RSS
 

Rückblick auf die Summer Season: Usagi Drop

26 Okt

Ich habe selten große Erwartungen an einen Anime. Aber Usagi Drop hat es doch mal geschafft Erwartungen in mir zu wecken. Ob die wohl erfüllt wurden?

Ich hatte schon bevor der Anime angekündigt war Gutes vom Manga gehört und ich wollte ihn auch mal lesen. Aber wie so vieles landete Usagi Drop (was unter dem Titel Bunny Drop in den USA erscheint) erstmal bloß auf meiner Plan-to-Read Liste, und wäre dort wohl auch eine lange Zeit geblieben. Mich interessieren einfach zu viele Mangas ;) Aber dann kam die Ankündigung zum Anime. Und natürlich musste ich den sofort anschauen.

Und von Anfang an war ich begeistert. Schon die erste Folge, in der die stille kleine Rin allein im Garten steht und die Lieblingsblumen ihres Vaters betrachtet, während die Erwachsenen nichts besseres zu tun haben als über das uneheliche Kind des verstorbenen Großvaters zu diskutieren, hat mich fast zu Tränen gerührt. Wenigstens einer aus der Familie zeigte gleich so etwas wie Zivilcourage – ausgerechnet der 30-jährige Single Daikichi. Er beschließt, Rin bei sich aufzunehmen, weil er nicht mit ansehen will wie seine Familie bloß darüber redet wie sie dieses „Problem“ loswerden können. Und damit beginnt für die beiden eine sehr aufregende aber auch sehr schöne Zeit, die wir als Zuschauer mitverfolgen können.

Das Pacing des Animes ist eher langsam und ruhig, was aber sehr gut zur Story passt. Genauso wie der leicht pastellfarbig wirkende Zeichenstil der Serie. Im Lauf der 11 Folgen erleben wir einige Begebenheiten aus dem neuen, manchmal chaotischen Alltag von Rin und Daikichi. Zum Beispiel Rins erste Besuche im Kindergarten, ihre Einschulung, wie sie Freunde kennenlernt. Daikichi macht sich derweil auf die Suche nach Rins mysteriöser Mutter, die er auch findet…abersie hat kein richtiges Interesse an ihrer Tochter, wie es scheint.

Sehr schön finde ich auch die Charakterentwicklung. Während Rin in der ersten Folge noch ein furchtbar schüchternes kleines Mädchen ist, was mit ihrer Familie so gar nicht klar kommt, ist sie später so lebhaft und aufgeweckt wie man es von einem siebenjährigen Kind erwartet. Zum Beispiel versteht sie sich erst überhaupt nicht mit der Tochter von Daikichis Cousine, Reina. Später sind die beiden dann die besten Freundinnen. Auch Daikichi macht im Lauf der Geschichte Veränderungen durch. Am Anfang lebt er regelrecht für seine Arbeit und ist einer der besten Mitarbeiter in seiner Firma. Aber als er dann bemerkt, dass sich die Arbeit und seine Aufgabe sich um Rin zu kümmern nicht miteinander vereinbar sind, lässt er sich auf einen anderen Posten versetzen. Zu seiner Überraschung macht ihm diese Aufgabe dann sogar viel Spaß. Außerdem wirft der ‚ewige Single‘ Daikichi später auch ein Auge auf die Mutter von Rins Schulfreund Kouki :)

Opening und Ending:

Fazit:
DER Anime der letzten Zeit. Nicht nur weil ich ein riesiger Slice-of-Life Fan fand Usagi Drop einfach nur toll. Wenn es nach mir ginge hätte der Anime locker nochmal 11 Folgen haben können.

Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on TumblrEmail this to someone

Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

Email - Twitter - Facebook

 

Tags: Anime, Anime-Reviews, Review, Usagi Drop

  1. CampingHero

    26. Oktober 2011 at 22:36

    Stimme absolut zu, habe den zwar noch nicht zuende gucken können da die Subgruppe meines Vertrauens zuviel zu tun hat aber die ersten Folgen die ich bisher sah waren absolut beeindruckend.

     
  2. Shino-Bakura

    27. Oktober 2011 at 07:16

    Naja, DER Anime der letzten Zeit, ich weiß ja nicht. Klar, ich bin/war ein ziemlicher Fan der Serie und habe sie wohl sogar fast schon mehr, als jeder andere positiv erwähnt, aber auch diese Serie hätte besser laufen können. Natürlich war es aber trotzdem eine gute Slice-of-Life Serie und wenn ich das sage, dann will das schon was heißen. Ich denke außerdem schon, dass wir uns in nicht allzuferner Zukunft dann auch über eine zweite Staffeln freuen können. Ich freue mich darauf, denn Rin ist mega süß und man muss sie einfach gern haben.

    PS: Matsu guckt wieder mehr gute Animes, yeah!

     
    • Matsu

      27. Oktober 2011 at 11:27

      Naja, für mich war es DER Anime, wahrscheinlich weil ich so wenig Gutes gucke ;) Und eine zweite Staffel wäre natürlich toll, allerdings hat die erste schon 6 von 9 Mangabänden umgesetzt. Ob man aus den restlichen 3 nochmal 11 Folgen machen kann? Aber die Hoffnung stirbt zuletzt ^^

       
  3. AnnaSadako

    28. Oktober 2011 at 23:34

    Ich frage mich wo ich die Live-Action version finde x3

     
 

Leave a Reply