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Rückblick auf die Spring Season: Nichijou

21 Okt

Nichijou läuft unter Spring Season, weil ich im Titel immer die Start-Season angebe. Nur damit sich keiner wundert :)

Nach Suzumiya Haruhi no Yuutsu und Lucky Star, zwei meiner absoluten Lieblingsanimes, kam auch Nichijou sofort auf meine Watchlist – erstmal weil es wie die beiden genannten vom Studio Kyoto Animation stammt. Außerdem hörte sich „My Ordinary Life“, die Übersetzung des Titel so sehr nach Lucky Star an, denn dort ging es ja auch um das Alltagsleben von ein paar Schulmädchen. Aber eigentlich kann man die beiden nicht wirklich vergleichen, wie ich bald bemerken musste.

Grob gesagt zeigt Nichijou den – gar nicht mal so alltäglichen – Alltag von vielen verschiedenen Charas, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, wie beispielsweise Prinzessin Starla oder viele andere. Vor allem geht es aber um 2 Gruppen: Da sind zum einen die drei Schulfreundinnen Mio, Mai und Yuuko, die auf der einen Seite normale Sachen in der Schule erleben, wie eine vergessene Hausaufgabe zum Beispiel. Aber besonders die Reaktionen von Mio und ihre Gesichtsausdrücke sind alles andere als gewöhnlich, wobei Yuuko ihr da in nichts nachsteht. Mai ist dagegen eher der ruhige Bücherwurm-Typ, aber auch sie ist natürlich nicht langweilig. Langweilige Charas kann man in diesem Anime sowieso mit der Lupe suchen, denn alle sind auf ihre Art absolut durchgeknallt, in positivem Sinne.

Und dann sind da noch der „Professor“ und Co. Professor Shinonome ist eigentlich ein achtjähriges, aber supergeniales Mädchen. Aber trotz ihrer Genialität benimmt sie sich meist wie ein Mädchen ihres Alters, was oft zu witzigen Situationen führt. Mit ihr zusammen wohnt Nano Shinonome, ein Roboter-Schulmädchen welches vom Professor erschaffen wurde. Sie kümmert sich um den Haushalt und den Einkauf und will eigentlich nur ein normales Mädchen sein. Deswegen ist sie sehr darauf bedacht, von anderen Leuten nicht als seltsam aufzufallen. Was aber dank der Schraube auf ihrem Rücken und diversen ‚praktischen‘ Funktionen, wie einem Gewehr in ihrem Arm, alles andere als leicht ist. Später geht sie mit Mio und den anderen zur Schule und seltsamerweise scheint sich dort keiner an ihrer Schraube zu stören – zu Nanos Erleichterung. Der dritte im Bunde ist der schwarze Kater Sakamoto-san. Dank eines vom Professor erfundenen Halstuches kann er die menschliche Sprache sprechen. Normalerweise ist er sehr vernünftig und erwachsen – allerdings kommen auch zuweilen seine Katzeninstinkte durch, beispielsweise wenn er einer Fliege hinterherjagt. Diese drei waren meine persönlichen Lieblingscharas und auf die Szenen mit ihnen habe ich mich immer am meisten gefreut :)

Neben diesen Charas tauchen noch massenhaft andere verrückte Gestalten auf, wie etwa Kana Nakamura, die unbedingt beweisen will dass Nano ein Roboter ist, was ihr aber nie gelingt. Tanaka, ein Schüler mit Afrofrisur. Koujirou Sasahara, ein offensichtlich reicher Schüler, der meist auf einer Ziege reitet und auch sonst durch seltsames Verhalten auffällt. Oder eine Krähe, die dank Sakamotos Halstuch sprechen lernt. Und das sind nur einige Mitglieder des verrückten Nichijou-Casts. Eine wirkliche Storyline gibt es in dem Sinne nicht. In erster Linie werden immer witzige kleine Begebenheiten aus dem Leben der vielen Charas erzählt. Der Humor ist oft recht slapstickartig, was ich als großen Pluspunkt empfand.

Opening und Ending:

Fazit:
Ich muss zugeben: Die ersten paar Folgen fand ich eher enttäuschend. Ich hatte mir etwas anderes erwartet und brauchte eine Weile um mich mit dem verrückten Setting anzufreunden. Als ich die Charas jedoch erstmal ins Herz geschlossen hatte, habe ich mich jede Woche wahnsinnig auf die neue Folge gefreut und war traurig, als es dann zuende war. Da sich die Serie in Japan wohl nicht allzu gut verkauft hat, wird es wohl auch keine Fortsetzung geben….schade, wie ich finde. Denn wenn es nach mir ginge, hätte Nichijou noch ewig weitergehen können. Einer meiner absoluten Favoriten des Jahres 2011.

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Anime, Anime-Reviews, Nichijou, Review

  1. Vendetta

    22. Oktober 2011 at 23:21

    Mich hatte der Humor der Serie ab der ersten Augeblick! =D
    Die Mischung hat mich überzeugt, hatte lange nicht mehr so gelacht wie bei diesem Anime. Ich war anfangs auch noch sehr skeptisch, da mich die OVA nicht überzeugt hatte, aber irgedwie hatte dann die eigentliche Serie eine 180 Grad Wendung gemacht und voll durchgestartet.
    Ich finde es auch schade, dass es nicht weiter geht, aber vielleicht haben wir Glück und es kommt in der Zukunft doch noch eine weitere Staffel raus. Zu wünschen wäre es… ^^

     
  2. Vendetta

    22. Oktober 2011 at 23:23

    Ab „DEM“ ersten Augenblick… meine Rechtschreibung, meine Rechtschreibung ^^;

     
 

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