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Rückblick auf die Spring Season: Sekaiichi Hatsukoi

05 Jul

Es geht weiter mit dem Spring-Rückblick. Heute gibt es ein Review, das schon aufgrund des Startbildes keiner lesen wird: es geht um die Boys Love-Serie Sekaiichi Hatsukoi.

Von derselben Mangaka wie Sekaiichi Hatsukoi ist in Deutschland bereits die BL-Serie Junjo Romantica erschienen, die eigentlich jedem der sich zumindest ein bisschen mit dem Genre befasst ein Begriff sein dürfte. Und auch 2 Bände eben von SH sind auch schon hierzulande erhältlich. Den ersten habe ich bereits gelesen und fand das ganze eigentlich recht unterhaltsam, wenn auch nicht so gut wie JR. Und da dachte ich mir, schauen wir doch mal in den Anime rein. Kann ja nicht schaden.

Wie schon in Junjo Romantica gibt es auch hier in Sekaiichi Hatsukoi 3 Pairings, deren Storys erzählt werden. Natürlich handelt es sich durchgehend um BL-Pairings, sprich Mann x Mann (okay, das sollte inzwischen jeder mitbekommen haben ^^). Eine Gemeinsamkeit der 3 Pärchen ist dass sie alle etwas mit dem Buchverlag Marukawa Shoten zu tun haben. Genauer genommen mit der Abteilung für Shojo-Mangas. Zu Beginn sehen wir, wie Ritsu Onodera, der vorher im Literaturbereich tätig war in diese Abteilung versetzt wird. Und dort trifft er seine große Liebe aus Schulzeiten wieder, wie er bald feststellen muss. Und der ist nun sein Vorgesetzter – ein strenger Vorgesetzter. Zu Beginn hat Ritsu so seine Probleme mit dem Manga-Business, aber bald lebt er sich dort ein. Zu den anderen beiden Pairings sage ich erstmal nichts näheres, aber wie gesagt haben auch sie etwas mit der Manga-Abteilung zu tun. Das Mainpairing Ritsu x Takano fand ich persönlich ganz okay, wenn es auch nicht mein Favorit ist.

Ein Kritikpunkt ist für mich das offene Ende. Keines der Pärchen kommt am Ende wirklich richtig (für mich zufriedenstellend) zusammen. Nicht mal Ritsu und Takano, die insgesamt die Hauptpersonen der meisten Folgen sind. Von daher dürfte durchaus die Möglichkeit einer zweiten Staffel bestehen. Ob ich die wieder schauen werde, weiß ich noch nicht. Insgesamt war der Anime zwar okay, aber nichts was ich sehen muss. Da bleibe ich doch lieber bei der Manga-Version. Auch der Zeichenstil will mir animiert nicht so wirklich gefallen. Irgendwer hat mal gesagt, dass in diesem Anime alle Gesichter gleich aussehen würden – stimmt schon ein bisschen. ^^

Ach ja, falls es jemanden abschrecken würde: Wirklich explizite Szenen gibt es im Anime nicht. Dafür muss man schon auf den Manga zurückgreifen.

Opening und Ending:

Fazit:
Es bleibt dabei, BL-Animes sind einfach nicht mein Ding. Ich lese sehr gerne Mangas aus diesem Genre, aber mit der animierten Version kann ich mich – woran auch immer es liegen mag – nicht anfreunden. Schlecht ist Sekaiichi Hatsukoi deswegen nicht, und wer etwas für BL und besonders Shungiku Nakamuras Werke übrig hat (okay, das trifft wohl auf so gut wie keinen meiner Leser zu – falls doch belehrt mich eines besseren), wird sicher Gefallen an SH finden.

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Sekaiichi Hatsukoi

  1. onetrueflower

    5. Juli 2011 at 23:22

    „Den ersten habe ich bereits gelesen und fand das ganze eigentlich recht unterhaltsam, wenn auch nicht so gut wie JR.“

    Geht mir gerade umgekehrt so, ich mag JR weniger als SekaKoi, aber das liegt am Uke. Ritsu ist mir sympathischer und geht mit seinen Problemen ‚erwachsener‘ um als Misaki (obwohl erwachsen da auch das falsche Wort ist )
    Urgh, aber bei der Manga-ka kann es nicht mehr lange dauern, bis sich eine gewisse Routine eingeschlichen hat und dann durch völlig unnötiges Drama in die Länge gezogen wird…. (wie zB die ganzen Familienmitgleider von Usami, die ja mal richtig aus dem Arm gezogen sind <_<)

    Bisher hab ich den Anime nur überflogen, denn obwohl ich die Serie wirklich mag, stört mich das langsame Pacing und die schrecklich klischeehaften Storylines und Charaktere. :/
    Ich interessiere mich aber für den Arbeitsalltag, der zwar unrealistisch aber trotzdem irgendwie lehrreich ist. <3

    Mah, wenn man noch nicht viele BL Serien gesehen hat, kann man Sekakoi ganz ohne Bedenken anschauen. Und auch wenn man schon jede Menge hinter sich hat, ist das Setting zumindest mal etwas anderes und neues, anstelle der ständigen Yakuza oder High School Romanzen. ^-^ (auch ein Grund, wieso ich Sekakoi so mag)

    Die Serie hat ja für sehr viele Diskussionen über sexuelle Belästigung und Vergewaltigung geführt. Was ich zwar nachvollziehen aber nicht verstehen kann, weil man sowas bei BL Shows nicht überbewerten sollte. Oder?

     
  2. Mikaya

    6. Juli 2011 at 17:56

    Ich selber finde ja Junjo Romantica schon toll und hab mir schon gedacht das der Anime davon nicht so überzeugend bzw gut sein wird und so war es dann ja auch.
    Und bei Sekaiichi Hatsukoi wird es wohl das selbe sein, aber ich werd trotzdem irgendwann noch einen Blick in den Anime werfen, wenn meine Watchlist einigermaßen abgearbeitet ist^^

     
 

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