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Rückblick auf die Winter Season: Mondaiji-tachi ga Isekai kara Kuru Sou Desu yo?

19 Mrz

Dieser Titel…ich werde ihn mir nie merken können.

(Aus Gründen der Einfachheit kürze ich den Titel jetzt einfach mal mit Mondaiji ab. ^^)

Drei Teenager landen auf einmal in einer anderen, fremden Welt und müssen dort verschiedenste Herausforderungen bestehen. Moment, kennen wir dieses Premise nicht irgendwoher? Sword Art Online, Ixion Saga DT, Dog Days? Immerhin ist das die einzige Gemeinsamkeit der Animes, sonst würde das langsam mal langweilig werden ;) In diesem Fall hier sind die Hauptcharas sozusagen Problemkinder, die in ihrer ursprünglichen Welt mehr als einmal angeeckt sind, weil sie spezielle übermenschliche Kräfte besitzen. Und die sollen sie in der neuen Welt nun einsetzen, um einer namenlosen Gilde zu helfen, Rang und Namen zurückzuerobern. Dabei stehen ihnen schonmal Dämonenlords im Weg. Kein Problem für unsere Helden! Oder?

Mondaiji ist wieder einer dieser Animes, bei denen ich das Vorschaubild sah und dachte „oh, sieht schön bunt aus und ein Bunnygirl ist auch dabei – guckst du dir an“. Okay, letzteres stimmt nicht so ganz ;) Mit Light Novel-Adaptionen habe ich in letzter Zeit eher gemischte Erfahrungen gemacht – aber man ist ja nicht voreingenommen.

Naja, und der Anfang war dann auch ganz nett. Allerdings wurde man von Beginn an mit Infos und den verschiedensten Dingen nur so zugeballert: Little Garden, Gift Games, Communitys….Leute wie ich sind da schnell überfordert, haha. Vielleicht habe ich auch nur nicht genau genug die Subs mitgelesen, wer weiß. Immerhin ging es dann auch schnell zur Sache und die ersten Gift Games starteten. Und eines merkte man ganz schnell: die Mainchars sind definitiv nicht die üblichen „Hilfe, ich bin in einer anderen Welt gelandet, muss plötzlich kämpfen und bin aber schwach“-Charas. Nein, im Gegenteil, die 3 waren wohl von Beginn an schlagkräftiger als sämtliche anderen Mitglieder der No Name-Community, die es zu retten galt. Besonders Izayoi war etwas arg overpowered, aber so stark fiel das in den Kämpfen gar nicht ins Gewicht, finde ich…etwa im letzten Duell gegen die Hamelin-Leute nützte pure Power wenig, sondern auch Köpfchen und Teamarbeit gefragt. Was die Gift Games angeht kann ich nicht meckern, die Duelle waren durchweg interessant und spannend mit anzusehen. Und die Verwendung von deutschen Wörten beim Hamelin-Battle sorgte wieder mal für Lacher. Nur leider wurden für meinen Geschmack viele Details zu wenig erklärt. Die Grundzüge des Kampfes zwischen den Communitys hatte ich gerade so verstanden, da kamen Dämonenlords und Co. ins Spiel und die Verwirrung ging weiter. Das hat mich ein bisschen gestört, aber spaßig war der Trip in ferne Welten doch allemal.

Komme ich mal zu den Charakteren, wobei ich mich auf die Hauptcharas beschränke (wenn man die ganzen Mitglieder der Communitys mitrechnet ist der Cast schon recht groß). Da ist erstmal Kurousagi/Black Rabbit, die die 3 Problemkinder in ihre Welt gerufen hat. Sie ist so etwas wie die Schiedsrichterin der Gift Games, unterstützt aber auch die No Name-Gilde. Scheinbar war sie der Lieblingschara vieler Zuschauer, was ich gut verstehen kann – sie ist ja auch süß ;) Der männliche Lead ist Izayoi Sakamaki, ein echter Badass-Chara mit psychischen Kräften. In einer Folge stellte ein Gegner ihm die Frage ob er überhaupt menschlich ist. Da können durchaus Zweifel aufkommen, denn er ist sowas von stark, dass er schier unschlagbar wirkt. Unterstützung erhält er von zwei Damen, Asuka Kudou und You Kasukabe. Erstere ist eine Tochter aus reichem Hause, dazu passt ihr Gift: sie kann anderen Mitspielern Befehle erteilen, die befolgt werden müssen. You dagegen ist ein eher stilles Mädchen, sie kann mit Tieren kommunizieren und wünscht sich mehr Freunde zu haben. Dadurch, dass die 3 Mains meistens so perfekt wirken ist es ein bisschen schwer sich mit ihnen anzufreunden, aber mit der Zeit mochte ich sie dann doch irgendwie. Mein Lieblingschara ist aber Shiroyasha, ein befreundeter Dämonenlord. Dank Seiyuu Satomi Arai musste ich bei jedem ihrer Auftritte an Kuroko Shirai aus Railgun denken. ^^

