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Rückblick auf die Summer Season: Ikoku Meiro no Croisée

28 Sep

Alle 3 Monate wieder geht das große Reviewschreiben zu den aktuell beendeten Animes los. Das ist auch jetzt nicht anders. Den Anfang macht heute Ikoku Meiro no Croisee.

Und dabei wollte ich den Anime erst gar nicht gucken. Die Story im Paris der 1800er Jahre hörte sich für mich nicht so interessant an, den Stil fand ich zwar gleich niedlich, aber trotzdem ließ ich die Serie erstmal aus. Dann hörte ich jedoch recht viel Gutes und Interessantes darüber, zum Beispiel dass die eher ruhige Gangart des Animes an Aria erinnern würde. Kurzerhand schaute ich mal rein, und ich muss sagen es hat sich gelohnt.

Auf den zweiten Blick war die Story dann doch ganz interessant. Ein kleines japanisches Mädchen wird von einem Reisenden aus Frankreich mit in seine Heimat Paris gebracht und lebt fortan zusammen mit dem Reisenden Oscar und seinem Neffen Claude in dessen Eisenwarengeschäft in einer Pariser Einkaufspassage. Wie es so ist, wenn man in eine völlig andere Kultur kommt, hat auch die kleine Yune so ihre Probleme mit der fremden Welt, versucht aber alles um sich gut einzugewöhnen. Das Setting hatte für mich durchaus seinen Charme, und auch z.B. die Kleidung der reichen Bürger fand ich sehr schön gezeichnet.

Auch die Hauptcharaktere mochte ich alle auf Anhieb. Yune, das winzige japanische Mädchen, muss man sowieso lieben. Sie ist einfach nur kawaii. Außerdem musste ich ihren starken Willen und wie sehr sie versuchte ihren Gastgebern behilflich zu sein bewundern. Die Backstory rund um ihre Schwester war sehr berührend und ich hatte da wirklich ein paar Tränen in den Augen. Auch die beiden Ladenbesitzer Oscar und Claude fand ich gleich sympathisch. Claude war zwar anfangs etwas sehr schroff im Umgang mit Yune, aber im Verlauf der Serie erfuhr man seine Beweggründe dafür. Und ehrlich gesagt konnte ich ihm dafür auch nicht wirklich böse sein, weil er zum einen äußerst gut aussieht (^^) und zum anderen auch aus Sorge um Yune so gehandelt hat.  Dann war da noch die reiche Japanliebhaberin Alice, die mich anfangs eher nervte weil sie Yune mit Reichtümern bestechen wollte, damit diese zu ihr ziehen sollte. Eigentlich war sie dann aber doch ein ziemlich nettes, wenn auch leicht arrogantes Mädchen. Witzig war die Szene, in denen sie diverse japanische Gegenstände total falsch verwendete. ^^ Und auch Alices große Schwester Camille, die eine gemeinsame Vergangenheit mit Claude hat, mochte ich sehr gerne. Auch den kleinen namenlosen Straßenjungen, dem Yune etwas zu Essen geschenkt hat, habe ich in mein Herz geschlossen.

Abschließend kann ich nur sagen: Für mich hätte Ikoku Meiro no Croisee locker doppelt so viele Folgen haben können. Die Slice-of-Life Abenteuer von Yune und ihren französischen Freunden wären mir auch dann nicht langweilig geworden. Vielleicht können wir ja auf eine zweite Staffel hoffen. Toll wäre das auf jeden Fall! Und da die erste Staffel in den USA schon lizensiert wurde, werde ich mir mit ziemlich großer Sicherheit auch die DVDs zur Serie holen.

Opening und Ending:

 

Fazit:
Ein toller Slice-of-Life Anime. Sympathische Charas und eine wunderschöne ruhige Atmosphäre haben Ikoku Meiro no Croisee zu einem meiner Favoriten der Summer Season gemacht.

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Anime, Anime-Reviews, Ikoku Meiro no Croisée, Review

  1. sansan

    29. September 2011 at 16:11

    *____* die serie ist so toll. vor allem yune ist goldig, will sie am liebsten im arm nehmen.
    hab gestern die ersten 3 folgen geschaut (youtube) die restlichen folgen finde ich nicht T_T wo hast du denn geguckt, kannst du den link auch reinstellen? wäre super :D

     
  2. sansan

    29. September 2011 at 17:05

    Dankeschööön:D ist es denn kostenlos, nicht das da unerwartet kosten kommen ^^“?

     
    • Matsu

      29. September 2011 at 17:11

      Ja, sicher – ich hab die Seite auch immer benutzt ^^

       
 

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