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[Review] Katanagatari

31 Mrz

Katanagatari wurde im letzten Jahr stark gehypt. Das konnte ich nicht so ganz verstehen, denn mir hat die erste Folge so gar nicht zugesagt. Jetzt habe ich den Anime aber trotzdem noch beendet. Ob ich meine Meinung geändert habe?

Gleich zu Beginn der Serie habe ich die erste Folge geschaut, und die hat mir so gar nicht gefallen. Zum einen der Stil, den ich erst gar nicht mochte. Im Lauf der Serie hat sich das aber gebessert, vermutlich weil ich mich daran gewöhnt habe. Den großen Abstand zwischen den Folgen mochte ich auch nicht so, da verliert man leicht den Überblick über die Story. So gesehen bin ich froh, die Serie erst nachdem sie beendet war geschaut zu haben. Auch hier habe ich oft gleich mehrere Folgen hintereinander geschaut und wurde so in 3 Tagen mit der Serie fertig ^^

Okay, über den Stil habe ich ja schon gejammert. Aber im Nachhinein finde ich ihn doch sehr passend zum Anime. Auch die Charadesigns fand ich gut. Angefangen bei den beiden Mainchars Togame und Shichika, über die diversen Gegner denen die beiden die Schwerter abgenommen haben, und die Mitglieder des Maniwa Corps. Alles sehr unterschiedliche und interessante Charaktere, die für mich auch zum Großteil den Reiz von Katanagatari ausmachten. Richtig auf die Nerven ging mir nur Prinzessin Hitei, graaaahhh….

Storytechnisch klingt der Anime erstmal recht banal. Zwei Leute ziehen los, um 12 Schwerter zu sammeln. Hört sich nach Spannung an…. Aber eigentlich steckte mehr hinter der Story, wie man im Lauf der Serie sehen konnte. Der Humor kam auch nicht zu kurz, ich sag nur ‚Cheerio!‘. Und die letzte Folge war einfach nur genial. Bisher habe ich das erst selten erlebt, dass die letzte Folge eines Animes mich so beeindrucken konnte.

Opening und Ending:

Fazit:
In Katanagatari habe ich mich mächtig getäuscht. Es war ein Fehler, die Serie nach Folge 1 auf Eis zu legen – nur gut, dass ich nun endlich weitergeguckt habe. Es war auf jeden Fall deutlich besser als Bakemonogatari, und vielleicht schaue ich nun doch mal bei Kizumonogatari rein.

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Matsu

One hell of a fangirl! Matsu liebt Anime und Manga, hat aber auch eine große Leidenschaft für Bücher, Geschichte, Videogames und vieles mehr....

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5 Comments

Geschrieben von Matsu in Anime, Reviews

 

Tags: Katanagatari, Review

  1. lanyon7

    31. März 2011 at 16:51

    Hmm, klingt interessant. Würde ich mir auch mal eher mittelfristig auf die Watchlist legen.

    Eins würde mich noch interessieren. Auf einer Skala von 1-10 oder meinetwegen auch 1-100, wie würdest du den Anime Bewerten? Reine Zahlenwerte haben zwar bei so etwas subjektivem wie eine Filmbewertung zwar keine große Aussagekraft, aber es würde mich trotzdem interessieren.
    Oder magst du solche Skalen nicht?
    Grüße!

     
    • Matsu

      31. März 2011 at 17:21

      Auf MAL (MyAnimeList.net, falls du die Seite nicht kennst ^^) habe ich eine 8 gegeben. Vor den letzten 2 Folgen hätte ich eine 7 gegeben, aber weil das Ende so toll war, ists dann noch eine 8 geworden :)

       
  2. TMSIDR

    31. März 2011 at 22:12

    Schön, dass sich Deine Meinung zu der Serie noch bessern konnte. Ich stehe ja total auf die Dialoge und die Optik gefiel mir vom ersten Moment an, so dass ich von Anfang an recht gefesselt war. Einige Folgen mittendrin fand ich aber auch besser als andere (die mit der Schwester fand ich richtig genial) und die letzte Folge war epischer als die meisten Shonen-Serien während ihrer ganzen Laufzeit^^;.

    Die Serie ist klar nicht für jeden Geschmack, aber fällt mal positiv aus dem Anime-Einerlei auf^^.

     
    • Matsu

      1. April 2011 at 09:28

      Stimmt, die Folge mit der Schwester war auch noch toll. Aber es lohnt sich halt doch, Serien immer eine zweite Chance zu geben. Deswegen droppe ich auch so gut wie nie etwas, bzw. schaue es später weiter.

       
  3. Shino Bakura

    1. April 2011 at 13:33

    Ah, schön, dass dir die Serie jetzt auch noch gefallen hat. Für mich ganz klar eines der besseren Animes. Das Charakterdesign gefiel mir von Anfang an sehr gut und auch sonst hatte ich bei der Serie eigentlich wenig zu kritisieren. Die Kämpfe waren zwar recht selten, dafür aber auch immer besonders toll und die Gegner sowieso.

    @ TMSIDR
    „und die letzte Folge war epischer als die meisten Shonen-Serien während ihrer ganzen Laufzeit“
    Dem kann ich mich nur anschließen. Ich hatte unendlich hohe Erwartungen an die letzte Folge und diese wurden noch ziemlich übertroffen.

    Ich würde die Serie ebenso jedem weiterempfehlen.
    Meine Bewertung damals: 86 %
    Was für mich schon sehr hoch ist. Und ich sage es immer wieder, lasst euch nicht von kreativem Charakterdesign abschrecken, gerade in so etwas steckt richtig viel Potential!

     
 

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