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[Review] Beelzebub

27 Mrz

Da es ein bisschen sinnlos gewesen wäre den Eintrag „Rückblick auf die Winter Season 2011“ zu nennen, habe ich es gelassen ;)

Die Story von Beelzebub dreht sich um Tatsumi Oga, einen High School-Schüler mit legendärem Ruf als stärkster Delinquent weit und breit. Eines Tages findet Oga in der Nähe eines Flusses einen seltsamen Mann, der sich kurz darauf in zwei Hälften teilt und ein grünhaariges Baby kommt zum Vorschein. Wie Oga bald erfahren muss, ist besagtes Baby der Sohn des obersten Dämonenlords und soll in der Zukunft die Menschheit zerstören. Und ausgerechnet Oga soll die Rolle des Vaters für den Kleinen übernehmen.

Klingt verrückt? Das ist es auch. Mal ehrlich, wie viele Animes kennt man in denen ein Baby eine der Hauptrollen spielt? Und da Baby Beel alles andere als ein gewöhnliches Kleinkind ist, sind verrückte Abenteuer vorprogrammiert. Vor ungefähr einem Jahr hat die Serie mein Interesse geweckt, da der Anime gerade in Japan anlief und zeitgleich hier in Deutschland der erste Mangaband herauskam. Weil die Meinungen zum Manga überwiegend positiv waren und ich mal Lust auf eine längere Shonen-Serie hatte, habe ich mir dann erstmal die ersten paar Folgen angeschaut. Ein bisschen hat es gedauert, aber dann ist der Funke übergesprungen und so mussten auch die Mangabände her.

Ein großer Freund von Shonen-Serien bin ich nicht wirklich, aber Beelzebub hat es mit den meisten Folgen geschafft mich gut zu unterhalten. Wobei ich sagen muss, dass mir die ersten ~30 Folgen besser gefallen haben als der Rest. So fand ich zum Beispiel die Kämpfe interessanter, als Oga und Co. sich noch in guten alten Prügeleien gemessen haben statt später mit Dämonenattacken. In Shonen-Serien kommt ja häufig das Schema vor, dass der Mainchar mit der Zeit auf immer stärkere Gegner trifft und dann plötzlich wieder eine neue Killerattacke aus dem Hut zaubert. Ganz so schlimm war es hier nicht, aber auch Beelzebub kommt nicht ohne aus. Aber immerhin waren die späteren Superattacken auch witzig – ich sag nur „Super Milk Time“ ;) Ein Kritikpunkt ist aber, dass ungefähr ab Folge 50 kurz nach einem spannenden Kampf nur noch Filler folgten. In den vorletzten beiden Folgen gab es dann nochmal etwas Story, aber man hätte die Serie durchaus auch auf 52 Folgen kürzen können. Schlecht waren die Filler zwar nicht…aber es waren eben nur Filler.

Die Charaktere hatte ich auch alle mehr oder weniger gern. Die beiden Mainchars Oga und Baby Beel musste man sowieso irgendwie mögen, zum Beispiel die Episode in der Baby Beel Angst vor einem Käfer hat war einfach zu lustig. Schlagkräftige Mädels gab es ebenfalls genug, allen voran Hilda, die Dämonenzofe von Baby Beel und Aoi Kunieda, die Anführerin einer starken Mädchenbande. Auch Ogas Schulkameraden und Delinquentenkollegen kamen zu einiger Screentime. Von denen mochte ich Tatsuya Himekama am meisten – auch, aber nicht nur, weil er zuweilen in den Bishie-Modus gewechselt ist und dann echt gut aussah *_* Müsste ich aber einen Lieblingschara nennen, wäre es Ogas Kumpel Takayuki Furuichi (den ich hier BTW auch als Avatar habe ^^). Zum einen sieht er gar nicht mal so übel aus (jaja, Matsu und ihr komischer Männergeschmack xD), zum anderen fand ich witzig wie er ständig hinter irgendeiner Frau her war und dann mehr als einmal in einer missverständlichen Situation gelandet ist. Und natürlich weil der Dimensionstransfer-Dämon Alaindelon (der große Kerl, aus dem Baby Beel zu Beginn des Animes herauskam) sich kurzerhand bei ihm einquartiert und bald darauf ständig betont hat wie sehr er doch in Furuichi verliebt sei. Die Szenen in denen die beiden sich gerade in einer missverständlichen Position befanden und genau dann Furuichis Schwester zur Tür hereinkam waren super. Fangirlherz, was willst du mehr. ;D

Fazit:
Da ich nicht wirklich viele klassische Shonen-Serien kenne, kann ich das vielleicht nicht so gut beurteilen. Aber ich persönliche finde Beelzebub bei weitem besser als Sachen wie Naruto oder Bleach. Wobei auch hier gilt: Zu lange sollte die Serie nicht in die Länge gezogen werden. Dann lieber 30 Bände Story mit Qualität als eine Endlosserie die immer stärker nachlässt. Der beste Anime im Genre ist Beelzebub vielleicht nicht, aber unterhaltsam sind die 60 Folgen allemal.

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Anime, Anime-Reviews, Beelzebub, Review

  1. vigi140

    27. März 2012 at 18:06

    Ich mag den Anime auch. Will mir auch bald die Manga Bände dazu kaufen. Ob es ne Endlosserie wird? Hmmm, ab wann ist eine Serie eine Endlosserie frage ich mich da. Naruto soll dieses Jahr ja noch beendet werden. Bin mal gespannt wie weit es bei Beelzebub noch gehen wird. An DBZ kommt er auf jedenfall noch nicht ran. Goku 4 ever :P

     
  2. Shino-Bakura

    28. März 2012 at 09:50

    @ vigi140
    „Goku 4 ever :P“
    Und das von einem Typen mit Vegeta Avatar. ^^‘
    Tut mir leid, aber das musste jetzt einfach sein.

    Zu Beelzebub selbst kann ich nichts sagen. Ich wollte es damals schon nicht gucken und auch jetzt interessiert es mich nicht. Soll zwar eines der besseren Mangas sein, aber da setzte ich dann doch eher auf HunterXHunter

     
    • vigi140

      28. März 2012 at 17:29

      „@ vigi140
      “Goku 4 ever :P”
      Und das von einem Typen mit Vegeta Avatar. ^^’
      Tut mir leid, aber das musste jetzt einfach sein.“

      -> Ja Vegeta brauch ja auch nen Gegner. Sonst würd das ja kein Spaß machen xD
      Würde Goku sterben, wär wohl Vegetas Lebenssinn dahin, zumindest bis GT.

       
 

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