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Rückblick auf die Spring Season: 30-sai no Hoken Taiiku

03 Jul

Die Spring Season ist vorbei, und das heißt: Es ist wieder Zeit für Reviews! Den Anfang macht ein Anime, den sich wohl außer mir niemand in der deutschen Bloggerszene angeschaut hat: nämlich 30-sai no Hoken Taiiku.

MAL sagt zu diesem Titel folgendes:

„Based on Mitsuba and Ichijinsha’s 30-sai no Hoken Taiiku (Health and Physical Education for 30-Year-Olds) guidebook. The guide is aimed at men in their 30s who have not experienced romance or sex with women yet.“

Ähem, ja. Nun bin ich weder 30 noch männlich. Warum habe ich mir den Anime trotzdem angeschaut? Weil die ganze Idee einen Ratgeber zu diesem Thema als Anime zu verarbeiten einfach so dämlich ist, dass es schon fast wieder genial ist. Und für Ecchi-Kram bin ich eh immer zu haben, daher musste ich nicht lange nachdenken.

Die ‚Story‘ dreht sich um den 30-jährigen Hayao Imagawa. Trotz seiner 3o Lenze ist er noch Jungfrau. Und eines schönen Tages bekommt er Besuch von einem Gott, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, ihn bei der Suche nach einer Freundin zu unterstützen. Objekt der Begierde ist seine Kollegin Natsu Andou die (wer hätte es gedacht) ebenfalls 30 und noch Jungfrau ist. Wie der Zufall so spielt, auch Natsu hat die Unterstützung von zwei Gottheiten, die sich nun alle Mühe geben um ihre Schützlinge zu verkuppeln und letztenendes von der Jungfräulichkeit zu befreien. Bei dieser Zusammenfassung dürfte ja nun auch der letzte gemerkt haben, dass man es hier nicht gerade mit einem anspruchsvollen Anime zu tun hat. Meinen Spaß hatte ich mit 30-sai no Hoken Taiiku dennoch.

Zum einen wie gesagt wegen der genial dämlichen Story. Tja, und auch die Witze (obwohl vorwiegend sexueller Natur) konnten mir warum auch immer gefallen, normalerweise bin ich nicht der Typ für sowas. Und zu guter Letzt auch die Charas. Wirkliche Charaktertiefe durfte man hier nicht erwarten, aber eigentlich fand ich den gesamten Cast recht sympathisch und witzig. Und bevor jemand diesen Anime anfangen will, weil er Hentai-mäßige Szenen erwartet: Wirklich viel zu sehen gab es nicht, auch wenn man das beim Thema vermuten könnte. Die brisanten Szenen waren durchgehend zensiert. Fand ich aber nicht so schlimm, denn hier stand eigentlich eher die Comedy im Vordergrund.

Opening und Ending:

Fazit:
Auch wenn mich da wieder mal keiner verstehen kann: Wirklich schlecht fand ich 30-sai no Hoken Taiiku nicht. Wenn man ohne Erwartungen an die Serie herangeht und auch mit ständigen sexuellen Anspielen kein Problem hat, kann man den Anime durchaus gucken.

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: 30-sai no Hoken Taiiku

  1. Bakayaro

    4. Juli 2011 at 16:37

    Danke! Endlich mal kein negatives Fazit zu dem Anime! ^^
    Ich mochte den Anime sehr. Der Humor ist einfach hammer, ich habe mich öfters mal wirklich kaputtgelacht. Hat mich ein wenig an B Gata H Kei erinnert, wo eine weibliche Jungfrau auch mit hilfe ihres Sexgottes versucht ihre Jungfräulichkeit zu verlieren. Kann ich auch nur empfehlen… aufjedenfall ist die Serie immer für ein Lacher zu haben.

    Danke für dieses nette Review!!

     
    • Matsu

      5. Juli 2011 at 09:53

      Freut mich, dass das außer mir noch jemand so sieht! Für mich hat 30-sai auf jeden Fall zu den besseren Animes dieser Season gehört ^^

       
 

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