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[Anime-Rückblick] RoboNotes, Shirokuma Cafe, Haganai NEXT und vieles mehr

09 Apr

Bei rund 20 Serien von meiner Watchliste, die ich kürzlich als beendet abhaken konnte habe ich keine Lust für alle ein volles Review zu schreiben ;) Deswegen gibt es wieder einen bunten Mix an Kurzreviews!

Robotics;Notes

Steins;Gate fand ich zwar nicht soooo toll wie manch anderer Fan, aber dafür dass es aus meinem “Hass”genre Sci-Fi stammte (ich kann damit in den meisten Fällen einfach nichts anfangen) hat es mich doch ganz gut unterhalten. Deswegen habe ich dann auch Robotics;Notes mal angefangen. Gegen Mitte der Serie wurde es mir dann aber etwas zu langweilig, dieses ganze Robotergebaue im Schulklub konnte mich nicht wirklich begeistern. Die Sache mit den Kimijima-Reporten war da schon eher interessant, aber trotzdem habe ich die Serie da erstmal auf Eis gelegt und beschlossen sie später fortzuführen. Jetzt zum Serienende habe ich mich mal drangesetzt und die restlichen 11 Folgen praktisch in einem Rutsch geschaut. Aber nicht weil es so gut war, sondern weil ich schnell damit fertig werden wollte ;) Immerhin stand gegen Ende die ganze Kimijima-Verschwörung mehr im Mittelpunkt als der Robo-Kram, aber das wirkte doch alles arg weit hergeholt. Das war bei Steins;Gate zwar auch teilweise der Fall, aber dort war immer noch alles irgendwie logisch und nachvollziehbar – hier war das nicht der Fall. Es gab viele interessante Ansätze, aber insgesamt hat mich der Anime so eher enttäuscht. Auch die Charaktere fand ich nicht so berauschend, einzig Kona war ein Lichtblick, wegen ihren geekigen Auftritten und ihrer ganzen Art. Leider kam sie in weiten Teilen der Serie zu kurz. Bei den anderen Charas konnte ich keinen Favoriten ausmachen, ich wusste teilweise nicht mal ob ich nun für Kai, Aki und Co sein soll oder auf einen Erfolg von Kimijima hoffen…besonders Aki ging mir auf die Nerven. Subaru war ja stellenweise noch ganz lustig. Naja, umgehauen hat mich der Anime jedenfalls nicht, vielleicht liegt es aber auch wieder mal an der schwachen Umsetzung der Vorlage. Wer weiß.

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Shirokuma Cafe

Ein Anime über sprechende Tiere ist doch mal etwas ungewöhnliches. Okay, bei Kinderserien sieht man das häufiger, aber Shirokuma Cafe richtet sich als Josei eher an ein älteres Publikum. Die Protagonisten sind unter anderem ein Eisbär, ein Panda, ein Pinguin und viele mehr – sowie auch ein paar wenige Menschen. Anfangs fand ich den Anime auch noch ziemlich lustig, besonders wenn Shirokuma-san absichtlich ein Wort falsch verstanden hat und seine Deutung bildlich dargestellt hat fand ich herrlich (siehe Bildergalerie). Abgesehen davon nutzten sich viele Gags schnell ab, die Sache mit Pandaliebhaber Rin-Rin etwa oder Penguin-sans diverse Freundinnen (die er nicht voneinander unterscheiden konnte). Nach einer Weile nervte mich die Serie dann etwas. immerhin kam später noch Grizzly-san dazu, der mein Lieblingschara wurde. 50 Folgen waren aber zuviel für Shirokuma Cafe, wenn man mich fragt. Die Hälfte wäre ja noch okay gewesen, aber das Prinzip mit den vermenschlichten Tieren zog einfach nicht so lange. So kann ich den Anime nur eingeschränkt empfehlen, aber wenn einem der Humor liegt hat man sicher seinen Spaß mit der Serie.

