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Rückblick auf die Fall Season: Mashiroiro Symphony – The Color of Lovers

31 Jan

Das nächste Review steht an und heute nehme ich Mashiroiro Symphony genauer unter die Lupe.

Irgendwie hat mich der Titel auf den ersten Blick im Season-Preview angesprochen. Vielleicht weil dort stand, dass der Anime auf einer Visual Novel bzw. einem Eroge basiert und ich mir etwas ähnlich Gutes wie Clannad versprochen habe? Okay, vergesst den zweiten Teil des Satzes. ^^ Nein, jede VN-Umsetzung schaue ich mir nun wirklich nicht an, aber hier wollte ich halt mal reinschauen.

Diese Story mit „Mädchenschule nimmt neuerdings auch Jungs auf (oder umgekehrt) und die Alteingesessenen finden das nicht gerade toll“ ist nun wirklich nichts neues, sondern findet sich in so manchem Anime und Manga wieder. Hier hatte ich das Gefühl, dass diese Tatsache aber eigentlich gar nicht mal so im Vordergrund stand. Klar, zu Beginn hat die Musterschülerin Airi Sena den neuen Jungs das Leben schwer gemacht, weil sie absolut gegen den Plan der Schulzusammenlegung war. Aber das hat sich eigentlich erstaunlich schnell gelegt. Da hätte ich mir mehr Tsundere-Szenen gerechnet, nach dem Motto „ich hasse Jungs ja eigentlich total, weil die alle Perverse sind – aber jetzt habe ich mich doch in einen verliebt und will es nicht zeigen“ ;) Stattdessen ist schon recht bald in der Story der Nuko Club von der älteren Schülerin und Clubgründerin Miu Amaha in den Mittelpunkt gerückt. Diesem Club sind natürlich – wie es sich für einen Harem-Anime eben gehört – nach und nach einige Mädels beigetreten (Jungs natürlich auch, es muss ja einen Hahn im Korb geben ^^). Allen voran natürlich die schon erwähnte Gründerin Miu Amaha, die eine riesige Tierliebhaberin ist und das seltsame katzenartige Wesen Pannya gesund gepflegt hat. (Hat sich eigentlich niemand mal darüber gewundert WAS dieses Pannya genau für ein Tierchen ist? Also ich schon ^^) Und auch die besagte Airi Sena darf nicht fehlen, die ich erst für eine nervige Tsundere hielt, aber dann mochte ich sie doch ganz gerne. Deren Kindheitsfreundin Sana Inui ist auch mit von der Partie  – sie fand ich dagegen ziemlich nervig, mit ihrem ständigen Hass auf Männer und ihrer Eifersucht auf alle, die Miu zu nahe kamen. Auch nicht zu vergessen ist Angie, die Maid, die zu Beginn des Animes noch keinen Master hat, ihn später aber in Mainchar Shingo findet. Dessen jüngere Stiefschwester Sakuno ist auch gut mit allen Mädels befreundet. Und last but not least eben der Mainchar Shingo Uryuu, der wie oft im Harem-Anime eigentlich kein sonderlicher Schönling ist, dem aber alle Mädchenherzen irgendwie zufliegen. Für ihn gab es dann ja romance-technisch genug Auswahlmöglichkeiten. Aber ohne das Ende spoilern zu wollen, mit wem der männliche Mainchar am Ende dann zusammenkam hat mich doch etwas überrascht. Mit dieser Variante hätte ich anfangs nicht gerechnet.

Wegen einer zweiten Staffel: ich kenne das Original-Game nicht, aber da die Story einen recht runden um abgeschlossenen Eindruck gemacht hat, vermute ich nicht dass da noch etwas kommt, maximal eine OVA. Schlecht finden würde ich es aber nicht, und falls es doch weitergehen sollte bin ich wieder mit dabei.

Opening und Ending:

Fazit:
Eine doch recht schöne VN-Umsetzung, die mich besser unterhalten hat als ich zu Beginn gedacht hätte. Kein Meisterwerk, aber eine solide Harem-Romance-Story.

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Anime, Anime-Reviews, Mashiroiro Symphony - The Color of Lovers, Review

  1. Shino-Bakura

    1. Februar 2012 at 07:32

    Die Serie sieht ja schon fast nach etwas aus, wo ich mal hätte reingucken sollen. Das lief jetzt vergangene Season? Wieso ist mir die Serie bloß überhaupt nicht aufgefallen? Schon komisch irgendwie. War das eigentlich eine Harem Serie mit, oder ohne Fanservice?

     
    • Matsu

      1. Februar 2012 at 11:18

      Eher ohne Fanservice, deswegen war die Serie auch mal eine schöne Abwechslung ^^

       
 

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