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Rückblick auf die Spring Season: Acchi Kocchi

14 Aug

Wer kennt ihn nicht, den guten alten Witz mit dem Ventilator?

Acchi Kocchi wird zwar auf MAL als Romance-Seinen bezeichnet (WTF, Seinen?), aber eigentlich ist es eindeutig ein Comedy-Anime. Aber im Gegensatz zu Vertreten wie Lucky Star spielt der Romance-Part hier schon eine größere Rolle. Okay, bei Lucky Star wäre es auch schwer gewesen, immerhin war der Cast rein weiblich (von Yuri sehen wir mal ab). Bei Acchi Kocchi besteht die Gruppe, um die sich das ganze dreht aus 3 Mädchen und 2 Jungs. Und Heroine Tsumiki ist unsterblich in den Male Lead Io verknallt. Nur traut sie es sich halt nicht zu sagen – und bad wissen alle Freunde Bescheid. Nur Io hat keine Ahnung…

Die erste Folge konnte mir schon gefallen. Die Serie wirkte wie ein sehr guter Romance-Comedy-Anime, die Witze waren lustig; und die Charas sowie der ganze Stil waren einfach niedlich. Endlich mal wieder etwas gutes aus dem Genre, nach Toradora und Co. Leider musste ich bald bemerken, dass es dabei nicht blieb… Denn die Witze waren mit der Zeit ausgelutscht und man hatte so ein „das kenne ich doch schon alles“-Gefühl. Außerdem entwickelte sich die Beziehung zwischen Tsumiki und Io genau null weiter. Die beiden mussten ja nicht gerade ein verliebtes, turtelndes Pärchen werden, aber in einem Romance-Anime möchte ich schon so etwas wie Liebe sehen. Außerdem hätte ich mir gerade das dann wieder lustig vorgestellt, da die beiden ja eigentlich sehr verschieden sind. Aber vielleicht erwarte ich da zu viel? Immerhin ist das Manga-Vorbild ein 4-koma-Manga, wo es meistens mehr um die Comedy geht. Hat vielleicht jemand den Manga gelesen und kann etwas dazu sagen? Interessieren würde es mich nämlich schon.

Die Charaktere konnten mich wieder mal nicht so sehr überzeugen. Tsumiki war ja ganz niedlich, aber sonst…so extrem tsundere-ig war sie zwar nicht, aber insgesamt hat sie mich eher genervt. Dasselbe gilt ebenso für Mayoi und Hime. Mayoi hat zwar noch für einige gute Gags gesorgt, aber davon abgesehen… Die Jungs waren immerhin etwas interessanter. Io mochte ich ganz gerne, allerdings wurde es mit der Zeit etwas dümmlich, dass er absolut nichts von Tsumikis Gefühlen für ihn bemerkt hat. So begriffsstutzig sind normalerweise nur die Heldinnen in kitschigen Shojos. ^^ Und Sakaki fand ich lustig, besonders zusammen mit Io. Das hatte schon etwas von einem Comedy-Duo, wenn Sakaki einen Witz reißt und Io wie immer stoisch bleibt. Das waren allerdings fast die einzigen Szenen, die ich richtig gut fand. Davon abgesehen waren die Anspielungen auf andere Animes und Filme noch gut. Siehe Bilder ;)

Opening und Ending:

Fazit:


Zu Beginn war es ja noch ganz lustig, leider haben sich die Witze mit der Zeit aber abgenutzt. So muss ich weiterhin Lucky Star fangirlen, da mich bisher kaum ein Comedy-Anime so überzeugen konnte. ^^

(Sorry, dass das Review etwas kurz geraten ist, aber mehr ist mir zu Acchi Kocchi beim besten Willen nicht eingefallen. ^^)

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Acchi Kocchi, Anime, Anime-Reviews, Review

  1. alex_roston

    14. August 2012 at 22:34

    Acchi Kocchi war eigentlich einer meiner Favoriten in der letzten Season. Sicher, die Serie erinnert sehr stark an Lucky Star. Vielleicht wurde sie deshalb auch daran gemessen (so ging es dir ja auch). Aber damit legt man die Latte schon mal extrem hoch, wir sprechen hier immerhin von dem SoL-Comedy-Parodie-Anime-Vertreter, der das Genre quasi anführt.

    Acchi Kocchi war für mich aber in erster Linie mehr ein Comedy-Anime in quietschbunter Loli-Optik. Bei den Slapstickeinlagen hätte ich mich teilweise wegschmeißen können (als Mayoi den Regenschirm öffnet oder der Abend, an dem sie am Fluss Feuerwerk machenXD). Auch wenn ich sie anfangs nicht mochte, ist mir Mayoi dann immer sympatischer geworden. Und das Duo Sakaki und Io haben mich wirklich an diese Manzai-Komiker in Japan erinnert (ein dümmlich lustiger Part und der andere stoisch ernst). Auch die Nebencharas Saki, Ami & Kyouya gefielen mir.
    Sieht man das Ganze allerdings als Romance-Story, oder sogar Seinen (mal ehrlich, WER schreibt sowas bei MAL o_O?), dann gewinnt die Serie keinen Blumenstrauß. Die Liebesgeschichte zwischen Io und Tsumiki ist todlangweilig, wobei der Eine nichts rafft und die andere eine derartige Vorzeige-Tsundere ist, dass das sogar die Nebencharas mitbekommen und auch direkt ansprechen.

    Ich kenne zwar die Mangavorlage nicht, aber, wie du ja bereits sagtest, sind 4-Koma-Umsetzungen ja eher Comedy-lastig. Und was das angeht wurde ich gut unterhalten^^.

     
  2. Bakayaro

    24. August 2012 at 11:15

    Acchi Kocchi versucht ein wenig an Lucky Star zu kommen, das ist offensichtlich. Aber wird dieses Niveau wohl nie erreichen. Trotzdem muss ich zugeben, dass mich dieser Anime sehr unterhalten hat und immer wieder für einen lacher gut war. Tsumiki ist nicht die Art von Tsundere die man sonst in Comedy/Romance Animes sieht, punktet aber daher sehr gut bei mir. Ich mag ihre super niedliche schüchterne, manchmal Tsundere Art. Das offensichtliche ist hier für alle offensichtlich… außer für Io. Und wenn dieser Kerl mal wieder auf seine Art charmant wird, bluten wieder die Nasen der Mädels. Ein running Gag, den ich mir komischerweise immerwieder anschauen könnte. Für mich was es auf jeden Fall eine kleine Unterhaltung für zwischendurch, die ich nicht als schlecht bezeichnung würde.

     
 

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