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Rückblick auf die Fall Season: Fate/Zero

13 Jan

Heute schreibe ich über einen der meistgehypten Animes der letzten Season – Fate/Zero.

Als erstes muss ich sagen, dass ich mich nicht gerade als Experte bezeichnen würde, was die Werke von Type Moon angeht. Bisher kenne ich den Anime und den ersten Mangaband von Tsukihime, sowie 5 Mangabände von Fate/stay night und den Movie Unlimited Blade Works (und die OVA Carnival Phantasm, wenn das auch zählt). Kara no Kyoukai kenne ich z.B. bis jetzt noch nicht. Allerdings mochte ich die Charaktere in diesen Werken schon immer, besonders die aus Fate/stay night. Also hat mich auch Fate/Zero auf Anhieb interessiert. Da es auch zeitlich vor F/SN spielt, musste ich mir nicht viele Gedanken machen ob mir da vielleicht die nötigen Vorkenntnisse fehlen. Also bin ich einfach mal unvoreingenommen an den Anime rangegangen.

Folge 1 fing dann aber doch recht verwirrend an, mit lauter Personen bei denen ich dachte „Muss man die bereits aus F/SN kennen, um alles verstehen zu können?“. Aber man musste scheinbar nicht, denn gegen Ende der Folge wurden die ersten Servants beschworen und spätestens da hatte ich dann ein bisschen Überblick über das Geschehen bekommen. Und etwas nachlesen in den Charakterprofilen auf MAL war auch sehr hilfreich ;) Apropos Servant-Beschwörung, der Moment als Saber erschienen ist war schon ziemlich beeindruckend und machte Lust auf mehr. Genauso wie das tolle Opening „Oath Sign“, welches in Folge 1 als Ending lief. Sowohl der Song als auch das Video dazu sind toll.

Also war nach Folge 1 meine Begeisterung doch recht groß. Die darauffolgenden Episoden fand ich dann aber wieder weniger fesselnd, trotz dem immer größer werdenden Hype. Wobei oft auch die hübsche Optik der Serie gelobt wurde…klar kann ich da nur zustimmen, aber das ist für mich ein eher unwichtiger Punkt, wenn der Rest stimmt. Nach der Schwächephase in der Mitte wurde es gegen Ende dann wieder deutlich besser, bis es in der dramatischen letzten Folge und einem dermaßen fiesen Cliffhanger gipfelte…nun müssen wir bis April warten bis wir erfahren wie es weitergeht T_T

Da Fate/Zero nicht in der selben Zeit spielt wie das Sequel F/SN, kommen natürlich auch einige andere Charaktere vor. Mehr oder weniger sympathische, muss ich sagen. Und mein Gedächtnis wohl nicht mehr das Beste ist und ich mir die Namen der Personen und welcher Servant zu welchem Master gehört nie merken konnte bin ich dem Internet dankbar für dieses praktische Bild hier:

Emiya Kiritsugu scheint mit dem Mainchar aus Fate/stay night verwandt zu sein, wenn ich das aus dem gleichen Nachnamen schließen darf. ^^ Warum er aber bisher noch mit der Mutter von Ilyasviel von Einzbern herumhängt verstehe ich zwar noch nicht ganz…aber warum nicht xD (Klar, die beiden haben ein Kind miteinander, aber wie es dazu gekommen ist und so ^^) Sein Servant Saber war schon im Vorgänger einer meiner Lieblingscharas. Toll fand ich hier die Szenen in denen sie im schwarzen Anzug aufgetreten ist und Irisviels Mercedes gefahren hat – an Saber ist ein toller ritterlicher Bishie verloren gegangen, wie man auch in der OVA Fate/Prototype gesehen hat. Ansonsten mag ich das Pärchen Waver Velvet und Rider noch ziemlich gerne. Rider ist einfach zu toll, wenn er zum Beispiel Videospiele einkaufen geht oder seinen recht feigen Master wieder vor irgendeiner Gefahr beschützen muss. Und Waver brachte mich oft zum Lachen, weil er den gleichen Seiyuu wie Italia aus Axis Powers Hetalia hat (Daisuke Namikawa) und der genauso ein Feigling ist. ^^ Dem Rest stand ich größtenteils eher neutral gegenüber, nämlich Archer, Lancer und Assassin sowie ihren Mastern. Über Berserker und Kariya Mato ist nicht allzuviel bekannt geworden, daher habe ich zu den beiden noch keine rechte Meinung. Wen ich aber so gar nicht abkonnte sind Caster und sein Master Ryuunosuke Uryuu. Caster ist schon ein ziemlich schräger Typ, seine Einbildung dass Saber seine ehemalige Geliebte sei hat ihn in meiner Sicht irgendwie zu einem Stalker-Typen gemacht. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass er schonmal Kinder für seine Experimente ermordet…aber von einem fiesen Magier erwartet man das irgendwie auch xD Noch wesentlich perverser und abartiger war da sein Master. Ein derartige kaltblütiger und skrupelloser Kerl…bei den Szenen mit ihm sind mir beim Gucken oft kalte Schauer den Rücken heruntergelaufen. Eines muss man dem Cast aber lassen: Er besteht durchgehend aus interessanten Typen. Der Hintergrund der Servants ist selbstverständlich sowieso bei den meisten rätselhaft, aber auch darauf wenn die Backstory der Master aufgeklärt bin ich schon sehr gespannt.

