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Rückblick auf die Winter Season: Hourou Musuko

11 Apr

Während die meisten Serien aus dem Genre ‚Gender Bender‘ eher in den Comedy-Bereich gehen, ging Hourou Musuko ernst an das Thema heran. Konnte die Serie mir trotzdem gefallen?

Der Stil der Serie ist mal etwas anderes. Mir persönlich hat er nicht so gefallen, aber das würde ich jetzt nicht als Kritikpunkt auslegen. Die Story dagegen hörte sich auf den ersten Blick interessant an: Es geht um einen Jungen, der lieber ein Mädchen wäre (Shuuichi Nitori) – und ein Mädchen, das lieber ein Junge wäre (Yoshino Takatsuki). In erster Linie handelt der Anime aber von Nitori, der sich im Storyverlauf mehrmals als Mädchen verkleidete. Was für seine Freunde eigentlich kein so großes Problem war. Seine Schwester und andere Mitschüler fanden sein Verhalten aber pervers – wie es nunmal so ist, wenn jemand ‚anders‘ ist. Takatsuki stand für mich dagegen nicht so im Vordergrund (ich muss aber zugeben, dass ich die Folgen teilweise nicht so genau verfolgt und nur nebenbei geguckt habe).

Insgesamt hat der Anime also einige interessante und brisante Themen angeschnitten, denn neben dem Aspekt der Transsexualität und der ‚gender identity‘ ging es auch insgesamt ums Erwachsenwerden – und den Problemen, die das eben so mit sich bringt. Es war aber von Anfang an nicht leicht der Story zu folgen. Einfach aus dem Grund, weil der Anime mitten in der Manga-Story einsteigt und man zu Beginn erstmal so gar nicht im Bilde war. Im Lauf der Folgen wurde es dann besser, aber vermutlich hat man Hourou Musuko mehr Spaß, wenn man den Manga bereits kennt. So hätte ich mir zumindest eine richtige Vorstellung der Charaktere gewünscht, dann wäre der Einstieg leichter gefallen.

Der größte Kritikpunkt ist für mich die Tatsache, dass viele Charas aus dem doch recht großen Cast sich sehr ähnlich sehen. Manchmal wusste ich nicht so recht, wer das nun gerade ist ^^ Gerade auch weil viele Charas die gleichen Schuluniformen tragen und irgendwie fast alle die gleichen paar Haarfarben haben. Mich hat das gestört. Muss aber nicht jedem so gehen.

Opening und Ending:

Fazit:
Hourou Musuko hatte interessante Ansätze, allerdings hat mir die Umsetzung nicht so ganz zugesagt. Eventuell schaue ich mal in den Manga rein, denn insgesamt finde ich das Thema schon sehr interessant.

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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Tags: Hourou Musuko

  1. Shino-Bakura

    26. April 2011 at 11:57

    Hourou Musuko war für mich ganz klar eine der besseren Serien, besonders in der vergangenen Season. Dem Anime fehlen zwar etwas die Höhen, hatte dafür aber auch keine wirklichen Tiefen. Die Serie unterhält eigentlich durchgehend und das ist doch auch mal was schönes.

     
 

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