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Boku wa Tomodachi ga Sukunai NEXT

(Bilder sind mit in der Shirokuma Cafe-Galerie enthalten, weil ich zu blöd war es getrennt hinzubekommen ^^’)

Seufz…eigentlich hatte ich für BokuTomo nur ein Kurzreview geplant, nun hat mich die letzte Folge aber so mitgenommen dass ich eigentlich einen endlos langen Text drüber schreiben könnte :( Aber mal von vorne: Die erste Staffel mochte ich ja recht gerne, ein bisschen enttäuscht war ich zwar weil ich mir das ganze vorher noch lustiger vorgestellt hatte, aber dennoch war die Serie (besonders die Anspielungen auf Games und Co.) sehr lustig. Nun ging also die zweite Staffel an den Start, und ich war wieder mit dabei. Anfangs lief auch alles wie aus S1 gewohnt, mit Eroge-Gags (die Szene in der Sena eine Szene aus ihrem Lieblings-Eroge vorlesen soll – herrlich! xD) und Harem-Eskapaden. Dann jedoch fielen mir langsam mehr oder weniger wichtige Dinge auf: Zum einen natürlich die Knaller-Enthüllung über Yukimuras wahres Geschlecht. Im Nachhinein hätte man es wissen können, dass “er” eigentlich ein Mädchen ist….warum sonst sollte sie sonst im Opening unter dem Samurai-Kostüm einen Verband um die Brust gewickelt haben? Da rächt es sich, dass ich nie auf Details achte….Dann, als kleinere Dinge die ich bemerkt habe: Warum trägt Rika keine Brille mehr, mit Megane hat sie mir besser gefallen und sah fangirl-iger aus :/ Und ich habe Maria richtig liebgewonnen, in Staffel 1 war sie halt einfach da *lol* Diesmal habe ich mich richtig über ihre Auftritte gefreut und fand ihr Onii-chan-Gequietsche total süß. ^^

Dann jedoch gingen die Gerüchte um Sena und Kodakas Beziehung los, was dann in der Tatsache gipfelte dass die beiden schon als Kleinstkinder von ihren Eltern miteinander verlobt worden sind und Yozora somit den Bonus als Kindheitsfreundin auch noch los war. Ein bisschen an den Haaren herbeigezogen war das schon…. Ich meine, ich habe ja nichts gegen Sena – im Gegenteil, sie ist zwar nicht mein Lieblingschara, aber ihre guten Momente hat sie schon. Aber sie und Kodaka, ich weiß ja nicht. Naja, und seit diesem Punkt schien Yozora dann immer mehr ins Abseits zu rutschen. Bis sie dann am Ende der letzten Folge davonlief. Im MAL-Forum hieß es prompt “wie kann sie nur so selbstsüchtig sein, Kodaka nur für sich alleine zu wollen und wegzulaufen sobald er einen Freund gefunden hat”. Naja, eine etwas seltsame Interpretation der Dinge, wie ich finde. Jedem seine Meinung, aber ich sehe das anders: Sie ist nicht weggelaufen nur weil Rika und Kodaka jetzt befreundet sind. Es ist vielmehr die Summe aller vorherigen Geschehnisse. Vor 10 Jahren war sie selbst Kodakas bester Freund, jetzt dagegen stehen ihm die anderen Clubmitglieder viel näher (mit Sena ist er verlobt, für Maria ist er der Onii-chan, für Yukimura der Aniki und jetzt noch Rikas Freund). Nun hat sie einfach Angst, dass sie und Kodaka noch weiter auseinanderdriften werden. Vielleicht lese ich da auch mal wieder zu viel rein, einfach weil ich in ihrer Lage genauso wie Yozora reagieren würde. Es ist schlimm zuzusehen wie alle sich gut mit jemandem verstehen den man heimlich wahnsinnig mag oder sogar liebt. Und nein, es ist nicht immer so leicht “einfach hinzugehen und dieser Person das zu sagen”…. Außerdem kann man nach dieser Argumentation dann das gleiche über Kodaka sagen, der ist ja schließlich auch vor dem Neighbors-Club weggerannt sobald Probleme auftraten. Normalerweise ignoriere ich es ja wenn Leute einen Chara den ich mag angreifen, aber das hat mich einfach irgendwie besonders getroffen. Ach ja, die beiden neuen Mädels vom Schülerrat fand ich übrigens eher nervig, die müssen später keine weitere große Rolle spielen wenn es nach mir geht. (komischer Schlusssatz xD)

Letzendlich habe ich eher gemischte Gefühle was diese zweite Staffel angeht, allerdings muss ich sagen dass sie mir insgesamt besser gefallen hat als die erste. Nach diesem “Ende” muss aber dringend eine Fortsetzung her, in welcher Form auch immer.