Zu Staffel 2 muss ich hier jetzt keine Spekulationen anstellen, es ist schließlich schon bekannt, dass und wann die laufen wird ;)

Opening und Ending:

Fazit:
Fate/Zero ist ein wirklich guter Anime, und besonders wer Fate/stay night oder andere Werke von Type Moon mochte wird bestimmt auch F/Z mögen.

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Anime, Anime-Reviews, Fate/zero, Review

  1. Mikaya

    13. Januar 2012 at 22:22

    Nettes Review! ;) Fate/Zero war bis jetzt schon mal besser als Fate/ Stay Night, bei Fate/Stay Night gab es zwar insgesamt mehr Kämpfe aber auf die Charaktere wurde weniger eingegangen.
    Schau bitte auch noch unbedingt Kara no Kyoukai an, du verpasst sonst was Matsu ;D Notfalls wenn es nicht anders geht auch in deutsch, die Synchro ist auch da nicht übel, aber schau dir die Filme an! *sollte nicht bedrohlich oder so klingen XD *

     
    • Matsu

      14. Januar 2012 at 12:15

      Werd ich machen, ich hatte das eh schon länger vor ;)

       
      • chibi`

        16. Januar 2012 at 03:09

        Kara no Kyoukai habe ich auch noch vor mir. Ich erwarte aber nicht viel. Was ich bisher so gelesen habe geht recht eindeutig in eine Richtung: Optisch einfach wirklich Bombe – unfassbarer toller Soundtrack Yuki Kajiura, sowie tolle Songs von Kalafina. Die ersten Singles von Kalafina waren ja allesamt OP/EDs für „The Garden of Sinners“.

        Jedenfalls: Coalgirls (http://coalgirls.wakku.to/?p=2931)

         
  2. chibi`

    16. Januar 2012 at 03:04

    Ja – die Action kam leider noch viel zu kurz. Da erwarte ich in der zweiten Staffel mehr. Wesentlich mehr. Muss ja endlich mal zur Sache gehen.

    Optisch ist es wie von ufotable gewohnt: Einfach der Hammer. Gibt zwar gegen Ende den ein oder anderen Aussetzer, aber damit kann man leben. Musikalisch bin ich allerdings leicht enttäuscht. OP und ED sind super. Keine Frage. Der OST selber ja auch – nur kommt er noch viel zu wenig zum tragen. Dabei stammt er von Yuki Kajiura. Da will man mehr hören!

    Das Bild btw. ist falsch.
    Zumindest was den Master von Assasin angeht. Auf dem Bild sehen wir Kireis Vater. Der ist irgendwie „Wächter des ‚Holy Grail War'“. Kirei ist das:
    http://www.fightersgeneration.com/np/fate/kirei-fate.png

    Nun das elendige Warten. Ich habe sowas böses am Ende der ersten Staffel schon geahnt, als bekannt wurde, dass man eine Season Pause einlegt. :<

     
    • Matsu

      16. Januar 2012 at 16:17

      Den falschen Kirei habe ich gar nicht bemerkt *lol*

       
 

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