Abschließend muss man ganz klar festhalten: Eine zweite Staffel ist Pflicht. Die Novel läuft noch, von daher sollte es am vorhandenen Material nicht scheitern. Und außerdem steht die No Name-Gilde immer noch ziemlich dumm da, so ohne fruchtbares Land zum Leben und Wohnen. Außerdem sollte zu guter Letzt auch die Frage geklärt werden, ob die Helden jemals in ihre Welt zurückkehren werden. Man darf also gespannt sein! Was die Wertung angeht: Auf MAL hat der Anime aktuell (als ich das letzte Mal nachgesehen habe) einen Stand von 8,06 Punkten….wow. Ich will ja nicht andere Leute Wertungen in Frage stellen, aber alles über 8 finde ich doch etwas hoch gegriffen. Dazu fehlten mir einfach einige Erklärungen zu vielen Dingen aus der Little Garden-Welt.

Opening und Ending:

Fazit:
So ganz weiß ich nicht was ich von diesem Anime halten soll. Auf der einen Seite hat er zwar einen gewissen Unterhaltungswert, allerdings hätte man vieles besser machen können. Einige Dinge waren einfach nur verwirrend und hätten besser erklärt werden müssen. Trotzdem gibt es von mir noch 7/10 Punkten, weil ich doch einigen Spaß mit den 10 Folgen hatte.

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Anime, Anime-Reviews, Mondaiji-tachi ga Isekai kara Kuru Sou Desu yo?, Review

  1. DjKnuX

    19. März 2013 at 12:37

    Schöner Beitrag. Ich fand den Anime persönlich auch sehr unterhaltsam, zumindest bis gut der Hälfte. Leider hat er meiner Meinung nach in den letzten Folgen massiv nachgelassen und das Finale, wenn man es so nennen kann, fiel somit für mich persönlich nicht sonderlich positiv aus.
    Der finale Kampf kam sehr aufgesetzt und überhaupt nicht spannend rüber, viel mehr langweilig.
    Auch wirkte alles zu sehr gestaucht, aus den 10 Episoden hätte man doch lieber 12 oder 13 machen sollen.
    Aber ich mecker wohl zu viel, kommen wir mal zum positiven: Der Soundtrack war sehr passend wie ich finde und besonders das OP gefällt mir bis dato von der Season mit am Besten (also neben Love Live). Auch die Animationen und die Charaktere befand ich allesamt für gut bis sehr gut. Bei den Charakteren mochte ich es, dass wirklich jeder seine eigene Persönlichkeit und Fähigkeiten hatte. Die Story ging durchaus in Ordnung, zwar hatte man derartiges schon häufiger gesehen, aber es wurde alles sehr angenehm und leicht ezwählt abgewickelt.

    Defintiiv ein recht unterhaltsamer Anime, mehr aber auch nicht.
    Ich bin gespannt, was die OVA im Juli noch reißen kann. Ich schätze aber jetzt schon, dass es die übliche „Wir fahren an den Strand“-Episode werden wird. Eine zweite Staffel könnte man wohl in der Spring Season nächstes Jahr erwarten, wenn diese denn kommt.

    Von meiner Seite hat der Anime eine 6/10 bekommen. Das bedeutet jetzt nicht, dass dieser schlecht ist, aber das Ende (letzter Kampf) hat mich irgendwie sehr negativ beinflusst.
    Sollte eine zweite Staffel kommen, werde ich dieser definitiv eine Chance geben!

     
  2. alex_roston

    24. März 2013 at 22:50

    Du bist nicht die Einzige, die an manchen Enden nur Bahnhof verstanden hat. Ich glaube, ich habe auch erst in der letzten Folge so ein bisschen den Durchblick durch die Gift Games. Vielleicht lag es auch am engSub, ich weiß es nicht.
    Die Charas ware schon recht gut, aber man hätte an einigen Stellen mehr in die Tiefe gehen müssen. 10 Folgen waren recht kurz, aber ehrlich gesagt war ich auch froh, dass es nicht viel mehr waren. Völlig vom Hocker hat mich der Anime nicht gerissen und eine zweite Staffel brauche ich nicht wirklich. Die Wertung auf MAL finde ich auch etwas übertrieben (von mir gabs bloß 6/10).
    Aber Kuro Usagi war extrem süß^^.

     
 

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