon die Gemeinsamkeiten in Grenzen halten. Den Mystery-Touch der Serie fand ich aber sehr schön, ich mag Reverse Harems meist lieber wenn sie kein Schulsetting haben und lieber ein bisschen Richtung Fantasy gehen.

Der Cast besteht vor allem aus unserer namenlosen Heldin und einer Menge schönen Jungs. Über die Heldin wurde ja wieder mal viel gemeckert – sie sei zu ruhig, zu passiv und überhaupt, warum sollten sich diese tollen Jungs in sie verlieben? Zu letzterem kann ich nur sagen: weil das hier auf einem Otoge basiert und es da wohl blöd wäre wenn die Jungs die Heroine nicht mögen *lol* Und zum Rest: ich kann ihr Verhalten verstehen, wenn man sein Gedächtnis verloren hat würde man sich vermutlich ähnlich verhalten (also ich zumindest schon). Otoge-Heldinnen bashen ist ja aber eh schon zum Volkssport geworden – ich mochte sie gerne. Noch lieber war mir der süße Shota Orion – der Kleine ist doch einfach nur knuffig <3 Ich will auch einen Orion haben!

Wie gesagt, der in meinen Augen interessanteste Chara ist Ukyou. Sein widersprüchliches Verhalten der ersten Welten sorgte für Verwunderung, als man dann jedoch von seiner gespaltenen Persönlichkeit erfuhr war alles klar. Auch optisch finde ich ihn sehr gut, aber die Nummer eins ist er auf dem Gebiet bei mir nicht ;) Den hat Shin besetzt, auch wenn er für die Charas aus diesem Anime verhältnismäßig normal ist und normal aussieht. Aber er ist trotzdem süß. ^^ Dann käme wahrscheinlich Ukyou, und dann Kent. Wie er mit der Heldin als Dolmetscher mit Orion spricht, einfach zu herrlich xD Irgendwie kam er auf den ersten Blick eher reserviert rüber, weil er die Dinge eher nüchtern und wissenschaftlich betrachtet – aber er ist doch ein netter Kerl. Ikki fand ich dagegen gut, weil er in einer Folge Billard gespielt hat (damit kann man bei mir punkten), aber sonst mag ich den Typ Frauenschwarm eher nicht so. Vor allem sein Fanclub ging mir total auf die Nerven, diese dämlichen besitzergreifenden Weiber. Toma hat mich mit seiner Käfig-Aktion etwas vergrault, so rein vom Aussehen und Hobbys hätte ich ihn mehr gemocht. BTW auch noch nicht zu verachten war der Manager vom Maidcafe – abgesehen von ihm hatte die Serie definitiv zu wenig Service für Megane-Fetischistinnen!

Fazit:
Was die Umsetzung angeht kann ich mal wieder nichts sagen, aber als unabhängiger Anime betrachtet hat mir Amnesia sehr gut gefallen! Sowohl von der Optik her (mein Bishie-Tick mal wieder) als auch storytechnisch.

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Amnesia, Anime, Anime-Reviews, Review

 

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