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Rückblick auf die Fall Season: Kimi to Boku.

02 Mrz

Kimi to Boku ist auch einer dieser Fälle, bei denen man die eigentlich 26 Folgen auf 2 Seasons verteilt hat. So wie es bei Fate/zero oder Kyoukai Senjou no Horizon auch der Fall war.

Die Story dreht sich um 4 Jungs im Teenageralter, die sich alle schon seit frühester Kindheit kennen. Und so verbringen die vier auch ihre Highschool-Zeit alle gemeinsam. Zusammen erleben sie dann mehr oder weniger witzige Dinge auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden.

Ich weiß ja nicht, ob es da nur mir so ging. Aber mich hat die Beschreibung von Kimi to Boku schon beim ersten Lesen direkt an Serien wie Lucky Star oder Nichijou erinnert. Nur dass es hier eben um Jungs statt um (möglichst moe gestaltete) Mädchen geht. Diese beiden Serien mag ich – wie ich bestimmt schon tausendmal irgendwo erwähnt habe – sehr gern. Und wenn man das Grundprinzip einer Slice of Life-Comedy auch mit (hoffentlich hübschen) Jungs haben kann, dann ist das doch super und ein Grund mal reinzuschauen :) Was mich allerdings wiederum skeptisch gemacht hat, war die Tatsache dass der Anime von J.C.Staff produziert wird – die haben sich in letzter Zeit bei mir mit „Krachern“ wie Hidan no Aria oder Kamisama no Memochou nicht gerade beliebt gemacht. Und schon bei diesen beiden hätte ich rein von der Story her etwas besseres erwartet. Ob ich also wieder enttäuscht werden würde?

In Folge 1 ist mir gleich der recht pastellfarbene Zeichenstil aufgefallen. Ich habe auch nicht gegen „buntere“ Animes, aber wie schon bei Hourou Musuko und Usagi Drop in der letzten Zeit fand ich es auch hier optisch schön (wenn es auch nicht so ausgeprägt war wie in diesen beiden Vertretern). Storytechnisch ist nicht soooo viel passiert, aber hey, wann ist das in einem Slice of Life-Anime schon mal der Fall? Bekanntermaßen liegt da der Fokus mehr auf kleinen, manchmal witzigen, Alltagsgeschehnissen. Und damit wurde man bei Kimi to Boku bestens bedient. Ein bisschen war es aber auch hier so wie in vielen Animes der letzten Zeit: Der Anfang war gut, dann gab es einen kleinen Durchhänger, während dann das Ende wieder richtig gut war. Mir ging es so, dass ich die letzten Folgen zum Saisonende erst mal noch hinter mich bringen wollte, dann aber die Folgen wieder so gut fand dass ich nun der 2.Staffelhälfte regelrecht entgegenfiebere.

Kommen wir zu meinem persönlichen Highlight, den Charas. Ein Anime mit 5 Jungs in den Hauptrollen ist doch geradezu ein Fangirl-Paradies :) Und meinen Favoriten hatte ich auch schnell gefunden: Kaname Tsukahara <3 Erstens wegen seines Aussehens (mein Megane-Fetisch mal wieder xD) und zweitens wegen seinem Charakter. Ich meine, ich würde auch öfters mal ausrasten wenn ich solche Freunde hätte ;) Übrigens waren die Szenen in denen man die Jungs als Kindergartenkinder gesehen hat total süß – richtig zum Knuddeln~ Nummer zwei auf meiner KtB-Bishie-Hitliste ist Shun Matsuoka. Ich fand ihn schon am Anfang des Animes toll, als er noch lange Haare hatte (es war wahnsinnig lustig wie er da oft für ein Mädchen gehalten wurde). Aber nach dem „Frisörbesuch“ hat er dann mein Fangirl-Herz so richtig zum Schlagen gebracht. Dann kommen die Zwillinge Yuuki und Yuuta Asaba. Die trockene Art der beiden fand ich stellenweise echt herrlich. Yuuki mag ich etwas lieber als Yuuta. Keine Ahnung warum. ^^ Den letzten Platz belegt Chizuru Tachibana (sorry, Chizuru! ^^). Mir war er ein bisschen zu nervig, lustig fand ich es aber wenn die anderen ihn auf seine Größe angesprochen haben, worauf er ziemlich allergisch reagiert hat.

Und jetzt sorry für das ganze Fangirl-Geschwärme xD Auch hier muss man sich über die zweite Staffel keine Gedanken machen, die kommt auf jeden Fall im April.

Opening und Ending:

Fazit:
Wieder mal ein Slice of Life-Anime genau nach meinem Geschmack. Wer das Genre auch so mag wie ich, sollte auf jeden Fall mal reinschauen. BL-Andeutungen braucht ihr übrigens keine zu erwarten, Animes mit ausschließlich männlichen Maincharas werden in der Hinsicht leider oft von Vornherein abgestempelt…

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Anime, Anime-Reviews, Kimi to Boku, Review

  1. Fufu

    2. März 2012 at 15:12

    Aww, einer meiner Lieblingsanime*___* Kaname war ja auch mein absoluter Liebling, aber ich kann es einfach nicht verstehen, wenn die Leute Shun mögen oO
    Ich fand den Anime jedenfalls durchgehend gut bzw die erste Folge war das einzige, was mir NICHT super gefallen hat… Ich persönlich fand die etwas langweilig, aber dafür war der Rest umso besser^^

     
 

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