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Da Capo III

*schnarch* Oh, sorry, bin eingeschlafen…Da Capo III war so langweilig! Nach Mashiro-iro Symphony vor einer Weile hatte ich mal wieder Lust auf eine klassische Harem-Serie. Außerdem soll das Da Capo-Franchise ganz gut sein, habe ich gehört. Und da man wohl Nummer III ohne Vorkenntnisse gucken könnte (sagten zumindest manche Leute, andere behaupteten das Gegenteil :O) habe ich die Serie mal angefangen. Leider waren die Charaktere so was von farblos und langweilig, dass beim Zuschauen nicht wirklich Freude aufkam. Der Anfang der Serie machte ja noch Lust auf mehr: diese Sache mit dem magischen Baum und der Rivalität zwischen den Schülerzeitungs-Clubs hätte mehr hergegeben. Dummerweise wurden diese Dinge dann kaum noch erwähnt, stattdessen baggerte jede Folge eine andere (blasse) Harem-Teilnehmerin am Male Lead herum – und da die Charas wie gesagt äußerst farblos waren hieß das nichts Gutes. Um ehrlich zu sein, konnte ich mir nicht mal die Namen der Mädels merken *lol* Am besten (warum auch immer) hat mir noch die Folge gefallen, in der eines der Mädels krank ist und der Mainchar ihr beim Unterwäsche wechseln helfen muss – da kam richtig schön Eroge-Feeling auf xD Naja, ich fand die Serie eher schlecht und werde wohl die restlichen Staffeln so bald nicht gucken. Auch wenn die vielleicht besser sein mögen.

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Minami-ke Tadaima

Hm, was soll ich groß über die 4.Staffel sagen? Auf jeden Fall erwähnenswert ist, dass nach den etwas enttäuschenden 2. und 3.Staffeln wieder ein anderes Studio den Anime produziert hat und die Staffel wieder mehr der ersten ähnelt. Und das war definitiv ein Pluspunkt, es gab wieder viel mehr zu lachen. Insgesamt gehört das Franchise aber nicht zu meinen absoluten Favoriten im Comedy-Genre, aber für einige Lacher und solide Unterhaltung taugt es schon. Und das war es auch schon wieder zu Minami-ke Tadaima. Zu Comedy-Animes fällt mir nie wirklich viel ein, sorry. ^^

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Tamako Market

Tamako Market, der neueste Anime aus dem Hause KyoAni, hat mich nicht so begeistert wie zuletzt etwa Chu2Koi oder ältere Perlen wie Clannad und Lucky Star. Was den Moe-Part angeht kann man nicht meckern: wie immer gab es jede Menge süße Mädchen im Kyo-Ani-typischen Style, die süße Slice of Life-Dinge erlebten. Ich muss aber bemängeln, dass die Charas in meinen Augen nicht so…erinnerungswürdig sind wie etwa die Chu2Koi- oder K-ON-Mädchen. Klar waren Tamako und Co niedlich anzusehen, aber ich glaube nicht dass ich mich in einiger Zeit noch großartig daran erinnern werde. Da bleibt schon eher der dicke Vogel Dela in Erinnerung, wobei ich bei dem immer hin und hergerissen war: finde ich ihn nun lustig oder nervig? xD Mein Lieblingschara ist Shiori, die Folge in der sie im Mittelpunkt stand fand ich von der gesamten Serie am besten. Leider verschwand sie danach wieder im Hintergrund und war eben einfach nur da. Natürlich ist sie ein sehr stiller Charakter und hat es als solcher extra sich schwer gegenüber lautstarkeren Charas ihre Screentime zu sichern, aber dennoch fand ich das etwas traurig. Am zweitliebsten mochte ich Choi, sie war einfach sehr niedlich. Was die Story angeht gibt es bei SoL natürlich nicht viel zu sagen. Nett fand ich die Tatsache, dass das Setting einerseits zwar realistisch ist, andererseits durch Dela und die ganze Prinzenstory auch ein bisschen Fantasy ins Spiel kam. Leider wurde da zu wenig draus gemacht, die Suche einer Braut für den Prinzen war eigentlich nur am Anfang und am Ende ein größeres Thema, dazwischen wurde es maximal am Rande erwähnt. Insgesamt war Tamako Market ein niedlicher SoL-Anime, aber ich ziehe andere KyoAni- und auch andere SoL-Titel vor.

