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Rückblick auf die Spring Season: Fate/Zero 2nd Season

27 Jun

Das Prequel zu Fate/stay Night fand in dieser Season nun seinen Abschluss. Achtung, das Review ist nicht ganz spoilerfrei!

Als erstes ein Link auf mein Review zur ersten Hälfte der Serie. Das erspart mir die Mühe nochmal was zur Story schreiben zu müssen ;) Wie ich dort sagte, hatte ich anfangs etwas Probleme, mir die diversen Charas zu merken. Diesmal hatte ich mir die Personen aber schon ein bisschen verinnerlicht und so waren es nur die Nebencharas, die mir Sorgen machten. Ansonsten setzte die 2nd Season da an, wo die erste aufgehört hatte: Es ging um den Kampf zwischen Saber, Rider und Caster. Und während in der ersten Staffel viel geredet wurde, ging es hier gleich richtig zur Sache.

In gewohnt toller Optik setzte sich das Duell der Servants fort, und es kam bald zum Tod des ersten Master-Servant-Pärchens (was ja in der ersten Staffel noch gefehlt hatte). So bekam man endlich den Eindruck, dass es neben dem interessanten Plot nun auch actionreiche Kämpfe – wie man sie aus dem Sequel Fate/stay Night kennt – zu bestaunen geben würde. Der Eindruck täuschte nicht, insgesamt ging es in Hälfte 2 mit dem Fortschreiten der Story auch mehr auf dem Schlachtfeld zur Sache. Insgesamt würde ich aber sagen, dass F/SN dennoch insgesamt von den Kämpfen her besser war. Das Plus von F/Z waren allerdings die diversen Intrigen der Charaktere untereinander, die mich als Zuschauer an den Bildschirm fesselten. Das kam für meinen Geschmack im Sequel etwas zu kurz. (Übrigens habe ich Fate/stay Night inzwischen gesehen, wie man unschwer erkennen kann. ^^ Das war zum Zeitpunkt der ersten Staffel noch nicht der Fall.)

Tragische Momente gab es diesmal ebenfalls zuhauf. Bis auf Caster mochte ich alle Servants mehr oder weniger gern, dementsprechend haben mich dann die Sterbeszenen mitgenommen. Wie etwa Rider sich von seinem Master Waver verabschiedet und ihm befiehlt ein guter Untertan zu sein hat mich einige Tränen gekostet. Zwar kein Servant, aber auch extrem tragisch war der Tod von Maiya. Was mich komischerweise kaum interessiert oder berührt hat, waren die Flashbacks auf Kiritsugus Vergangenheit. Die Zombie-Krankheit wirkte doch etwas weit hergeholt, und den Bezug zur späteren Story habe ich auch nicht komplett verstanden. Kiritsugu war aber trotzdem mein Lieblingschara, seine Beweggründe und Logik konnte ich erstaunlich gut verstehen. Auch warum er so und nicht anders mit Saber und den anderen Menschen in seiner Nähe umgegangen ist. Bei den restlichen Charas hat sich auch nichts an meiner Meinung geändert, dass wir aber mehr von Kariya und Berserker sehen durften sowie Berserkers wahre Identität gelüftet wurde fand ich gut. Und Kirei Kotomine hasse ich nun noch mehr, als es schon nach F/SN der Fall war. ^^

Hui, sexy! ;)

Im Laufe der Folgen lichtete sich der Cast dann immer mehr, bis es zum Showdown und des Erscheinen des heiligen Grals kam. Die letzten beiden Folgen fand ich dann aber etwas arg wirr. Kiritsugus Zusammentreffen mit dem Gral hatte was von einem Drogentrip *lol* Das hat meinen Gesamteindruck von der Serie doch etwas beeinträchtigt. Die Szenen danach, in denen wir etwa sahen was die Beteiligten des Grail Wars nun so treiben waren dagegen nochmal richtig toll bzw. rührend. Etwa wie Kiritsugu  – wie schon in F/SN angedeutet wurde – Shirou als Kind vor dem Feuer rettet (und nebenbei habe ich mal erfahren, was dieses Feuer eigentlich wirklich war – nichts anderes als die Nachwirkungen des Erscheinens des heiligen Grals). Bei Rins Mutter musste ich etwas schlucken, und auch das Wiedersehen mit Waver war schön. Die Optik war in den letzten beiden Folgen übrigens nochmal besonders toll, da ist vermutlich viel vom Budget für draufgegangen. Als Saber etwa von Flammen umgeben einen Kampf gegen Berserker (und sich selbst) führt musste selbst ich staunen. Und ich bin sonst eher gleichgültig was die Animationen angeht ;)

Opening und Ending:

Fazit:
Die zweite Hälfte war zwar in manchen Belangen der ersten überlegen, aber ich habe sie dennoch etwas schlechter bewertet. Nichtsdestrotrotz mochte ich den Anime sehr und habe mich jede Woche auf die neue Folge gefreut. Sooooo gut wie oft behauptet war Fate/Zero dann aber auch wieder nicht.

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Anime, Anime-Reviews, Fate/Zero 2nd Season, Review

 

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