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Rückblick auf die Fall Season: Maji de Watashi ni Koi Shinasai!

14 Feb

Weiter geht der Review-Spaß mit MajiKoi.

Kawakami City ist dafür berühmt, sehr viel Wert auf seine lange Geschichte rund um die legendären Samurai-Krieger zu legen. Gesunder Kampfgeist ist hier nicht nur ein wichtiger Faktor fürs Ansehen, sondern bestimmt auch den Erfolg in der Schule.
Yamato, ein Schüler im zweiten Highschool-Jahr verbringt die meiste Zeit mit seinen besten Freunden, die er allesamt schon seit Kindertagen kennt. Die sieben sind unzertrennlich und unternehmen zusammen viele Dinge. Dann kommen mit dem neuen Semester auch 2 neue Schülerinnen dazu, und kurz darauf beginnen sich die Dinge zu ändern…

Soweit die Storyzusammenfassung, die mich vor dem Beginn der Season dazu bewegt hat, in Maji de Watashi ni Koi Shinasai reinzuschauen. Interessant war für mich auch der Fakt, dass der Anime auf einer (recht fanservice-lastigen) Visual Novel basiert. Solche Umsetzungen sind ja oft recht gut (zumindest die die ich bisher kenne), und daher dachte ich mir dass auch MajiKoi etwas nach meinem Geschmack sein könnte.

Die erste Folge fing dann auch richtig gut an. So gut, dass ich sehr positiv überrascht wurde. Verschiedene Teams traten in einer Art Wettkampf gegeneinander an, der mich irgendwie an Spiele wie die Samurai Warriors-Reihe erinnerte. Auch wirkten die weiblichen Charas richtig cool und stark, und auch für die Bishie-Liebhaberin gab es ein paar hübsche Jungs zu sehen. In dem Moment dachte ich mir „wenn der Anime so bleibt könnte es einer meiner Season-Favoriten werden“. Nur leider sollte ich mich da sehr getäuscht haben.

Denn schon in Folge 2 fing es an: Die eben noch so cool wirkenden Mädels hatten auf einmal nichts anderes mehr im Kopf, als dem männlichen Mainchar an die Wäsche zu gehen. An sich noch kein Problem…aber daran änderte sich im Lauf der Folgen fast nichts mehr. Wirklich spannende oder interessante Szenen fallen mir beim besten Willen nicht mehr ein. Der Höhepunkt (oder auch Tiefpunkt) war die Folge in der der Mainchar und eines der Mädels fast die halbe Folge lang nackt im Bad standen und über irgendwelches Zeug gelabert haben. Nichts gegen Fanservice, aber das war einfach nur blöd und sinnlos. Auch das Ende war eher so lala. Da hätte man mehr draus machen können. Nun fehlen mir die Kenntnisse über die Original-VN, da ich sie nicht gespielt habe. Aber soweit ich es gelesen habe, soll die VN zu den besseren gehören, und allein der eher Slice of Life-lastige Prolog (in dem noch keine romantischen Szenen vorkommen) hätte vom Material her locke für die komplette Serie gereicht. Warum man dann einen reinen Harem-Anime daraus gemacht hat ist mir ein Rätsel. Wohl wieder mal ein Fall von „Sex Sells“.

Ein paar Sätze noch zu den Charas. Den Mainchar Yamato Naoe mochte ich zu Beginn recht gerne, weil er als Teamstratege einen recht intelligenten Eindruck machte…als er dann aber nur noch zum Lustobjekt des weiblichen Casts herabgesetzt wurde war es damit bald vorbei. Noch am besten fand ich Momoyo Kawakami, die immerhin kämpferisch einiges drauf hatte, aber leider dann auch auf den „Alle lieben Yamato“-Zug aufspringen musste… Die übliche dauer-fröhliche Klassenkameradin war hier Kazuko Kawakami. Das nervige und aufdringliche Stalker-Mädel hörte dagegen auf den Namen Miyako Shiina. Ganz okay fand ich Yukie Mayuzumi, die Unterhaltungen mit ihrem Handyanhänger Matsukaze waren vielleicht noch das lustigste an der Serie. Noch jemanden vergessen? Ach ja, die (natürlich blonde) deutsche Austauschschülerin Christiane Friedrich, die außer ein paar Dingen aus Drama-Serien fast nichts über Japan wusste. Da kenne ich einige Leute, die besser für einen Schüleraustausch nach Japan geeignet wären ;)

Wird es eine zweite Staffel geben? Keine Ahnung, und meine persönliche Meinung wäre: muss nicht sein. Studio Lerche sollte lieber an einer zweiten Staffel von Carnival Phantasm arbeiten statt daran ;)

Opening und Ending:

Fazit:
Egal, ob die Originalnovel nun gut oder schlecht ist: Der Anime war jedenfalls eher in die letztere Kategorie einzuordnen. So war es nur ein ziemlich banaler Harem mit Martial Arts-Elementen – wem’s gefällt.

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Anime, Anime-Reviews, Maji de Watashi ni Koi Shinasai!!, Review

 

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