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Rückblick auf die Spring Season: Kore wa Zombie Desu ka? of the Dead

14 Jun

Ich bin ein großer Fan der ersten Staffel gewesen – kann der Nachfolger daran anknüpfen?

Erstmal Schleichwerbung für das Review zu besagter erster Staffel ;) Der Nachfolger setzt genau da an, wo der Vorgänger aufgehört hat: Ayumu lebt immer noch mit Necromancerin Eucliwood, Masou Shoujo Haruna und Vampir-Ninja Sera zusammen, muss als männliches crossdressendes Masou Shoujo auf Megalo-Jagd gehen. Die peinlichen Situationen, die mir schon in Staffel 1 einigen Spaß bereitet haben, dürfen da natürlich nicht fehlen, und so muss der arme Ayumu gleich zu Beginn einen Megalo in seiner Schule erledigen. Dummerweise wird die gesamte Schülerschaft Zeuge seiner Verwandlung, was nicht gerade dafür sorgt dass er sein Image eines Perversen loswird. Gut, dass Mystletainn-sensei, die magische Kettensäge da Abhilfe schaffen kann! Oder vielmehr könnte…denn kaum ist der Megalo K.O., zerbricht die Waffe und muss erst repariert werden. Und so hat unser Held ein Problem mehr – nun muss er sich auch noch mit den abschätzigen Blicken der Schulkameraden und der Tatsache, das Videomaterial von ihm im rosa Kostüm im Internet der neue Hit ist herumschlagen… Ein normales Leben, wie er es eigentlich gerne führen würde scheint da unmöglich.

Genau wie schon in Staffel 1 trifft der Humor genau meinen Geschmack. Ob Haruna und Co mal wieder alles was Ayumu tut gründlich missverstehen und ihm deswegen dem Stempel eines Perversen aufdrücken, es wieder zur obligatorischen Masou Shoujo-Verwandlung inklusive niedlichem rosafarbenen Kostüm kommt oder der Held in Fantasien über Eucliwood schwelgt: Ich hatte in jeder Folge mehr als genug zu lachen. Ja, viele der Gags mögen flach sein und sich wiederholen. Das schmälert aber nicht den Spaß, den man mit der Serie haben kann. Fanservice wird dank Sera und anderer gut gebauter Mädels auch genügend geboten.

Und die Story? Erstmal tut sich da nicht allzu viel. In den ersten Folgen (und auch insgesamt) gibt es diesmal mehr Storys aus dem Alltag von Ayumu und seinen Mitbewohnerinnen statt actionreichen Kämpfen – und so bekommen wir leider, leider auch nur wenige von seinen Verwandlungen zu sehen ;) In einer Folge wird Eucliwood zum Beispiel krank und Ayumu muss sich als Krankenpfleger betätigen – mit ungewöhnlichen Methoden und mäßigem Erfolg. ^^ Aber es tauchen im Lauf der Folgen auch ein paar neue Charas auf, die frischen Wind ins Geschehen bringen. Etwa Seras Vorgesetzte Sarasvati, die eine Karriere als Idol startet und sich bald in Ayumu verliebt – oder viel mehr in seinen Hintern, auf den sie es fortan abgesehen hat. Oder die mysteriöse Loli Chris, die Ayumu kurzerhand zu ihrem Saufkumpan erklärt – und der weiß schon bald nicht mehr, ob es die „Fee“ wirklich gibt oder ob sie nur ein Produkt seiner Fantasie ist. So viel sei gesagt, sie spielt später noch eine größere Rolle. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit Kyoko-chan, die mit ihrer netten Psycholache für geniale Szenen sorgt.

Auch die „alten“ Charas sind neben unserem Zombie-Protagonisten natürlich wieder mit dabei. Eu ist silent-moe wie eh und je, Sera ist immer noch leicht arrogant und Haruna liebt es immer noch ein Genie genannt zu werden. ^^ Allerdings kommt es mir in den letzten Folgen so vor, als würde sie langsam immer mehr Gefühle für Ayumu entwickelt, da sie in manchen Situationen auffällig viel Wert darauf legt was er von ihr denkt. Auch wenn sie das natürlich nicht zugeben kann. Tsun-Haruna ist aber auch eine nette Abwechslung.

Leider wird es der Staffel ein bisschen zum Verhängnis, dass sie nur 10 Folgen umfasst. So bekommen wir zwar jede Menge Lustiges geboten, einen wirklichen zufriedenstellenden Abschluss der Storyline bekommen wir aber nicht. Gerade die letzten 3 Folgen und die neuen Charas Chris und Nene werfen mehr Fragen auf als die Serie beantworten kann. Ich habe Gerüchte gehört, dass es 2 weitere Folgen im Herbst als DVD/Bluray-Exklusive gibt…schauen wir mal ob das stimmt und dort die Story weitergeführt wird. Ansonsten geht jetzt wieder das Warten auf eine weitere Staffel los *schnüff*

Opening und Ending:

OP und ED sind erneut sehr eingängig. Die kleinen Szenen mit den 3 Fantasie-Eucliwoods nach dem Abspann sind BTW auch superlustig :3

Fazit:
Das Sequel muss sich gegenüber seinem Vorgänger wirklich nicht verstecken. Da es jedoch leider nur 10 Folgen sind, wirkt das Ende etwas seltsam. Hoffentlich müssen wir nicht allzu lange auf eine Fortsetzung warten, denn so kann man das nicht stehenlassen. Trotzdem mag ich KoreZom einfach gerne, und ich hatte jede Menge Spaß mit den pervers-lustigen Abenteuern von Zombie-Masou-Shoujo Ayumu.

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Anime, Anime-Reviews, Kore wa Zombie Desu ka? of the Dead, Review

  1. Lady Raven

    14. Juni 2012 at 19:17

    Irgendwie ist die zweite Staffel bisher völlig an mir vorbeigegangen – und das, obwohl mir die erste Staffel richtig gut gefiel und ich mir den Manga ebenfalls kaufe. XD
    Danke für die Review! Wird auf jeden Fall bald angeschaut!^^

     
  2. Bakayaro

    21. Juni 2012 at 11:07

    Meh =/
    Ich hab glaub ich bei der Folge 11 der ersten Staffel ohne Grund aufgehört. Hatte eine lange Pause und konnte mich noch nicht dazu aufraffen weiterzuschauen. Aber will unbedingt die zweite Staffel schauen also werd ich mir das fürs Wochenende mal vornehmen. ^^

    Haruna <3

     
 

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