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Rückblick auf die Summer Season: The iDOLM@STER

19 Jan

Das iDOLM@STER-Review hätte ich um ein Haar vergessen ^^“ Geht mir oft so bei Serien, die mehr als die üblichen 12 oder 13 Folgen laufen…

Bisher kannte ich das iDOLM@STER-Franchise noch nicht, dieser Anime hier war also mein Einstieg. Wenn man MAL glauben darf, basiert das ganze übrigens auf einem Xbox 360-Game. Zuerst habe ich den Anime ignoriert, weil ich dachte hier müsste man eventuell Fan des Spiels sein oder Vorkenntnisse haben um das ganze richtig verstehen zu können und Spaß daran zu haben. Aber es war dann doch nicht so, wie ich bald rausfand. Daher habe ich einfach mal mit der Serie angefangen.

Der Anime erzählt die Story von 12 (bzw. 13) angehenden Idols der Agentur 765 Pro. Im Laufe der Serie bekommen die Mädels so einige Angebote für TV-Shows, Konzerte und werden dabei immer populärer. Auch die Intrigen einer anderen Idol-Agentur können den Mädels auf ihrem Weg nach oben nichts anhaben. Ein bisschen hat der Anime an eine Dokumentation erinnert. Der Cast ist hier natürlich recht groß. Neben den Idols gibt es unter anderem noch den Produzenten der Mädels, der die ganze Serie über namenlos bleibt und immer einfach „Producer-san“ genannt wird. Oder das Ex-Idol Ritsuko, die normalerweise die Auftritte ihrer Schützlinge organisiert, aber auch schonmal selber mit einspringt, wenn Not am Mann ist. Und in solche Situationen gerieten die Mädels oft, denn wenn 13 unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen ist Chaos vorprogrammiert. Stimmt’s?

Sowohl vom Charakter als auch vom Aussehen her sollte hier für jeden Geschmack etwas dabei sein. Von der etwas hochnäsigen Tsundere über die mysteriöse Schönheit bis hin zum etwas tollpatschigen Mädel. Fangen wir mal mit Ritsuko an: sie ist eigentlich in der Agentur für die Organisation zuständig, woran sie auch ihren Spaß hat. Als die Idol-Truppe aber rauskriegt dass sie früher ein Idol war wird sie kurzerhand gezwungen mit auf der Bühne zu stehen – zur Freude ihres damaligen Fanclubs. Äußerst viel Screentime bekommen hat Haruka Amami, daher kann man sie prinzipiell auch als die Heldin dieses Animes bezeichnen. Sie ist ziemlich tollpatschig, behält aber immer ihr Ziel im Auge und gibt niemals auf – sehr zur Freude vom Producer. Die jüngsten in der Idoltruppe sind die Zwillinge Mami und Ami Futami. Die beiden lieben es ihren Kolleginnen Streiche zu spielen und sehen fast absolut gleich aus. Das einzige Unterscheidungsmerkmal sind ihre Frisuren, was die beiden natürlich dazu einlädt schon mal die Rollen zu tauschen. Dagegen die älteste im Bunde ist Azusa Miura ist ein eher ruhiger Charakter, Typ „große Schwester“. Sie hat einen furchtbar schlechten Orientierungssinn, weswegen sie sich auch schonmal hoffnungslos verirrt. Auch noch ziemlich jung ist mit 14 Jahren Yayoi Takatsuki. Sie ist die älteste von 5 Geschwistern und kümmert sich oft um die Kleinen, außerdem versucht sie ihre Familie finanziell zu unterstützen indem sie neben dem Idolbusiness noch Nebenjobs annimmt. Iori Minase ist dagegen ein recht verwöhntes Mädchen aus reichem Hause – aber auch wenn sie oft sehr versnobt wirkt, ist sie doch eigentlich nett und sorgt sich um ihre Freunde. Eine typische Tsundere also ;) Die schüchterne Yukiho Hagiwara will trotz ihrer Ängste ein Idol werden. Eines ihrer Hobbys ist es Gedichte zu schreiben, aber normalerweise traut sie sich nicht ihre Werke anderen Leuten vorzutragen.
Während andere Leute hart für gute Noten oder gutes Aussehen arbeiten müssen, fällt Miki Hoshii das meiste einfach so zu. Wegen ihres Aussehens bekommt sie massenweise Liebesbriefe von Jungs. Mehr weibliche als männliche Fans hat dagegen Makoto Kikuchi, weil sie eher maskulin wirkt und auch locker einen edlen Anzug tragen kann. Aber manchmal ist ihr das gar nicht so recht… Die ernste und coole Chihaya Kisaragi liebt und lebt die Musik und würde auf die restlichen Dinge, die das Idol-Dasein so mit sich bringt gerne verzichten. Sie wird oft als sehr erwachsen eingeschätzt, dabei hat sie oft nur ein Problem, mit anderen Leuten ins Gespräch zu kommen. Die fröhliche und lebhafte Hibiki Ganaha ist eine große Tierliebhaberin: sie verfügt über einen regelrechten Privatzoo, der aus Haustieren aber auch Exoten wie einem Krokodil besteht. Und zu guter letzt gibt es noch die mysteriöse Takane Shijou, die zur Hälfte Europäerin ist und viele Sprachen beherrscht.

An erinnerungswürdigen Szenen fällt mir zum Beispiel eine Episode ein, in der ein Shooting für Brautmoden stattfand und die „Braut“ aufgrund einer Verwechslung vom Ort des Shootings entführt wurde, bis es dann am Ende zu einem Happy End für die wahre Braut und ihren Bräutigam kam. Oder einmal stürzt Hibiki einen Abhang herunter und verpasst fast einen wichtigen Drehtermin – aber ihr Hamster (!) kann gerade noch rechtzeitig ihre Kolleginnen zu Hilfe rufen. An dieser Stelle musste ich wahnsinnig lachen. Auch die obligatorische Weihnachtsfolge hat mir sehr gut gefallen. Die für mich am Abstand schönste Szene lieferte aber Folge 20. Diese Folge war generell für iDOLM@STER-Verhältnisse ungewöhnlich ernst, aber das Highlight kam zum Schluss: als Chihaya zu singen anfing konnte ich mir die Tränen nicht mehr verkneifen. Die Stelle könnte ich mir immer wieder angucken und das Lied ist natürlich sofort auf meinen MP3-Player gewandert. Wer auch mal wissen will von was ich rede schaut hier rein (Achtung, Spoilergefahr):

Opening und Ending:

Openings gibt es 2 Stück und bei den Endings hatte sogar jede Folge ein anderes…hier stellvertretend das von der ersten Folge :)

Fazit:
Die Abenteuer der angehenden Idole von 765 Pro haben mich zum Lachen und auch mal zum Weinen gebracht, sie waren mal spannend und mal eher ruhig. Insgesamt wurde ich hier super unterhalten, was ich vorher so bei einem Anime über das Idolbusiness (was mich mit realen Idols praktisch null interessiert) nicht erwartet hätte. Schön fand ich auch, dass das ganze auf unnötige Fanservice-Szenen verzichtet hat – was heute bekanntermaßen eher eine Seltenheit ist.

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Anime, Anime-Reviews, Review, The iDOLM@STER

  1. Fufu

    21. Januar 2012 at 12:56

    Das hört sich ja echt mal nicht schlecht an :3 Ich werd mal reinschauen^^

     
 

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