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AKB0048 Next Stage

Die erste Staffel fand ich ja überraschenderweise richtig genial, und sie hat mich sogar dazu gebracht mich für die realen AKB48-Idols zu interessieren. Staffel 2 setzte da an wo S1 aufgehört hatte und so fand ich sie natürlich wieder richtig toll. Etwas genervt hat mich die viele Screentime für Chieri – ich hasse sie zwar nicht oder so, aber mein Lieblingschara ist sie nicht. Der schönste Moment war als Mimori die Nachfolge als 8te Mariko Shinoda antrat. Mimori mochte ich schon immer recht gerne, nur stand sie nie wirklich im Mittelpunkt bis zu diesem Moment. Außerdem war natürlich die letzte Folge toll – einmal mehr schafften es die Nachwuchsidols die von DES unter Gehirnwäsche gesetzten Bürger von Akibastar wieder für sich zu begeistern. Und mein Lieblingslied “Kibou ni Tsuite” haben sie dabei auch noch gesungen <3 Alles in allem war es wieder ein sehr spaßiger Trip mit den süßen Idols und ich würde mir irgendwann mal eine Fortsetzung wünschen. Akibastar ist zwar gerettet, aber der Rest des Weltalls wird noch immer unterdrückt, die Understudies müssen noch in die Stammbesetzung aufsteigen und auch sonst gibt es einige ungeklärte Fragen. Sollte es dazu kommen würde ich mich sehr freuen!

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Ore no Kanojo to Osananajimi ga Shuraba Sugiru

Zu Beginn fand ich diese Serie richtig gut. Die erste Folge war superlustig, auch wenn ich mich von Anfang an nicht mit Masuzu anfreunden konnte. Aber wenn der Rest stimmt, kann ich darüber hinwegsehen, dachte ich. Falsch gedacht – mit der Zeit ging mir das Mädel sowas von auf die Nerven, dass ich Aggressionen hätte kriegen können. So viel Aufregung war mir der Anime dann aber doch nicht wert. Immerhin gab es noch andere, interessantere Haremetten: Hime, Chiwa und Ai. Vor allem Ai mochte ich gerne, und auch Chiwa war okay. Hime fand ich zu aufdringlich, aber irgendwie süß war sie ja auch. Nur Masuzu…argh. Die letzten Folgen waren dann geradezu schmerzhaft langweilig für mich, aber ich habe durchgehalten (lobt mich dafür! xD). Insgesamt also ein eher enttäuschender Anime für mich, die einzigen wirklichen Pluspunkte waren die stellenweise guten Gags und der ungewöhnliche Artstyle der Serie, der mir sehr gefallen hat!

Matsu

☆ One hell of a fangirl ☆ Matsu liebt nicht nur Anime & Manga, sondern mag auch Videogames, Bücher, Geschichte, Modellbau und vieles mehr!

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Tags: AKB0048 Next Stage, Anime, Boku wa Tomodachi ga Sukunai NEXT, Da Capo III, Haganai NEXT, Minami-ke Tadaima, Ore no Kanojo to Osananajimi ga Shuraba Sugiru, RoboNotes, Robotics;Notes, Shirokuma Cafe, Tamako Market, short-review

  1. alex_roston

    21. April 2013 at 22:58

    Stimme dir bei so ziemlich allem zu.
    OreShura hab ich nach der 1. Folge gleich gedroppt, weil ich irgendwie genau wusste, dass da maximal MIttelmaß rauskommt.
    Die 2. Staffel Haganai war einfach genial und sogar noch ein Stück besser als die erste. Rikka hat extrem viel Screentime bekommen und sich so zu meinem heimlichen Lieblingschara gemausert^^. Schade nur, dass es am Ende so einen Cliffhanger gab. Aber so ist eine 3. Staffel schon mal gesichert, ganz bestimmt^^.
    Tamako Market war zwar recht unterhaltsam, wird mir aber auch nicht wirklich im Gedächtnis bleiben. Einzig den Moe-Liebhaber in mir hat diese Serie vollkommen zufrieden gestellt. Man sie sich nur diese niedliche Anko an <3.

     
 

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