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Rückblick auf die Winter Season: Hakkenden – Touhou Hakken Ibun

16 Mai

*hier einen Einleitungssatz einsetzen* Mir fällt langsam echt nichts mehr ein ;)

Fünf Jahre vor dem Beginn der Anime-Story brach im Dort Otsuka ein Desaster aus, und fast alle Bewohner starben. Bis auf drei: Shino Inuzuka, Sousuke Inukawa und das Mädchen Hamaji. Nach dem Unglück fanden die 3 Unterschlupf in einer kleinen Kirche in der Nähe eines anderen Dorfes und eines dunklen Waldes, in dem Dämonen umgehen. Die Kirche und die Überlebenden werden von den Dorfbewohnern eher misstrauisch beäugt. Eines Tages kommen Gesandte der Reichskirche auf der Suche nach dem dämonischen Schwert Murasame in eben jenes Dorf. Und genau dieses Schwert ist im Besitz von Shino! Die Gesandten kidnappen Hamaji, und so bleibt den beiden Jungs nichts übrig, als zu ihrer Befreiung in die Hauptstadt zu reisen. Dort treffen sie Rio Satomi, der Shino eröffnet dass er 8 Besitzer von geheimnisvollen Perlen finden muss, zu erkennen an einem blumenförmigen Mal am Körper. Shino und Sousuke sind 2 dieser Perlenbesitzer – bleiben noch 6, die es zu suchen und finden gilt!

Dieser Anime basiert lose auf dem japanischen Romanepos Nanso Satomi Hakkenden, was man mit „Geschichte der acht Hunde“ übersetzen kann. Darin geht es um 8 Samurai-Halbbrüder, die – so sagt man – von einem Hund abstammen und als Zeichen dafür alle das Wort Hund bzw. auf Japanisch Inu im Namen tragen. Ich kenne die Legende ein bisschen aus Detektiv Conan, denn da gab es mal einen Fall in dem die Legende eine Rolle spielte. Deswegen habe ich den Anime allerdings nicht begonnen, sondern vor allem weil ich leicht gruselig-mystische Shojos immer gerne mag (wie etwa Hell Girl, Scary Lessons und Magic Shoe Shop, wobei es sich bei denen natürlich um Mangas handelt – aber die Form ist mir da egal). Und natürlich auch aus niederen Motiven, weil die Jungs aus der Serie doch ganz hübsch sind. ^^

Zu Beginn wird man erstmal ziemlich ahnungslos mitten in die Story hineingeworfen. Bis auf einen kleinen Flashback über die Zerstörung des Dorfes bleibt man vorerst ratlos, was die Vergangenheit von Shino, Sousuke und Hamaji angeht. So wirkt der Anfang noch recht harmlos-langweilig. Wobei mich das eher zum Weitergucken animiert hat, statt mich abzuschrecken. Die diversen Youkai, die so vorkommen waren ebenfalls interessant. Und das Dranbleiben lohnte sich, weil die Mysterien um Shino und Sousuke nach und nach gelüftet wurden. Leider gab es auch einige langweiligere Stellen, die sich arg in die Länge zogen, aber insgesamt war das noch auszuhalten. Das Bedürfnis die Serie zu droppen habe ich jedenfalls nie verspürt. Besonders gefallen hat mir Folge 9, in der Hamaji an ihrem ersten Schultag eine Freundin findet, die sich dann aber als Geisterwesen welches über die Schule wacht entpuppt. Am interessantesten war aber eindeutig der letzte Arc um Kohaku, eine Frau aus dem Rotlichtgewerbe. Da wurde es wesentlich spannender als in den vorangegangenen Folgen. Vorher ist die Story meistens eher vor sich hingeplätschert und haben vor allem dazu gedient die Hauptcharaktere und ihre Vergangenheit zu beleuchten. In der letzten Folge bekamen wir dann noch einige Mitglieder der Kirche zu sehen, die vorher nicht besonders in Aktion getreten waren. Ich gehe mal davon aus, dass die zweite Staffel nahtlos da ansetzen wird. So ohne alle Infos kann man mit den Namen und Gesichtern nicht besonders viel anfangen. Und ich wünsche mir, dass die Suche nach den restlichen Besitzern der Perlen mehr in den Mittelpunkt gerückt wird. Darum geht es ja eigentlich vor allem in der Vorlage. Und wie das bei Animes mit hübschen Jungs oft so ist, holen bestimmt einige Leute wieder die Shonen Ai-Keule raus. Nein, die sind nicht alle gay füreinander, und wenn ihr noch so sehr meint da etwas zu sehen…

Mal was zu den Charakteren. Der Hauptchara ist Shino Inuzuka. Er hat zwar das Äußere eines 13-jährigen, eigentlich ist er aber ein 18-jähriger Prachtkerl, wie wir in einer der letzten Folgen sehen! Der Grund warum er normalerweise in seiner jüngeren Form auftritt, ist Nebeneffekt seines Vertrages mit Murasame – besagtem Dämonenschwert, welches sich meist in Shinos rechtem Arm verbirgt, manchmal aber auch in der Gestalt eines sprechenden Raben auftaucht und dann mit Vorliebe nach jeglicher Art von Futter pickt. Sousuke ist so etwas wie Shinos Bruder, auch wenn die beiden biologisch nicht verwandt sind. Sie stehen sich aber sehr nahe und Sousuke kümmert sich um Shino. Seit den Ereignissen vor fünf Jahren hat er die Fähigkeit sich in einen Hund zu verwandeln. Und schockierend, aber wahr, ich finde ihn als Hund süßer denn als Mensch ;) Ebenfalls wie eine Verwandte für Shino ist Hamaji. Ich finde, sie kam im Anime bisher zu kurz. Aber wer weiß, möglicherweise spielt sie in der zweiten Staffel doch noch eine größere Rolle? Der Hauptverbündete der 3 ist Rio Satomi. Er enthüllt den dreien, dass er sie damals bei der Zerstörung ihres Dorfes gerettet hat und gibt ihnen den Auftrag die Besitzer der Perlen zu finden – zu welchem Zweck ist noch unklar, man darf also gespannt sein.

Eine große Stärke der Serie ist übrigens noch der Soundtrack! Da ist zum einen das von Faylan gesungene Opening „God Fate“, als auch die BGM der Folgen von Hitomi Kuroishi, die unter anderem schon für den Soundtrack zu Code Geass oder Last Exile zuständig war. Die Hintergrundklänge haben das Geschehen auf dem Bildschirm sehr schön unterstrichen und passten immer super zum Geschehen.

Fazit:
Ein netter Mix aus Shojo und Fantasy/Mythologie. Und Bishies ;) Ich fand die Serie sehr unterhaltsam und freue mich schon auf die zweite Staffel, in der es hoffentlich mit der Story mal weiter vorwärts geht!

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Anime, Anime-Reviews, Hakkenden - Touhou Hakken Ibun, Review

 

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